Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Wirtschaftserholung der USA hat sich im Herbst merklich abgeschwächt.

28.01.2021 - 15:47:25

US-Wachstum schwächt sich im Herbst ab - Schrumpfung in 2020. Die Wirtschaftsleistung konnte aber trotz neuer Corona-Beschränkungen weiter zulegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im vierten Quartal annualisiert um 4,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington laut einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 4,2 Prozent gerechnet.

Im Gesamtjahr 2020 zeigte die Corona-Krise allerdings deutliche Spuren. So schrumpfte die größte Volkswirtschaft der Welt um 3,5 Prozent. Das war der erste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit 2009 und der stärkste seit 1946. Der Rückschlag war aber nicht so stark wie in Deutschland oder der Eurozone.

Im dritten Quartal war die US-Wirtschaft noch drastisch um 33,4 Prozent gewachsen. Dies war eine Reaktion auf den historischen Einbruch im zweiten Quartal und die danach wieder gelockerten Corona-Beschränkungen. Diese wurden allerdings im Herbst in vielen Bundesstaaten angesichts steigender Infektionszahlen wieder verschärft, was auch die wirtschaftlichen Erholung verlangsamt hat. Gestützt wird die Konjunktur durch die robuste Bauwirtschaft, die von niedrigen Zinsen profitiert. Der Dienstleistungssektor leidet hingegen weiter unter den Kontaktbeschränkungen.

Ökonomen verweisen auf die Robustheit der amerikanischen Ökonomie. "Die US-Wirtschaft schafft es immer wieder aufs Neue, gut aus Krisen zu kommen", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Dies gelte trotz einer intensiven Corona-Welle und trotz ausgelaufener öffentlicher Hilfszahlungen an private Haushalte.

Die Volkswirte der Commerzbank zeigen sich zuversichtlich für das Jahr 2021. Die jüngste Abkühlung dürfte nur eine Delle sein. "Denn der Fortschritt bei den Impfungen, fiskalische Hilfen, niedrige Zinsen und die im letzten Jahr angesammelten Ersparnisse der privaten Haushalte sollten die Konjunktur wieder anschieben." Sie erwarten für das Gesamtjahr ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent.

Der US-Dollar geriet nach der Veröffentlichung der Daten unter Druck. Zudem gaben die Kurse von US-Staatsanleihen nach. Die Aktienmärkte reduzierten ihre Verluste.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Kreditvergabe an Verbraucher sinkt überraschend. Im Vergleich zum Vormonat sei die Kreditvergabe um 1,3 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, teilte die US-Notenbank Fed am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten im Mittel einen Anstieg um 12,0 Milliarden Dollar erwartet. Im Dezember war das Kreditvolumen um revidiert 8,8 (zuvor 9,7) Milliarden Dollar gestiegen. WASHINGTON - In den USA sind die Verbraucherkredite im Januar entgegen den Erwartungen von Experten gefallen. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 21:07) weiterlesen...

USA: Handelsbilanzdefizit steigt im Januar etwas. Es sei zum Vormonat um 1,2 Milliarden auf minus 68,2 Milliarden US-Dollar gewachsen, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Defizit von 67,5 Milliarden Dollar gerechnet. WASHINGTON - Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Januar stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 15:11) weiterlesen...

USA: Arbeitslosigkeit sinkt überraschend. Die Arbeitslosenquote fiel gegenüber Januar um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer unveränderten Quote von 6,3 Prozent gerechnet. Trotz des Rückgangs liegt die Arbeitslosigkeit immer noch wesentlich höher als vor der Corona-Krise. Im Februar 2020 hatte die Quote 3,5 Prozent betragen, was faktisch als Vollbeschäftigung galt. WASHINGTON - In den USA ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gesunken. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 14:51) weiterlesen...

USA: Beschäftigung steigt deutlich stärker als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 379 000 Stellen hinzugekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs von im Schnitt 200 000 Jobs gerechnet. Zudem sind in den beiden Vormonaten insgesamt 38 000 Stellen mehr geschaffen worden als bisher festgestellt. WASHINGTON - In den USA ist die Beschäftigung im Februar deutlich stärker gestiegen als erwartet. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 14:50) weiterlesen...

Deutsche Industrie erhält zum Jahresstart mehr Aufträge. Im Januar habe das verarbeitende Gewerbe 1,4 Prozent mehr Aufträge erhalten als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Analysten hatten einen Zuwachs erwartet, im Schnitt allerdings nur mit plus 0,5 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Aufträge noch um 2,2 Prozent gefallen. Zum Vorjahresmonat stiegen die Bestellungen zu Jahresbeginn um 2,5 Prozent. Das Niveau vor der Corona-Krise vom Februar 2020 wurde um 3,7 Prozent überschritten. WIESBADEN/BERLIN - Die deutsche Industrie ist mit einem deutlichen Auftragszuwachs in das Jahr gegangen. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 12:35) weiterlesen...

Umfrage: Globale Geschäftsaussichten deutscher Firmen auf Tiefpunkt. Lediglich 17 Prozent der Firmen erwarten in den kommenden zwölf Monate bessere Geschäfte als im Krisenjahr 2020, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 2400 Betrieben hervorgeht. Dagegen rechnen 27 Prozent mit einer Verschlechterung. Damit bewerten die Firmen die Perspektiven auf den Weltmärkten den Angaben zufolge so schlecht wie nie zuvor seit Beginn der Befragung im Jahr 2012. BERLIN - International tätige deutsche Unternehmen beurteilen die Aussichten für ihre globalen Geschäfte einer Umfrage in der Corona-Pandemie so schlecht wie nie. (Wirtschaft, 05.03.2021 - 10:18) weiterlesen...