Indikatoren, USA

WASHINGTON - Die Auftragseingänge für US-Industrieunternehmen sind im Mai stärker gefallen als erwartet.

05.07.2017 - 17:10:33

USA: Industrieaufträge sinken stärker als erwartet. Die Aufträge seien um 0,8 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat April waren die Aufträge noch um revidierte 0,3 Prozent (zunächst -0,2%) gefallen. Nach Herausrechnung der Transportgüter fielen die Aufträge im Mai um 0,3 Prozent.

WASHINGTON - Die Auftragseingänge für US-Industrieunternehmen sind im Mai stärker gefallen als erwartet. Die Aufträge seien um 0,8 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat April waren die Aufträge noch um revidierte 0,3 Prozent (zunächst -0,2%) gefallen. Nach Herausrechnung der Transportgüter fielen die Aufträge im Mai um 0,3 Prozent.

G20: IWF mahnt Notenbanken zur Vorsicht bei Zinswende

NEW YORK - Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt führende Notenbanken vor einer übereilten Abkehr von der lockeren Geldpolitik. "In denjenigen Industrieländern, in denen die Nachfrage noch immer unzureichend und die Inflation zu niedrig ist, sollte geldpolitische und - wo möglich - fiskalische Unterstützung bestehen bleiben", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Diskussionspapier des Währungsfonds zum G20-Gipfel in Hamburg. "Andernorts sollte die Geldpolitik entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung schrittweise normalisiert werden."

Eurozone: Einzelhandelsumsatz steigt wie erwartet

LUXEMBURG - Die Einzelhändler im Euroraum haben ihre Umsätze im Mai wie erwartet gesteigert. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Mittwoch ergibt sich zum Vormonat ein Anstieg um 0,4 Prozent. Analysten hatten dies im Mittel erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Umsätze um 2,6 Prozent. Das lag etwas über den Markterwartungen. Im April waren die Erlöse im Monatsvergleich um 0,1 Prozent und im Jahresvergleich um 2,6 Prozent gestiegen.

Großbritannien: Stimmung der Dienstleister eingetrübt

LONDON - Die Stimmung britischer Dienstleister hat sich im Juni etwas deutlicher eingetrübt als von Experten erwartet. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex fiel um 0,4 Punkte auf 53,4 Zähler, wie das Forschungsinstitut IHS Markit am Mittwoch in London mitteilte. Volkswirte hatten hingegen einen Dämpfer auf 53,5 Punkte erwartet. Werte oberhalb von 50 Punkten signalisieren Wachstum, Werte darunter zeigen Schrumpfung an.

Eurozone: Unternehmensstimmung trübt sich nur leicht ein

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im Juni nur leicht eingetrübt. Wie das Institut IHS Markit am Mittwoch mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex um 0,5 Punkte auf 56,3 Zähler. In einer ersten Schätzung war noch ein deutlicherer Rückgang auf 55,7 Punkte ermittelt worden. Trotz des Rückgangs liegt die Kennzahl klar über der Wachstumsgrenze von 50 Punkten und in der Nähe ihres sechsjährigen Höchststandes.

Globale Bedeutung des Euro wegen politischer Risiken gesunken

FRANKFURT - Unsicherheit aufgrund der Wahlen in einigen Euro-Ländern, des Brexit-Votums sowie der neuen US-Regierung haben die globale Bedeutung des Euro im vergangenen Jahr und Anfang 2017 etwas geschmälert. "Das schwierige Umfeld hat die internationale Nutzung des Euro beeinflusst", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) zur weltweiten Bedeutung des Euro. "Die Währung hat weiterhin etwas an Boden verloren, wenn auch nicht einheitlich." Trotz der historisch niedrigen Zinsen im Euroraum spiele die Gemeinschaftswährung unter anderem bei der internationalen Verschuldung eine geringere Rolle als zuletzt.

Spanien: Rajoy weist neuen Unabhängigkeitsvorstoß Kataloniens zurück

MADRID/BARCELONA - Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat einen neuen Aufsehen erregenden Unabhängigkeitsvorstoß der Region Katalonien scharf zurückgewiesen. "Die autoritären Wahnvorstellungen" würden "die Gelassenheit und das Gleichgewicht unseres demokratischen Staates niemals bezwingen können", sagte der Chef der konservativen Zentralregierung am Mittwoch in Madrid.

