Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Erholung des Arbeitsmarktes in den USA ist zum Jahresende 2021 weniger als erwartet vorangekommen.

07.01.2022 - 17:03:59

US-Beschäftigung bleibt hinter Erwartungen zurück. So hat die US-Wirtschaft im Dezember wesentlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 199 000 Stellen hinzugekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit 450 000 neuen Stellen gerechnet.

WASHINGTON - Die Erholung des Arbeitsmarktes in den USA ist zum Jahresende 2021 weniger als erwartet vorangekommen. So hat die US-Wirtschaft im Dezember wesentlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 199 000 Stellen hinzugekommen, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit 450 000 neuen Stellen gerechnet.

ROUNDUP: Bund und Länder beschließen 2G plus für Restaurants und Kneipen

BERLIN - Im Kampf gegen die sich auch in Deutschland rasant ausbreitende Omikron-Variante des Coronavirus werden die Zugangsregeln für Restaurants, Cafes und Kneipen verschärft. Bundesregierung und Länderregierungschefs einigten sich am Freitag darauf, dass künftig bundesweit und unabhängig von den Infektionszahlen eine 2G-plus-Regel gelten soll. Geimpfte und Genesene müssen dann einen tagesaktuellen negativen Corona-Test oder eine Auffrischungsimpfung vorweisen. Nicht alle Länder wollen dabei allerdings mitmachen.

Eurozone: Inflation steigt im Dezember auf Rekordwert von 5,0 Prozent

LUXEMBURG - Die Inflationsrate im Euroraum ist Ende 2021 auf einen weiteren Rekordwert gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im Dezember um 5,0 Prozent über dem Niveau vom Vorjahr, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Es ist die höchste Inflationsrate seit der Einführung des Euro. Im Vormonat hatte die Teuerungsrate bei 4,9 Prozent die alte Rekordmarke erreicht. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,4 Prozent.

Eurozone: Umsatz im Einzelhandel legt überraschend weiter zu

LUXEMBURG - Die Einzelhändler der Eurozone haben die Umsätze im November erneut ausgeweitet. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sie sich um 1,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten hingegen im Mittel einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet. Der Anstieg im Vormonat fiel außerdem mit 0,3 Prozent etwas stärker aus als bisher bekannt. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Erlöse im November um 7,8 Prozent.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich stärker als erwartet ein

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Dezember stärker als erwartet eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel gegenüber dem Vormonat um 2,3 Punkte auf 115,3 Punkte, wie die Europäische Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang auf 116,0 Punkte gerechnet.

ROUNDUP: Deutsche Industrieproduktion im November überraschend gesunken

WIESBADEN - In Deutschland ist die Produktion der Industrieunternehmen im November wieder gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, schrumpfte die Gesamtherstellung Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Durchschnitt mit einem Zuwachs um ein Prozent gerechnet. Zudem war der Anstieg im Oktober mit 2,4 Prozent geringer als die zunächst ermittelten 2,8 Prozent. Nach Einschätzung von Ökonomen enttäuscht die Entwicklung im November aber nur auf den ersten Blick. Sie verweisen auf einen deutlichen Anstieg der Produktion in der Autoindustrie.

Frankreich: Industrieproduktion überraschend gesunken

PARIS - Die französische Industrie hat im November überraschend einen Dämpfer erhalten. Die Gesamtproduktion sei im Monatsvergleich um 0,4 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mit. Analysten hatten hingegen im Schnitt einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet.

Deutschland: Exporte und Importe legen weiter zu

WIESBADEN - Der Außenhandel in Deutschland hat sich im November weiter robust gezeigt. Sowohl die Ausfuhren als auch die Einfuhren legten weiter zu. Die Exporte stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang gerechnet. Im Oktober waren die Ausfuhren um revidiert 4,2 Prozent (zunächst 4,1 Prozent) gestiegen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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