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Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im August den vierten Monat in Folge aufgehellt.

01.09.2020 - 17:07:00

USA: ISM-Index für die Industrie steigt den vierten Monat in Folge. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg von 54,2 Punkten im Vormonat auf 56,0 Zähler, wie das Institute for Supply Management am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit November 2018. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 54,8 Punkte gerechnet. Der US-Dollar legte nach den Daten zu anderen Währungen deutlich zu.

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im August den vierten Monat in Folge aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg von 54,2 Punkten im Vormonat auf 56,0 Zähler, wie das Institute for Supply Management am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit November 2018. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 54,8 Punkte gerechnet. Der US-Dollar legte nach den Daten zu anderen Währungen deutlich zu.

ROUNDUP/Eurozone: Industriestimmung wie erwartet leicht gesunken

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im August wie erwartet etwas eingetrübt. Der vom Marktforschungsinstitut IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Industrie sei um 0,1 Punkte auf 51,7 Punkte gefallen, teilte das Institut am Dienstag nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde wie von Volkswirten erwartet eine erste Schätzung bestätigt.

USA: Bauausgaben steigen erstmals seit Februar wieder

WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im Juli erstmals seit einem halben Jahr wieder gestiegen, allerdings deutlich schwächer als erwartet. Im Monatsvergleich seien die Investitionen auf den Baustellen um 0,1 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten einen deutlich stärkeren Zuwachs um 1,0 Prozent erwartet.

ROUNDUP 2/Altmaier: Corona-Talsohle durchschritten - aber langer Weg nach oben

BERLIN - Nach dem beispiellosen Wirtschaftseinbruch in der Corona-Krise geht es langsam wieder aufwärts in Deutschland. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht die Talsohle durchschritten. Der Aufholprozess habe eingesetzt, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. Doch der Weg zurück zu alter Stärke ist lang. Das liegt vor allem an der schwachen Weltwirtschaft, die den deutschen Export belastet. Dazu kommt, dass viele Branchen in Deutschland immer noch deutlich weniger Umsätze machen. Aus Sicht von Wirtschaftsverbänden gibt es noch keine Entwarnung.

ROUNDUP 2: Saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit sorgt für Zuversicht

NÜRNBERG - Der Arbeitsmarkt hat sich nach dem Corona-Schock gefangen. Zwar stieg die Zahl der Arbeitslosen im August erneut - jedoch wie im Vormonat nicht coronabedingt, sondern wegen der Sommerpause. Im August waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,955 Millionen Menschen ohne Job und damit rund 45 000 mehr als im Juli. Das ist ein ähnlicher Anstieg wie im Vorjahreszeitraum. Experten sind deshalb vorsichtig optimistisch, sehen aber noch viele Risiken.

HWWI: Wirtschaft erreicht Ende nächsten Jahres altes Niveau

HAMBURG - Die deutsche Wirtschaft ist auf einem Erholungskurs und wird nach einer Prognose des Hamburger Forschungsinstituts HWWI zur Jahreswende 2021/22 wieder ihr altes Niveau vor der Corona-Krise erreichen. Im dritten Quartal werde das Inlandsprodukt deutlich zunehmen, heißt es in einer am Dienstag in Hamburg verbreiteten Mitteilung des HWWI. Nach den heftigen Einbrüchen im zweiten Quartal werde dennoch insgesamt in diesem Jahr ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um fünf Prozent zu Buche schlagen, dem im kommenden Jahr ein Wachstum um ebenfalls fünf Prozent folge. Das gelte aber nur, wenn es keine Rückschläge bei der weiteren Entwicklung der Pandemie gebe.

Eurozone: Arbeitslosenquote steigt weiter auf 7,9 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Juli den vierten Monat in Folge gestiegen und hat den höchsten Stand seit November 2018 erreicht. Die Quote habe um 0,2 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Analysten hatten wegen der Folgen der Corona-Krise mit einem noch stärkeren Zuwachs der Arbeitslosigkeit gerechnet und eine Quote von 8,0 Prozent erwartet. Allerdings wurde die Quote für Juni etwas nach unten revidiert, von zuvor 7,8 Prozent auf nur noch 7,7 Prozent.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

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USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weiter auf. Das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen stieg gegenüber dem Vormonat um 4,8 Punkte auf 78,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 75,0 Punkten gerechnet. Sowohl die Bewertung der aktuelle Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:22) weiterlesen...

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Industrieverband rechnet mit schwächerem Konjunktureinbruch 2020. "Wir haben tatsächlich im Verlauf des zweiten und im Verlauf des noch nicht ganz zu Ende gegangenen dritten Quartals gesehen, dass es in vielen Segmenten in vielen Branchen besser ging, als wir erwartet haben", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Freitag). "Das macht uns einen Tick optimistischer, als wir es schon mal waren", sagte der Industriepräsident. BERLIN - Die deutsche Industrie erwartet einen weniger starken Wirtschaftseinbruch in diesem Jahr als zunächst angenommen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 11:30) weiterlesen...

Eurozone: Leistungsbilanz mit geringerem Überschuss. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte, fiel der Überschuss gegenüber Juni von rund 21 Milliarden auf etwa 17 Milliarden Euro. Zwar stiegen die Überschüsse in der Handels- und Dienstleistungsbilanz. Die Einkommensbilanzen wiesen jedoch Defizite aus. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im Juli wieder gesunken. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 10:40) weiterlesen...