Immobilien, Indikatoren

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im September stärker als erwartet eingetrübt.

19.09.2022 - 17:09:00

USA: NAHB-Immobilienindex fällt stärker als erwartet - Neunter Rückgang in Folge. Der NAHB-Hausmarktindex fiel um drei Punkte auf 46 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Montag in Washington mitteilte. Es ist der mittlerweile neunte Rückgang in Folge. Dies ist die längste Serie seit dem Jahr 1985. Volkswirte hatte im Schnitt mit einer Abschwächung auf 47 Punkte gerechnet.

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im September stärker als erwartet eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex fiel um drei Punkte auf 46 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Montag in Washington mitteilte. Es ist der mittlerweile neunte Rückgang in Folge. Dies ist die längste Serie seit dem Jahr 1985. Volkswirte hatte im Schnitt mit einer Abschwächung auf 47 Punkte gerechnet.

Habeck fordert ausreichend Geld für Entlastungen

LUBMIN - Für Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat ausreichend Geld für Entlastungen in der Energiekrise Priorität. Gefragt nach möglichen Ausnahmen von der Schuldenbremse sagte Habeck am Montag: "Unterm Strich muss ich sagen, das Geld muss aufgebracht werden." Im vorpommerschen Lubmin sagte er vor Journalisten, man müsse die Menschen in Deutschland unterstützen, bis andere Maßnahmen für mehr Angebot und dadurch niedrigere Energiepreise sorgten. "Das scheint mir die logische Konsequenz zu sein, und ich sehe nicht, wie man dagegen an argumentieren kann."

ROUNDUP 2/EU-Kommission: Neues Kriseninstrument soll Versorgung sicherstellen

BRÜSSEL - Zum Schutz des gemeinsamen Binnenmarkts will die Europäische Kommission Unternehmen und EU-Staaten in Krisenfällen wie der Corona-Pandemie weniger Spielraum für Alleingänge lassen. Konkret sollen etwa Staaten Maßnahmen verboten werden können, die die Reisefreiheit einschränken, oder Firmen im Extremfall verbindliche Vorgaben gemacht werden können - etwa bestimmte Aufträge bevorzugt zu behandeln, wie die Brüsseler Behörde am Montag mitteilte.

BIZ: Russische Erdölproduktion nur schwierig zu ersetzen

BASEL - Der Ersatz russischer Erdöllieferungen dürfte für die westliche Welt ein schwieriges Unterfangen werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem am Montag veröffentlichten Quartalsbericht. Eine Begrenzung russischer Ölexporte dürfte mit starken und lang anhaltenden Preisanstiegen einhergehen, erklärte die BIZ. Zudem könnten sich Auswirkungen auf andere Bereiche wie die Lebensmittelpreise ergeben. Wegen des Ukraine-Kriegs wollen viele westliche Länder russisches Rohöl künftig meiden.

Lindner fordert Planungssicherheit für Kohle und Atomkraft bis 2024

BERLIN - FDP-Chef Christian Lindner hat wegen der schweren Energiekrise in Europa "klare Planungssicherheit" bis ins Jahr 2024 für Kohlekraftwerke und den weiteren Betrieb von Atomkraftwerken gefordert. Die Frage sei, ob Deutschland in dieser Situation auch nur auf eine Kilowattstunde verzichten wolle, sagte Linder am Montag in Berlin am Rande einer Gremiumssitzung. Offenkundig an die Adresse des grünen Koalitionspartners gerichtet, forderte er, parteipolitische Befindlichkeiten zurückzustellen. "Wir müssen an die Wurzel des Problems heran", sagte Lindner. "Diese Kraftwerke brauchen wir in der europäischen Stromversorgung."

Bundesbank erwartet Rezession und zweistellige Inflation

FRANKFURT - Deutsche Wirtschaft steuert nach Einschätzung der Bundesbank auf einen längeren Konjunktureinbruch bis ins kommende Jahr hinein zu. "Es mehren sich die Anzeichen für eine Rezession der deutschen Wirtschaft im Sinne eines deutlichen, breit angelegten und länger anhaltenden Rückgangs der Wirtschaftsleistung", hieß es im am Montag veröffentlichten aktuellen Monatsbericht der Notenbank. Grund sei in erster Linie die durch infolge des russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beeinträchtigte Energieversorgung.

China verärgert über Bidens Beistandserklärung für Taiwan

PEKING - Chinas Regierung hat schwer verärgert auf die Beistandszusicherung von US-Präsident Joe Biden für Taiwan im Falle eines chinesischen Angriffs reagiert. Die Äußerungen seien ein "schwerer Verstoß" gegen den "Ein-China-Grundsatz" und die Verpflichtungen, die die USA gegenüber Peking eingegangen seien, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning am Montag vor der Presse in Peking. Die US-Seite schicke "das völlig falsche Signal" an die Unabhängigkeitskräfte in Taiwan. "China ist entschieden dagegen."

Ifo: Stornowelle im Wohnungsbau hält an - Pessimismus wächst

MÜNCHEN - Die Wohnungsbau-Unternehmen in Deutschland haben mit einer anhaltenden Stornierungswelle zu kämpfen. Im August meldete nach einer am Montag veröffentlichte Umfrage des Münchner Ifo-Instituts mehr als jedes zehnte Unternehmen (11,6 Prozent), dass Bauherren Aufträge zurückgezogen hätten. Schon im Juli hatte es ein ganz ähnliches Bild gegeben. Grund ist laut Ifo der starke Anstieg der Baukosten mit hohen Material- und Energiepreisen, höheren Zinsen und gekürzten staatlichen Zuschüssen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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