Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist trotz eines leichten und unerwarteten Wachstumsdämpfers im vierten Quartal nach wie vor im Aufschwung begriffen.

26.01.2018 - 17:09:46

US-Wirtschaft trotz leichter Wachstumsdelle weiter robust. Nach Zahlen des Handelsministeriums vom Freitag stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Oktober und Dezember um auf das Jahr hochgerechnet 2,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist trotz eines leichten und unerwarteten Wachstumsdämpfers im vierten Quartal nach wie vor im Aufschwung begriffen. Nach Zahlen des Handelsministeriums vom Freitag stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Oktober und Dezember um auf das Jahr hochgerechnet 2,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter Ende 2017 stärker als erwartet gestiegen. Die Aufträge seien im Dezember um 2,9 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen nur einen Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet.

DAVOS: Trump wirbt: 'Amerika ist der Platz zum Geschäftemachen'

DAVOS - US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos die Unternehmen der Welt zum Investieren in den USA eingeladen. "Nie war die Zeit besser, um einzustellen, zu wachsen und zu investieren", sagte Trump in seiner mit Spannung erwarteten Rede bei dem Forum in Davos. "Jetzt ist die perfekte Zeit, ihren Betrieb und ihre Investitionen in die Vereinigte Staaten zu bringen", sagte er vor mehreren Hundert Vertretern der Wirtschafts- und Finanzelite im Publikum. "Amerika ist der Platz zum Geschäftemachen."

DAVOS: Trump schließt Rückkehr zu transpazifischem Handelsabkommen nicht aus

DAVOS - US-Präsident Donald Trump hat eine Rückkehr seines Landes zum Transpazifischen Handelsabkommen TPP nicht ausgeschlossen. In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Trump, die USA werde über Freihandelsabkommen mit vielen Ländern nachdenken, darunter auch den TPP-Ländern. "Vielleicht auch als Gruppe", fügte Trump an. Kanada und Japan hatten angekündigt, dass das Abkommen zwischen elf pazifischen Ländern im März unterzeichnet werden soll.

DAVOS: Trump spricht sich für starken US-Dollar aus

FRANKFURT - US-Präsident Donald Trump hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos jüngste Aussagen seines Finanzministers relativiert und sich für einen starken Kurs des US-Dollar ausgesprochen. "Der Dollar wird stärker und stärker werden und letzten Endes will ich einen starken Dollar sehen", sagte Trump laut einem Vorabbericht zu einem am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC.

Eurozone: Geldmenge wächst deutlich schwächer

FRANKFURT - Die Geldmenge im Euroraum ist im Dezember deutlich schwächer gewachsen. Die breit gefasste Geldmenge M3 habe sich zum Vorjahresmonat um 4,6 Prozent erhöht, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit. Im Vormonat hatte die Rate 4,9 Prozent betragen. Analysten hatten mit einer unveränderten Rate gerechnet.

EZB-Umfrage: Experten erwarten mehr Wachstum und etwas höhere Inflation

FRANKFURT - Eine Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Finanzexperten hat höherer Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation im gemeinsamen Währungsraum ergeben. Wie die EZB am Freitag mitteilte, wird zudem mit einer geringeren Arbeitslosigkeit gerechnet.

Frankreich: Geschäftsklima fällt leicht zurück

PARIS - Die Stimmung der Unternehmen in Frankreich hat sich zum Jahresbeginn von hohem Niveau aus leicht eingetrübt. Wie das Statistikamt Insee am Freitag bekanntgab, fiel das Geschäftsklima im Monatsvergleich um zwei Punkte auf 110 Zähler. Analysten hatten im Mittel eine Stagnation erwartet. Der Rückgang erfolgt von dem höchsten Stand seit Ende 2007 aus, also seit rund zehn Jahren. Die französische Wirtschaft wächst seit einigen Quartalen nach einer längeren Durststrecke wieder stärker.

Frankreich: Verbraucherstimmung überraschend verschlechtert

PARIS - Die Stimmung der französischen Verbraucher hat sich im Januar von hohem Niveau aus etwas verschlechtert. Nach Angaben des Statistikamts Insee vom Freitag fiel der entsprechende Indikator um einen Punkt auf 104 Zähler. Analysten hatten stattdessen mit einem Anstieg auf 106 Punkte gerechnet. Nach wie vor bleibt der Indikator aber auf hohem Niveau. Die robuste Verbraucherstimmung geht einher mit einer soliden Entwicklung der Gesamtwirtschaft und einer rückläufigen Arbeitslosigkeit.

