Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Nordkorea

WASHINGTON - Die USA und Südkorea sind angesichts des Atomwaffenprogramms des kommunistischen Nordkoreas "sehr besorgt" und wollen auf eine "diplomatische" Lösung setzen.

22.05.2021 - 08:31:27

Biden: USA und Südkorea 'sehr besorgt' über Nordkoreas Atomprogramm. Das erklärte US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae In.

In Gesprächen mit Pjöngjang müsse es darum gehen, "pragmatische Schritte zun unternehmen, die die Spannungen verringern, während wir uns in Richtung unseres finalen Ziels bewegen, der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel", sagte Biden am Freitag (Ortszeit). "Wir machen uns keine Illusionen darüber, wie schwierig das ist", räumte der US-Präsident ein. Biden kündigte zudem die Ernennung eines Nordkorea-Gesandten an, den US-Diplomaten Sung Kim.

Moon begrüßte die Ernennung des Sondergesandten und den Willen der US-Regierung, sich auf diplomatischem Weg um die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel zu bemühen. "Ich habe große Erwartungen", sagte er einer Übersetzerin des Weißen Hauses zufolge. Das Ziel sei es, einen nachhaltigen Frieden zu erreichen, fügte er hinzu.

Biden versprach, den Kurs gegenüber Nordkorea eng mit Südkorea abzustimmen. Das "eiserne" Bündnis der Vereinigten Staaten mit Südkorea bezeichnete Biden als den "Dreh- und Angelpunkt für Frieden, Sicherheit und den Wohlstand" in der Region.

Die USA und Südkorea wollen Pjöngjang zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms bewegen. Nordkorea ist deswegen internationalen Sanktionen unterworfen und diplomatisch weitgehend isoliert. Die USA haben in Südkorea Tausende Soldaten stationiert.

Das Treffen mit Moon war wegen der Corona-Pandemie erst der zweite Besuch eines ausländischen Staats- oder Regierungschefs im Weißen Haus seit Bidens Amtsantritt Ende Januar. Im April hatte Biden Japans Ministerpräsidenten Yoshihide Suga empfangen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Röttgen: 'Anfang von Rückkehr zu diplomatischer Normalität'. "Das ist der Anfang von Rückkehr diplomatischer Normalität, mehr war von diesem Treffen nicht zu erwarten", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). "Beide Präsidenten beschrieben das Treffen als konstruktiv und sahen davon ab, den jeweils anderen direkt zu kritisieren." Dass die Botschafter der USA und Russlands beide an ihren Einsatzort zurückkehren sollen, spreche für die gegenseitige Bereitschaft am Verhältnis zu arbeiten. Röttgen sagte aber auch, dass die "zahlreichen Konflikte alle weiter bestehen bleiben." Biden und Putin hatten sich am Mittwoch am Genfersee getroffen und Gespräche über Rüstungskontrolle vereinbart. BERLIN - Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat es als "gute Nachricht" bewertet, dass US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin bei ihrem Gipfel in Genf wieder ins Gespräch gekommen sind. (Wirtschaft, 16.06.2021 - 21:23) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Biden und Putin wollen Rückkehr der Botschafter. Das kündigte Putin am Mittwochabend nach den Beratungen am Genfersee an. Die Botschafter waren im Frühjahr im Zuge wachsender Spannungen zwischen beiden Länder jeweils in ihre Heimat zurückgekehrt. GENF - Vorsichtige Entspannungssignale vom Gipfel in Genf: US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin haben bei ihrem Treffen die Rückkehr ihrer Botschafter nach Moskau und Washington vereinbart. (Wirtschaft, 16.06.2021 - 20:54) weiterlesen...

Putin nennt Gipfel mit Biden 'äußerst konstruktiv'. "Ich meine, dass es keinerlei Feindseligkeit gab - im Gegenteil", sagte Putin am Mittwoch nach dem Treffen in Genf. Er lobte Biden als "sehr erfahrenen Menschen". Man habe zwei Stunden lang zu zweit geredet - das sei nicht mit allen Staatsführern so. Der US-Präsident und er hätten "eine gemeinsame Sprache" gesprochen, sagte Putin. Themen seien unter anderem die strategische Sicherheit in der Welt, Cybersicherheit, der Ukraine-Konflikt und Interessen in der Arktis gewesen. GENF - Russlands Staatschef Wladimir Putin hat den Gipfel mit US-Präsident Joe Biden als "äußerst konstruktiv" bezeichnet. (Wirtschaft, 16.06.2021 - 20:33) weiterlesen...

Ungarn öffnet nach Pandemie am 24. Juni die Schengen-Binnengrenzen. BRATISLAVA/BUDAPEST - Das EU-Land Ungarn hebt am 24. Juni die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums wieder auf. Dies erklärte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto am Mittwoch in der Botschaft seines Landes in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Voraussetzung dafür sei, dass es in Hinblick auf die Pandemie bis dahin "keine unerwartete Wendung" gibt, fügte er hinzu. Ungarn öffnet nach Pandemie am 24. Juni die Schengen-Binnengrenzen (Wirtschaft, 16.06.2021 - 20:15) weiterlesen...

Gefangenenaustausch: Putin hält Kompromiss mit USA für möglich. "Präsident Biden hat dieses Thema in Bezug auf amerikanische Staatsbürger in Gefängnissen der Russischen Föderation angesprochen", sagte Putin am Mittwoch bei seiner Pressekonferenz nach Abschluss des Treffens. "Es können gewisse Kompromisse gefunden werden. GENF - US-Präsident Joe Biden und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin haben bei ihrem Gipfeltreffen in Genf nach Angaben des Kremlchefs auch über einen möglichen Austausch von Gefangenen gesprochen. (Wirtschaft, 16.06.2021 - 20:10) weiterlesen...

Biden: Putin will keinen 'neuen Kalten Krieg'. "Ich denke, das letzte, was er jetzt will, ist ein Kalter Krieg", sagte Biden am Mittwoch nach seinem Gipfeltreffen mit Putin in Genf. Er habe Putin gesagt: "Das ist kein Kumbaya-Moment, wie wir in den 60er-Jahren in den Vereinigten Staaten zu sagen pflegten." Es gehe nicht darum, sich zu "umarmen" und zu "lieben". Es sei aber in niemandes Interesse, wenn sich beide Länder wieder in einer Situation befänden, "in der wir in einem neuen Kalten Krieg sind". Putin habe weiterhin Sorgen, was die USA angehe. GENF - Der russische Präsident Wladimir Putin will nach Darstellung von US-Präsident Joe Biden keinen neuen Kalten Krieg mit den Vereinigten Staaten. (Wirtschaft, 16.06.2021 - 20:09) weiterlesen...