Regierungen, USA

WASHINGTON - Die USA haben die Inhalte eines explosiven UN-Berichts über Menschenrechtsverstöße gegen Minderheiten in China alarmierend genannt.

02.09.2022 - 06:24:30

USA: Xinjiang-Bericht bekräftigt Besorgnis über Völkermord. "Die Vereinigten Staaten begrüßen diesen wichtigen Bericht, der die entsetzliche Behandlung und Misshandlung von Uiguren und Angehörigen anderer ethnischer und religiöser Minderheiten durch die Regierung der Volksrepublik China maßgeblich beschreibt", ließ US-Außenminister Antony Blinken am Donnerstag mitteilen. Der Bericht bekräftige "unsere ernste Besorgnis" über den anhaltenden Völkermord und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die die Regierungsbehörden in China an Uiguren, die überwiegend Muslime sind, und an Angehörigen anderer ethnischer und religiöser Minderheitengruppen in Xinjiang begehen würden.

Zuvor hatte das UN-Menschenrechtsbüro in Genf in einem lange erwarteten Bericht zur Lage in der chinesischen Region Xinjiang Anzeichen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit beschrieben. UN-Hochkommissarin Michelle Bachelet veröffentlichte den Report am Mittwochabend um kurz vor Mitternacht - nur zehn Minuten vor Ende ihrer Amtszeit. Menschenrechtsorganisationen sehen darin eine Bestätigung, dass China beim Umgang mit Minderheiten in der Region im Nordwesten des Landes Menschenrechte verletzt. Die Regierung in Peking reagierte mit Empörung auf die Veröffentlichung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sabotage-Verdacht nach Lecks in Nord-Stream-Leitungen. In Polen, Russland und Dänemark wird ein gezielter Anschlag auf die europäische Gasinfrastruktur als Ursache für die als beispiellos geltenden Schäden an beiden Pipelines für denkbar gehalten. Auch aus Sicht deutscher Sicherheitskreise spricht vieles für Sabotage. Sollte es sich um einen Anschlag handeln, würde angesichts des Aufwands nur ein staatlicher Akteur infrage kommen, hieß es am Dienstag. Zwar wird aktuell durch keine der Pipelines Gas geliefert, der Gaspreis stieg angesichts der Verunsicherung aber. Am Montag war in den Leitungen von Russland nach Deutschland ein plötzlicher Druckabfall beobachtet worden. BERLIN/KOPENHAGEN - Nach gleich drei Lecks in nur kurzer Zeit an den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 wird ein Sabotageakt nicht ausgeschlossen. (Boerse, 27.09.2022 - 16:28) weiterlesen...

Schwedischer Experte: Explosionen bei Nord-Stream-Lecks. Es bestehe kein Zweifel daran, dass es sich um Sprengungen oder Explosionen handele, sagte der Seismologe Björn Lund vom Schwedischen Seismologischen Netzwerk (SNSN) am Dienstag dem schwedischen Rundfunksender SVT. STOCKHOLM - Messstationen in Schweden und Dänemark haben einem Medienbericht zufolge vor dem Entstehen der Nord-Stream-Gaslecks in der Ostsee kräftige Detonationen unter Wasser verzeichnet. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 16:18) weiterlesen...

Vier Länder für Ende der Isolationspflicht - Lauterbach lehnt ab. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein forderten Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einem gemeinsamen Schreiben auf, dafür zu sorgen, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) die Regeln nun schnell ändert. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Lauterbach wies den Vorstoß umgehend zurück. STUTTGART/BERLIN - Aus den Ländern kommt erneut Druck auf den Bund, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte zu beenden. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 15:50) weiterlesen...

Hurrikan 'Ian' erreicht Kuba - Warnung vor lebensgefährlichen Fluten (Boerse, 27.09.2022 - 15:32) weiterlesen...

Sofia rät bulgarischen Staatsbürgern zum Verlassen Russlands. Das Außenministerium in Sofia begründete dies mit der "komplizierenden Lage" in Russland. Bulgarische Staatsbürger sollten erwägen, das Land mit zur Verfügung stehenden Transportmitteln schnell zu verlassen, heißt es weiter in einer Mitteilung des Ministeriums vom Dienstag. Den in Russland verbleibenden Bulgarinnen und Bulgaren wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten sowie empfohlen, Plätze mit einer größeren Ansammlung von Menschen zu meiden. SOFIA - Bulgarien hat den bulgarischen Staatsbürgern in Russland empfohlen, das Land zu verlassen und von Reisen in Russland abgeraten. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 15:30) weiterlesen...

Unnötige Klinik-Übernachtungen sollen wegfallen können. Dies führe auch zu mehr Kapazitäten beim Pflegepersonal, wenn Nachtschichten nicht bedient werden müssten, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. Deswegen solle das "ineffiziente System" geändert werden, dass Abrechnungen bestimmter stationärer Leistungen für Krankenhäuser bisher nur mit Übernachtung möglich sind. Lauterbach begrüßte entsprechende Empfehlungen einer Regierungskommission und kündigte gesetzliche Neuregelungen dazu an. BERLIN - Unnötige Übernachtungen bei Klinikuntersuchungen sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach künftig wegfallen können. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 15:29) weiterlesen...