Japan: Teuerung bleibt weiter deutlich hinter Notenbankziel zurück

TOKIO - In Japan ist die Inflation trotz einer seit Jahren extrem lockeren Geldpolitik immer noch weit vom Ziel der Notenbank und Regierung entfernt. Im Dezember seien die Verbraucherpreise ohne die Berücksichtigung von Kosten für frische Lebensmittel wie im November im Jahresvergleich um 0,9 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Freitag in Tokio mit. Experten hatten mit einem Plus bei diesem Preisindex, auf den die Währungshüter vor allem blicken, in dieser Größenordnung gerechnet. Damit ist die Inflation immer noch ein gutes Stück unter dem Notenbank-Ziel eines Anstiegs von zwei Prozent.

Brexit trifft britische Wirtschaft: Schwächstes Wachstum seit 2012

LONDON - Großbritanniens Wirtschaft bekommt die Unsicherheiten rund um den Brexit zu spüren. Die Wirtschaftskraft ist 2017 so schwach gewachsen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt, teilte das Statistikamt ONS am Freitag mit. 2016 hatte das Wachstum noch bei 1,9 Prozent gelegen - zuletzt war es im Jahr 2012 mit 1,5 Prozent niedriger gewesen als 2017.

DAVOS/EZB-Direktor Coeure: Politiker-Aussagen über Währungen nicht hilfreich

DAVOS - Mit Benoit Coeure hat ein führendes Mitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) indirekt jüngste Äußerungen aus der US-Administration über die Dollar-Schwäche kritisiert. "Wir haben zuletzt viele Kursschwankungen gesehen, die durch verschiedene Staatsvertreter verursacht wurden, und ich halte das nicht für sehr hilfreich", sagte das EZB-Direktoriumsmitglied am Freitag beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos.

Kryptowährungen unter Druck - Japanische Handelsplattform stoppt Abhebungen

FRANKFURT - Die Kurse zahlreicher Kryptowährungen sind am Freitag unter Druck geraten. Zuvor hatte eine der größten Handelsplattformen in Japan Abhebungen von Kundengeldern gestoppt. Die Krypto-Börse Coincheck gab über Twitter bekannt, alle Abhebungen von Kundengeldern sowie den Handel mit allen Kryptowährungen außer Bitcoins gestoppt zu haben.

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Bundesbank: Immobilienpreise 2017 etwas langsamer gestiegen. "Während sich Wohnraum in städtischen Gebieten mit mehr oder weniger unvermindertem Tempo verteuerte, ermäßigte sich der Preisanstieg in Deutschland insgesamt etwas", schreiben die Experten in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Preisübertreibungen sieht die Notenbank vor allem in Städten. Besonders hart traf es Immobilienkäufer in großen Metropolen. FRANKFURT - Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland hat sich der Bundesbank zufolge im vergangenen Jahr insgesamt etwas abgeschwächt. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 12:08) weiterlesen...

Japans Exportwirtschaft mit starkem Jahresauftakt. Im Januar seien die gesamten Ausfuhren im Jahresvergleich um 12,2 Prozent auf 6,1 Billionen Yen (46 Mrd Euro) gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Der Anstieg fiel überraschend stark aus. Bankvolkswirte hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 9,4 Prozent erwartet. TOKIO - Japans Exportwirtschaft ist dank guter Geschäfte mit dem Nachbarland China stark in das laufende Jahr gestartet. (Wirtschaft, 19.02.2018 - 10:10) weiterlesen...

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USA: Michigan-Konsumklima steigt überraschend. Das Konsumklima der Universität von Michigan stieg im Vergleich zum Vormonat um 4,2 Punkte auf 99,9 Zähler, wie die Universität am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 95,5 Punkte gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar entgegen den Markterwartungen aufgehellt. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 17:05) weiterlesen...

USA: Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Einfuhrpreise im Januar um 3,6 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 3,0 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Importpreise um revidiert 3,2 (zunächst 3,0) Prozent gestiegen. WASHINGTON - Die Preise von in die USA eingeführten Gütern sind zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 16.02.2018 - 14:45) weiterlesen...