EU: Grundsatzvereinbarung über Handelsabkommen mit Japan steht

BRÜSSEL - Die Eckpunkte für das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan stehen. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und Außenminister Fumio Kishida hätten sich am Mittwoch in Brüssel auf die Inhalte für eine Grundsatzvereinbarung verständigt, teilten EU-Vertreter am Mittwochnachmittag mit. Sie solle wie geplant am Donnerstag bei einem EU-Japan-Gipfel vorgestellt werden.

Trump kritisiert China wegen Handel mit Nordkorea

WASHINGTON - Nach dem Test einer Interkontinentalrakete durch Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump China für dessen Handelsbeziehungen mit dem abgeschotteten Land kritisiert. "Der Handel zwischen China und Nordkorea ist im ersten Quartal um fast 40 Prozent gewachsen. So viel dazu, dass China mit uns zusammenarbeitet - aber wir mussten es auf einen Versuch ankommen lassen!", schrieb Trump am Mittwoch im Kurznachrichtendienst Twitter.

ROUNDUP 2/DIW-Studie: Erben bekommen weit mehr Vermögen als bisher angenommen

BERLIN - In Deutschland wird in den nächsten Jahren nach Angaben einer neuen Studie weit mehr vererbt und verschenkt als bisher angenommen. Zwischen 2012 und 2027 belaufe sich das Volumen auf schätzungsweise bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist gut ein Viertel mehr als in früheren Studien unterstellt, wie aus einem aktuellen Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) hervorgeht. Die Ökonomen haben nicht nur auf das aktuelle Vermögen geschaut, sondern Auswirkungen von Wertsteigerungen und regelmäßigem Sparen einbezogen. Dadurch übertreffe das voraussichtliche Erbvolumen den reinen Vermögensbestand deutlich.

RATING: Moody's senkt Ausblick für Katar wegen diplomatischem Konflikt am Golf

DOHA - Die US-Ratingagentur Moody's sieht die Lage für Katar angesichts des laufenden diplomatischen Konflikts mit seinen Nachbarn am Golf zunehmend kritisch. Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Landes wurde von stabil auf negativ gesenkt, wie die Ratingagentur Dienstagnacht mitteilte. Die Bonität Katars wird aber weiterhin mit der viertbesten Note "Aa3" bewertet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Mexikanische Notenbank hebt Leitzins weiter an. Die Währungshüter erhöhten den Zinssatz am Donnerstag um 25 Basispunkte auf 7,75 Prozent. Volkswirte hatten das so erwartet. MEXIKO-STADT - Die mexikanische Zentralbank hat angesichts weiterhin bestehender Inflationssorgen den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 20:22) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren steigen schwächer als erwartet. Er legte zum Vormonat um 0,2 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Der Zuwachs vom April hatte auf diesem Niveau gelegen. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Mai weniger als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 16:05) weiterlesen...

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken leicht. Sie gingen um 3000 auf 218 000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit 220 000 Anträgen gerechnet. Allerdings wurde der Stand in der Woche zuvor um 3000 auf 221 000 angehoben. WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche leicht gesunken. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 14:44) weiterlesen...

USA: Philly-Fed-Index fällt auf den niedrigsten Stand seit November 2016. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) sei um 14,5 Punkte auf 19,9 Punkte gefallen, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit November 2016. Analysten hatten einen weniger starken Rückgang auf 29,0 Punkte erwartet. PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juni überraschend deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 14:42) weiterlesen...

Kieler Forscher erwarten nur kurzen Dämpfer für die Konjunktur. Zwar senkten die Kieler Forscher ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr, aber sie sehen Deutschland weiter in der Hochkonjunktur. Für das kommende Jahr sei unverändert mit 2,3 Prozent Wachstum zu rechnen, heißt es in der am Donnerstag in Kiel verbreiteten Prognose. KIEL - Strafzölle und drohende Handelskriege können nach Einschätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) der deutschen Wirtschaft nicht allzu viel anhaben. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 12:05) weiterlesen...

Kieler Konjunkturforscher halten Prognose für nächstes Jahr stabil. Für das kommende Jahr sei unverändert mit 2,3 Prozent Wachstum zu rechnen, heißt es in der am Donnerstag in Kiel verbreiteten Prognose. Im laufenden Jahr erwarte das IfW nun 2,0 Prozent Wachstum, das sind 0,5 Punkte weniger als bisher. KIEL - Die Konjunkturforscher des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) senken ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr, aber sie sehen Deutschland weiter in der Hochkonjunktur. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 11:13) weiterlesen...