USA, Volkswirtschaft

WASHINGTON - Die amerikanische Notenbank Fed steuert auf ihre zweite Zinsanhebung nach der Finanzkrise zu.

17.11.2016 - 15:08:23

US-Notenbank steuert auf Zinsanhebung zu. Die Vorsitzende der Fed, Janet Yellen, gab am Donnerstag klare Hinweise auf einen baldigen Schritt. Eine Zinsanhebung könnte "relativ bald" angemessen sein, sagte Yellen laut Redetext am Donnerstag vor einem Kongressausschuss in Washington. Damit wird eine Straffung im Dezember, mit der an den Finanzmärkten bereits fest gerechnet wird, immer wahrscheinlicher.

Einschränkend blieb Yellen ihrer Linie treu, eine Fortsetzung der Ende 2015 eingeleiteten Zinswende sei von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Nur wenn die wirtschaftliche Entwicklung weiter dazu beitrage, dass die Fed ihren Zielen näher komme, werde die Notenbank die Zinsen anheben. Die Federal Reserve soll sowohl für eine hohe Beschäftigung als auch für eine stabile Preisentwicklung sorgen. Während Volkswirte das Vollbeschäftigungsziel als nahezu erfüllt ansehen, hinkt die Zentralbank ihrem Inflationsziel von zwei Prozent seit langem hinterher.

INFLATIONSERWARTUNGEN STEIGEN

Allerdings sind die Inflationserwartungen in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Diese Entwicklung geht zurück auf den überraschenden Wahlsieg Donald Trumps in der US-Präsidentschaftswahl. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die US-Wirtschaft mit massiven Steuersenkungen und hohen Infrastrukturausgaben anzuschieben. Sollten die Pläne Wirklichkeit werden und die Konjunktur anfachen, könnte auch die Inflation wieder stärker anziehen. Dies wiederum könnte die Fed zu rascheren Zinsanhebungen veranlassen.

Yellen ging in ihrer Rede auf derartige Gedankenspiele und die Fiskalpläne Trumps nicht ein. Vielmehr bekräftigte sie frühere Äußerungen, wonach die Federal Reserve ihre Geldpolitik in voraussichtlich moderatem Tempo straffen werde. Im Gegensatz dazu sind die Zinsen an den Kapitalmärkten seit dem Wahlsieg Trumps bereits deutlich gestiegen. Dieser Zinsanstieg ist weit über die USA hinaus in der ganzen Welt zu spüren.

@ dpa.de

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