Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Lage am Arbeitsmarkt in den USA hat sich Analysten zufolge wegen der anhaltenden Corona-Pandemie erneut nur langsam verbessert.

04.09.2020 - 06:33:30

Weiterer leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit in den USA erwartet. Die US-Regierung gibt am Freitag (14.30 Uhr MESZ) die Arbeitslosenquote für den Monat August bekannt. Analysten erwarteten, dass in dem Monat rund eine Million Stellen neu besetzt wurden. Die Arbeitslosenquote sollte demnach von 10,2 Prozent im Juli auf etwa 10 Prozent im August fallen. Damit verharrt sie auf einem historisch sehr hohen Niveau. Vor der Pandemie hatte die Quote in der größten Volkswirtschaft der Welt noch bei 3,5 Prozent gelegen.

Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt trotz einer sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholung sehr gespannt. Gut 29 Millionen Menschen beziehen eine Form von Arbeitslosengeld, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. In der Woche bis einschließlich 29. August stellten demnach knapp 900 000 Menschen einen Neuantrag auf Arbeitslosenhilfe. Die Anträge spiegeln die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts wider. Vor der Zuspitzung der Pandemie im März war die Zahl der Neuanträge nur sehr selten über 100 000 gestiegen.

Die Arbeitslosenquote war wegen der Corona-Krise, die weite Teile des Wirtschaftslebens stillegte, im April auf über 14 Prozent gestiegen, seither fällt sie wieder. Die anhaltende Pandemie lastet aber weiter auf der Wirtschaft: Im Schnitt werden in den USA täglich gut 40 000 Corona-Neuinfektionen gemeldet. In vielen Bundesstaaten gelten daher weiter Beschränkungen des Wirtschaftslebens, etwa für den Besuch von Restaurants und Bars. Deswegen sind etwa im Dienstleistungsbereich viele Stellen gestrichen und bislang nicht wieder besetzt worden.

US-Präsident Donald Trump, der sich am 3. November um eine zweite Amtszeit bewirbt, verspricht eine sehr rasche Erholung der Wirtschaft. Die meisten Analysten sehen das allerdings skeptischer.

Trumps Republikaner, die Demokraten und die Regierung wollen sich noch in diesem Monat auf ein weiteres Konjunkturpaket verständigen. Die Verhandlungen dazu waren vor der Sommerpause gescheitert. Der US-Kongress hat seit Beginn der Pandemie bereits Konjunkturpakete in Höhe von rund drei Billionen Dollar beschlossen. Das entspricht mehr als zehn Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes.

In den USA gibt es nach Daten der Universität Johns Hopkins inzwischen gut 6,1 Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen und mehr als 186 000 damit verbundene Todesfälle.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Bestandsverkäufe am Häusermarkt steigen wie erwartet. Die Verkäufe bestehender Häuser stiegen im August zum Vormonat um 2,4 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit dem Anstieg gerechnet. WASHINGTON - Der US-Häusermarkt setzt im Nachgang zur Corona-Krise seine starke Erholung fort. (Boerse, 22.09.2020 - 16:29) weiterlesen...

Eurozone: Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf. Wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte, stieg der von ihr erhobene Indikator um 0,8 Punkte auf minus 13,9 Zähler. Analysten hatten einen unveränderten Wert von minus 14,7 Punkte erwartet. Der Indikator liegt weiter unter dem Stand von vor der Corona-Krise. BRÜSSEL - Die Verbraucherstimmung in der Eurozone hat sich im September leicht aufgehellt. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 16:03) weiterlesen...

Ifo: Deutsche Wirtschaft schrumpft 2020 weniger als erwartet. "Der Rückgang im zweiten Quartal und die Erholung derzeit verlaufen günstiger als wir erwartet hatten", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Dienstag in München. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaft belastet durch die Corona-Krise demnach um 5,2 Prozent schrumpfen. Bisher war man von einem Rückgang von 6,7 Prozent ausgegangen. MÜNCHEN - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts in diesem Jahr etwas weniger schrumpfen als bisher erwartet. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 11:55) weiterlesen...

Bundesbank: Sommerquartal bringt Trendwende nach Konjunktur-Absturz. Die Erholung der Konjunktur habe im Juli und "wohl auch im August" angehalten - wenngleich mit nachlassendem Schwung, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht September. FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft hat nach dem tiefen Absturz in der Corona-Krise nach Einschätzung der Bundesbank im Sommer die Trendwende geschafft. (Wirtschaft, 21.09.2020 - 17:06) weiterlesen...

'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren legen erneut zu. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im August weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:27) weiterlesen...