Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat im März auch wegen des schlechten Wetters deutlich weniger neue Stellen geschaffen als erwartet.

06.04.2018 - 17:12:33

US-Beschäftigungsanstieg bleibt hinter Erwartungen zurück. Die Arbeitslosenquote verharrte auf historisch niedrigem Niveau. Dies geht aus Zahlen hervor, die das US-Arbeitsministerium am Freitag veröffentlichte. Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Daten, da der von der US-Notenbank stark beachtete Lohnzuwachs wie erwartet anzog.

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat im März auch wegen des schlechten Wetters deutlich weniger neue Stellen geschaffen als erwartet. Die Arbeitslosenquote verharrte auf historisch niedrigem Niveau. Dies geht aus Zahlen hervor, die das US-Arbeitsministerium am Freitag veröffentlichte. Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Daten, da der von der US-Notenbank stark beachtete Lohnzuwachs wie erwartet anzog.

Korruptionsaffäre in Lettland: EZB schaltet EuGH ein

FRANKFURT - Im Konflikt um die Suspendierung des lettischen Zentralbankchefs Ilmars Rimsevics hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingeschaltet. Das höchste EU-Gericht solle darüber urteilen, ob die Maßnahmen gegen den in eine Korruptionsaffäre verstrickten Notenbanker gegen europäisches Recht verstoßen, teilte die EZB am Freitag in Frankfurt mit.

Spanien: Industrieproduktion steigt etwas schwächer als erwartet

MADRID - Die spanischen Industrieunternehmen haben sich im Februar ein Stück weit vom Produktionsdämpfer zum Jahresauftakt erholt. Die Gesamtproduktion stieg zum Vormonat um 1,5 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte. Das war der stärkste Anstieg seit vergangenem Mai.

ROUNDUP/Debatte um Kommunalfinanzen: SPD signalisiert Unterstützung

DRESDEN - Die sächsische SPD hat ihren Koalitionspartner CDU zu einer ausreichenden finanzielle Ausstattung der Kommunen gedrängt. "Wir haben mit der CDU klar vereinbart, die kommunale Finanzausstattung zu stärken sowie langfristige und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir erwarten, dass sich der Koalitionspartner an diese Vereinbarungen hält", erklärte SPD- Fraktionschef Dirk Panter am Freitag in Dresden. Hintergrund sind Äußerungen von Finanzminister Matthias Haß (CDU), der die finanzielle Ausgangslage für die Städte und Gemeinden in Sachsen vor wenigen Tagen als grundsätzlich gut beschrieben hatte.

ROUNDUP: Schwächephase in der deutschen Industrie

WIESBADEN - In Deutschland hat der Konjunkturoptimismus nach schwachen Produktionsdaten einen gehörigen Dämpfer erhalten. Im Februar sei die Produktion in den Bereichen Industrie, Bau und Energie im Vergleich zum Vormonat um 1,6 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Nach Einschätzung von Experten ist von der Produktion in den deutschen Industriebetrieben kaum noch ein positiver Wachstumsimpuls für das erste Quartal zu erwarten.

ROUNDUP: Brasiliens Ex-Präsident Lula legt Rechtsmittel gegen Haftbefehl ein

SAO PAULO - Der brasilianische Ex-Präsident Inácio Lula da Silva wehrt sich gegen den gegen ihn erlassenen Haftbefehl. In der Nacht zum Freitag (Ortszeit) legten seine Anwälte Rechtsmittel ein, um eine Inhaftierung des früheren Staatschefs zu verhindern, wie örtliche Medien berichteten. Am Donnerstag hatte Richter Sérgio Moro Haftbefehl gegen den wegen Korruption zu zwölf Jahren Haft verurteilten Lula erlassen. Er sollte sich am Freitag bis 17.00 Uhr (22 Uhr MESZ) der Polizei in der südbrasilianischen Stadt Curitiba stellen. Der Ex-Präsident erklärte am Freitagmorgen (Ortszeit) in einem Telefongespräch mit der Zeitung "Folha de Sao Paulo", er werde nicht nach Curitiba fliegen, um sich der Polizei zu stellen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Weitere Meldungen

Volkswirte: Globale Risiken dämpfen Hoffnung auf Top-Konjunktur. Zwar werde die deutsche Wirtschaft auch 2018 wachsen, wohl aber nicht mehr in dem Maße, wie man noch zum Jahresanfang in einer gewissen Euphorie geglaubt habe, berichten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. NÜRNBERG - Der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China sowie weitere globale Risiken lassen nach Einschätzung von Konjunktur- und Arbeitsmarktexperten die ursprüngliche Hoffnung auf ein wirtschaftliches Boomjahr schwinden. (Wirtschaft, 22.04.2018 - 12:18) weiterlesen...

Bundeskanzlerin wirbt für Berufswahl ohne Geschlechter-Klischees. BERLIN - Die Bundeskanzlerin ermuntert Mädchen zur Wahl einer technischen Ausbildung. "Ich selbst habe Physik studiert und das mit großer Freude!", sagte Angela Merkel (CDU) in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. "Und ich darf den jungen Mädchen sagen, wenn sie einen solchen Beruf ergreifen, dann werden sie auch sehr, sehr gute Berufschancen haben." Leider gebe es bei Mädchen immer noch viele Vorurteile, wenn es darum geht, Studienfächer wie Physik, Mathematik oder Ingenieurwissenschaften zu belegen oder aber technische Berufe zu erlernen, fügte sie hinzu. Diese wolle man unter anderem mit einer Beteiligung des Kanzleramts am "Girls' Day" am kommenden Mittwoch (26. April) abbauen helfen. Bundeskanzlerin wirbt für Berufswahl ohne Geschlechter-Klischees (Wirtschaft, 22.04.2018 - 12:10) weiterlesen...

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Bundesagentur-Chef Scheele kritisiert Hartz-IV-Debatte. "Konkrete Verbesserungsvorschläge habe ich in der aktuellen Debatte bisher nicht gehört", sagte Scheele der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das ist eine Geisterdebatte." Er verweigere sich Änderungen nicht, so der BA-Vorstandsvorsitzende, der zuvor SPD-Arbeitssenator in Hamburg war. BERLIN - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, hat die Debatte über die Zukunft von Hartz IV kritisiert. (Wirtschaft, 21.04.2018 - 09:49) weiterlesen...

Eurozone: Verbrauchervertrauen gestiegen. Der entsprechende Indikator sei gegenüber dem Vormonat von 0,1 Punkte auf 0,4 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Freitag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf minus 0,1 Punkte gerechnet. Der Indikator befindet sich auf hohem Niveau in der Nähe seines Rekordstands. LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im April verbessert. (Wirtschaft, 20.04.2018 - 16:19) weiterlesen...

Spitzenwert bei Erwerbstätigkeit in der EU. Er wuchs 2017 auf einen Spitzenwert von 72,2 Prozent. In Deutschland waren es sogar 79,2 Prozent. Die Zahlen nannte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg. LUXEMBURG - Der Anteil der Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 20 bis 64 in der Europäischen Union ist so hoch wie nie zuvor. (Wirtschaft, 20.04.2018 - 15:02) weiterlesen...