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Regierungen, USA

WASHINGTON - Der von US-Präsident Donald Trump heftig kritisierte demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden will sich nicht weiter in die Defensive drängen lassen.

06.10.2019 - 14:50:25

Trump-Rivale Joe Biden: 'Sie werden mich nicht zerstören'. "Sie werden mich nicht zerstören, und Sie werden meine Familie nicht zerstören", schrieb er am Samstag auf Twitter und richtete sich dabei an Trump und jene, "die seinen Machtmissbrauch unterstützen". Bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 werde er Trump wie eine Trommel schlagen. Joe Biden bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für die Wahl 2020.

Trump hatte nicht nur den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat Ende Juli zu Ermittlungen gegen Biden und dessen Sohn Hunter ermuntert, sondern am Donnerstag auch China. Die Demokraten sehen darin Bemühungen von Trump, die Wahl 2020 mit Hilfe einer ausländischen Regierung zu gewinnen. Wegen der Ukraine-Affäre haben sie Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet.

Trump beschuldigt Biden, sich als US-Vizepräsident um die Entlassung des ukrainischen Generalstaatsanwalts bemüht zu haben, um seinen Sohn Hunter vor der Justiz zu schützen. Hunter Biden war damals bei einem ukrainischen Gaskonzern beschäftigt gegen den zeitweise ermittelt worden war. Joe Biden weist die Vorwürfe als grundlos und politisch motiviert zurück.

In einem Beitrag in der "Washington Post" schrieb Biden, offenbar würden stündlich weitere Beweise enthüllt, die belegten, dass Trump die Macht der Präsidentschaft missbrauche "und völlig ungeeignet ist, Präsident zu sein". "Genug ist genug." Er nutze das höchste Amt des Staates, um seine persönlichen politischen Interessen anstelle des nationalen Interesses zu vertreten.

Die jüngste Verletzung der Rechtsstaatlichkeit, als Trump offen China aufgefordert habe, sich in die US-Wahlen einzumischen, sei empörend, schrieb Biden weiter. Hierdurch werde offenbart, dass Trump die Präsidentschaft für eine Freikarte halte, "alles zu tun, was er möchte, ohne Rechenschaftspflicht". Er verstehe nicht die immense Verantwortung, die von einem Präsidenten gefordert werde. "Er sieht nur die Macht - und wie sie nur einer Person zugute kommen kann: Donald Trump."

@ dpa.de

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