Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

WASHINGTON - Die demokratische Senatorin Kamala Harris ist aus dem Präsidentschaftsrennen ihrer Partei ausgestiegen.

03.12.2019 - 20:31:34

Senatorin Harris steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus. Per Tweet und E-Mail an ihre Unterstützer teilte Harris am Dienstag mit, dass sie ihre Wahlkampagne beende. Sie habe nicht die ausreichenden finanziellen Ressourcen, um ihre Kampagne fortzusetzen, schrieb sie in einer E-Mail an ihre Anhänger. Harris war aussichtsreich gestartet, zuletzt in Umfragen aber immer weiter zurückgefallen.

"Ich bin keine Milliardärin", erklärte die Senatorin in der Mitteilung an ihrer Unterstützer. "Ich kann nicht meine eigene Kampagne finanzieren." Zudem sei es zunehmend schwieriger geworden, das nötige Geld für die Wahlkampagne zusammenzubekommen. Die 55-Jährige versicherte aber, sie werde weiter für die Ziele ihrer Kampagne kämpfen, vor allem für Gerechtigkeit.

Harris ist die zweite schwarze Amerikanerin in der Geschichte, die in den US-Senat gewählt wurde. Dort vertritt die frühere Staatsanwältin seit 2017 den Bundesstaat Kalifornien. Zu Beginn ihrer Präsidentschafts-Wahlkampagne hatte sie als durchaus chancenreich gegolten. Bei ihrem Wahlkampfauftakt im Januar trommelte sie in ihrer Heimatstadt Oakland mehr als 20 000 Zuschauer zusammen. Auch in einer der ersten Fernsehdebatten stach sie heraus und brachte sich erfolgreich gegen den parteiinternen Favoriten, Joe Biden, in Stellung. Es gelang ihr aber nicht, den anfänglichen Schwung in den Monaten danach aufrechtzuerhalten.

Zuletzt rangierte Harris in Umfragen weit abgeschlagen hinter den vier Führenden: Dies sind Ex-US-Vizepräsident Biden, die linken Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren sowie der aufstrebende Bürgermeister aus dem US-Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg. Harris hatte sich zwar bereits für die nächste TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber in der zweiten Dezember-Hälfte qualifiziert. Nach ihrem überraschenden Ausstieg wird sie dort aber nun nicht mehr auftreten.

Insgesamt hatten fast 30 Demokraten Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur angemeldet. Es war das größte Bewerberfeld in der Geschichte der Partei. Mehr als ein Dutzend von ihnen sind bereits ausgestiegen. Noch immer bemühen sich aber mehr als ein Dutzend Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei, um bei der Wahl im kommenden Jahr den republikanischen Amtsinhaber, Präsident Donald Trump, herauszufordern.

Erst vor wenigen Tagen hatte auch der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, offiziell seine Präsidentschaftsbewerbung verkündet. Der 77 Jahre alte Demokrat, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gegründet hatte, gilt als einer der reichsten Männer der Welt. Er kann damit erhebliche Finanzmittel in einen Wahlkampf gegen Trump (73) einbringen, der bei der Wahl im November 2020 für eine zweite Amtszeit antreten will.

Die eigentlichen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl endgültig bestimmen, beginnen Anfang Februar im US-Bundesstaat Iowa.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD begrüßt Bewegung bei Union für weitere Tabakwerbeverbote. Die SPD begrüßte Bewegung bei der Union, die am Dienstag über ein Papier dazu beraten will - es sieht zeitlich gestaffelte Verbote der Plakatwerbung ab 2022 vor. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin froh, dass nach jahrelanger Blockade bei der Union jetzt offenbar klare Bereitschaft besteht, endlich einem umfassenden Verbot der Tabakaußenwerbung zuzustimmen." Ihm komme es insbesondere darauf an, alle Tabakprodukte und auch E-Zigaretten mit einzubeziehen. BERLIN - In der Koalition deutet sich nach langem Ringen eine mögliche gemeinsame Linie bei weiteren Werbebeschränkungen fürs Rauchen an. (Boerse, 10.12.2019 - 06:32) weiterlesen...

Russland und Ukraine ringen weiter im Streit um Gas-Transit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in der Nacht zum Dienstag nach Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin in Paris, Details müssten noch geklärt werden. "Mir scheint, dass wir die Blockade in dieser Frage überwunden haben." Auf Beraterebene würden bereits die künftigen Mengen an Erdgas und andere Details des Transits besprochen. "Denn das ist wichtig für alle. Sowohl für die Ukraine als auch für die Energiesicherheit Europas", betonte Selenskyj. PARIS - Russland und die Ukraine haben sich noch nicht über einen Gas-Transit nach Europa ab dem kommenden Jahr geeinigt. (Boerse, 10.12.2019 - 06:25) weiterlesen...

Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf. Bereits an diesem Dienstagvormittag soll eine Arbeitsgruppe ihre Beratungen aufnehmen. Das hatte das Gremium am Montagabend beschlossen. BERLIN - Der Vermittlungsausschuss will noch vor Weihnachten beim Klimapaket zu einer Einigung kommen. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 06:23) weiterlesen...

Kampf gegen Steuerbetrug: Mehr als 200 Behördenstellen unbesetzt. Rund jede zehnte Position bei der Bundeszentrale für Steuern ist nicht besetzt, wie aus einer Aufstellung des Finanzministeriums für die Grünen-Fraktion hervorgeht. Demnach sind derzeit 222,5 Stellen offen. Bei dieser Zentrale soll auch die mit 48 Stellen ausgestattete Task Force angesiedelt werden. BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will eine Spezialeinheit gegen großangelegten Steuerbetrug einrichten - die gleiche Behörde hat offenkundig aber schon jetzt Probleme, offene Stellen zu besetzen. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 06:22) weiterlesen...

Klimagipfel: Greenpeace fordert Ankündigungen für mehr Klimaschutz. "Die Länder müssen sich in der Abschlusserklärung zur Konferenz verpflichten, im nächsten Jahr ehrgeizigere nationale Klimaschutzpläne vorzulegen", sagte Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser der Deutschen Presse-Agentur. Auch auf die Aussagen der Klimawissenschaft zur Reduktion von Treibhausgasen, die zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad notwendig ist, müsse die Erklärung von Madrid sich beziehen. "Die Menschen erwarten, dass sofort mehr getan wird", sagte Kaiser. MADRID - Die UN-Klimakonferenz muss aus Sicht von Greenpeace mit einer gemeinsamen Ankündigung aller Staaten enden, mehr Tempo im Kampf gegen den Klimawandel zu machen. (Boerse, 10.12.2019 - 06:22) weiterlesen...

Minister-Runde beim Klimagipfel - Länder-Ranking wird vorgestellt. Im Vorjahr war Deutschland abgerutscht und landete auf Platz 27 noch hinter Staaten wie der Slowakei, Rumänien oder Indien. MADRID - Auf der UN-Klimakonferenz in Madrid präsentiert die Entwicklungsorganisation Germanwatch am Dienstag (10.00 Uhr) den neuen Klimaschutz-Index, der die Bemühungen der Staaten im Kampf gegen die Erderwärmung bewertet. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 06:21) weiterlesen...