USA, Russland

WASHINGTON - Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland verhängt.

06.04.2018 - 22:32:25

Neue US-Sanktionen gegen Russland treffen Oligarchen und Firmen. Sie richten sich gegen 38 russische Firmen und Einzelpersonen, darunter sieben Oligarchen. Betroffen sind einige der reichsten Russen und deren Firmen, die eng mit Präsident Wladimir Putin verbunden sind.

Nach langer Vorbereitung macht Washington die russischen Oligarchen nun offiziell dafür verantwortlich, dass sie sich an einer autoritären und gegen den Westen gerichteten Politik des Kremls bereicherten. "Russische Oligarchen und Eliten, die von einem korrupten System profitieren, werden nicht länger von den Konsequenzen ausgenommen sein, welche die destabilisierenden Aktivitäten ihrer Regierung nach sich ziehen", erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin.

Die neuen Sanktionen werden das bereits sehr schlechte Verhältnis zwischen den USA und Russland weiter schwer belasten. Beide Länder haben erst vor wenigen Tagen Dutzende Diplomaten ausgewiesen. Hintergrund sind Vorwürfe an Moskau, es stecke hinter der Vergiftung des Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien. Auch auf zahlreichen internationalen Krisenfeldern liegen die beiden Mächte über Kreuz.

Mit Sanktionen belegt wurden zahlreiche hochrangige Vertreter der Energiewirtschaft und auch Putins Schwiegersohn Kirill Schamalov. Außerdem betroffen sind Gazprom-Chef Alexej Miller sowie die einflussreichen Geschäftsmänner Oleg Deripaska, Viktor Wekselberg und Igor Rotenberg. Auch der bekannte Außenpolitiker Konstantin Kossatschow sowie der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, und der Direktor der Nationalgarde, Viktor Solotow, wurden auf die Sanktionsliste gesetzt.

Bei den Unternehmen ist die einzige für internationale Rüstungsgeschäfte zuständige Firma Rosoboronexport betroffen. Dies sei ein Versuch, Russland aus dem globalen Rüstungsmarkt herauszudrängen, kritisierte ein Sprecher des Mutterkonzerns Rostec der Agentur Interfax zufolge.

"Russland hat sich zu einem Kurs der Konfrontation entschieden", sagten die US-Regierungsvertreter. Sie führten aus: "Moskau versucht, westliche Demokratien zu unterminieren, es unterstützt das Assad-Regime, das kleine Kinder mit Chemiewaffen tötet, es verübt Attacken im Cyberspace und versucht, auf Wahlen Einfluss zu nehmen."

"Diese Sanktionen sind nicht gegen das russische Volk gerichtet", hieß es. "Wir wollen ein besseres Verhältnis zu Russland, das geht nur durch eine Verhaltensänderung Moskaus." Solange Russland die Welt zu destabilisieren versuche, würden die USA dagegenhalten.

Die Sanktionen seien sorgfältig mit europäischen Alliierten abgestimmt worden, hieß es. Bereits Mitte März hatte die US-Regierung Strafmaßnahmen gegen 19 Personen und fünf Organisationen aus Russland bekannt gegeben.

Die Maßnahmen frieren das Vermögen der Betroffenen in den USA ein, und US-Bürgern ist es nicht mehr erlaubt, mit ihnen Geschäfte zu machen. Russen halten in US-Städten wie New York oder Miami unter anderem sehr umfänglichen Immobilienbesitz.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Kriselnder Barbie-Hersteller Mattel tauscht Vorstandschefin aus. EL SEGUNDO - Die Chefin des schwächelnden Spielzeugriesen Mattel nimmt nach kaum mehr als einem Jahr im Amt ihren Hut. Margo Georgiadis werde den Spitzenjob am 26. April an Ynon Kreiz abgeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Georgiadis habe ihren Rücktritt eingereicht, sie wolle eine neue Herausforderung im Tech-Sektor verfolgen, hieß es. Kriselnder Barbie-Hersteller Mattel tauscht Vorstandschefin aus (Boerse, 19.04.2018 - 23:45) weiterlesen...

Scholz nach Pence-Treffen/Lösung im US-Handelsstreit möglich. "Ich glaube, dass wir alle gemeinsam daran arbeiten, eine gute Lösung zu finden", sagte der Bundesfinanzminister am Donnerstag in Washington nach dem Treffen. WASHINGTON - Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich nach einem Treffen mit US-Vizepräsident Mike Pence zuversichtlich gezeigt, dass die Europäische Union dauerhaft von US-Strafzöllen ausgenommen bleiben könnte. (Wirtschaft, 19.04.2018 - 23:19) weiterlesen...

Aktien New York: Die Luft ist raus - Licht und Schatten bei Quartalszahlen. Der Dow Jones Industrial gab am Donnerstag im frühen Handel um 0,37 Prozent auf 24 657,09 Punkte nach. Der Leitindex knüpft damit an seine geringen Kursverluste vom Vortag an, als ihm auf dem höchsten Niveau seit einem Monat die Luft ausgegangen war. Vorschusslorbeeren für die anlaufende Berichtssaison hatten ihm zu Wochenbeginn dorthin verholfen. NEW YORK - An der Wall Street haben die Anleger ihr Pulver vorerst verschossen. (Boerse, 19.04.2018 - 22:31) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Die Luft ist raus - Berichtssaison-Rally beendet. Der Dow Jones Industrial startete am Donnerstag schwächer in den Handel und konnte sich auch im Verlauf nicht zu einem Höhenflug aufraffen. Zur Schlussglocke gab der Leitindex um 0,34 Prozent auf 24 664,89 Punkte nach. Er knüpfte damit an seine geringen Kursverluste vom Vortag an, als ihm auf dem höchsten Niveau seit einem Monat die Luft ausgegangen war. NEW YORK - An der Wall Street haben die Anleger ihr Pulver vorerst verschossen. (Boerse, 19.04.2018 - 22:16) weiterlesen...

US-Anleihen nach Philly-Fed-Index unter Druck. Im Gegenzug stiegen die Renditen der Papiere. Am Markt wurden mehrere Gründe für die Entwicklung genannt: vor allem ein besser als erwartetes Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia, aber auch steigende Rohstoff- und Ölpreise, die sich letztlich in höheren Inflationsraten und steigenden Leitzinsen niederschlagen könnten. NEW YORK - US-Staatsanleihen haben am Donnerstag vor allem bei längeren Laufzeiten nachgegeben. (Sonstige, 19.04.2018 - 21:27) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gibt etwas nach - Franken im Blick. In New York wurden zuletzt 1,2344 US-Dollar für die Gemeinschaftswährung gezahlt, die sich davor noch der Marke von 1,24 Dollar genähert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2382 (Mittwoch: 1,2388) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8076 (0,8072) Euro. NEW YORK - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag in den letzten Handelsstunden etwas nachgegeben. (Boerse, 19.04.2018 - 21:20) weiterlesen...