Indikatoren, USA

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat im November kein eindeutiges Bild abgegeben.

03.12.2021 - 15:11:30

US-Arbeitsmarkt liefert durchwachsenes Bild. Zwar schuf die Wirtschaft erneut zusätzliche Stellen, allerdings viel weniger als von Experten erwartet wurden. Dagegen überraschte die Arbeitslosigkeit mit einem deutlichen Rückgang. Der US-Dollar geriet nach den Zahlen dennoch unter Druck.

Wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte, betrug der Aufbau außerhalb der Landwirtschaft 210 000 Stellen gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten im Schnitt mit einem mehr als doppelt so starken Zuwachs von 550 000 Stellen gerechnet. In der Corona-Krise war der Arbeitsmarkt zeitweise dramatisch eingebrochen. Mittlerweile hat er sich zwar wieder deutlich erholt. Von Vollbeschäftigung, wie vor Ausbruch der Krise, ist der Jobmarkt aber noch weit entfernt.

Die Arbeitslosenquote fiel gegenüber dem Vormonat deutlich um 0,4 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Es ist der fünfte Rückgang in Folge. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf lediglich 4,5 Prozent gerechnet. Laut Ministerium sind derzeit etwa 6,9 Millionen US-Bürger arbeitslos. Vor Ausbruch der Corona-Krise waren es über eine Million weniger. Die Arbeitslosenquote hatte im Februar 2020 lediglich 3,5 Prozent betragen.

Die Löhne entwickelten sich unterdessen schwächer als erwartet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, zum Vorjahresmonat betrug die Steigerung 4,8 Prozent. Analysten hatten etwas höhere Raten erwartet.

Der US-Arbeitsmarkt spielt eine große Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Im November hatte die Fed damit begonnen, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zurückzufahren, indem sie weniger Wertpapiere wie Staatsanleihen kauft. In dieser Woche hatte Fed-Chef Jerome Powell angedeutet, dass diese Rückführung wegen der hohen Inflation beschleunigt werden könnte. Andere US-Notenbanker haben ihm mittlerweile beigepflichtet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Weniger Aufträge für Bauhauptgewerbe im November - aber gutes Polster WIESBADEN/BERLIN - Dämpfer für die Baubranche in Deutschland zum Ende des vergangenen Jahres: Im November verbuchte das Bauhauptgewerbe preis- und kalenderbereinigt 7,1 Prozent weniger Bestellungen, sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat als auch im Vergleich zum Oktober 2021. (Boerse, 25.01.2022 - 11:17) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklima hellt sich trotz Omikron-Welle auf. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar um 0,9 Punkte auf 95,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Es ist die erste Aufhellung seit Mitte vergangenen Jahres. Analysten hatten dagegen mit einer erneuten Eintrübung gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn trotz der grassierenden Omikron-Welle verbessert. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 11:14) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima hellt sich überraschend auf. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar um 0,9 Punkte auf 95,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Es ist die erste Aufhellung seit Mitte vergangenen Jahres. Analysten hatten dagegen mit einer erneuten Eintrübung gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn überraschend verbessert. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 10:17) weiterlesen...

Weniger Aufträge für Bauhauptgewerbe im November WIESBADEN - Dämpfer für die Baubranche in Deutschland zum Ende des vergangenen Jahres: Im November verbuchte das Bauhauptgewerbe preis- und kalenderbereinigt 7,1 Prozent weniger Bestellungen, sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat als auch im Vergleich zum Oktober 2021. (Boerse, 25.01.2022 - 08:31) weiterlesen...

Südkoreas Wirtschaft mit vier Prozent Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahresvergleich um vier Prozent, wie die Bank of Korea am Dienstag auf der Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Das BIP der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens war im Jahr davor als Folge der Corona-Pandemie zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten geschrumpft. SEOUL - Südkorea hat 2021 dank einer deutlichen Erholung der Exporte und des Privatverbrauchs das stärkste Wirtschaftswachstum seit elf Jahren verzeichnet. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 06:12) weiterlesen...

Neue IWF-Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft. Experten erwarten angesichts der Pandemie, der hohen Inflation und den Problemen globaler Lieferketten mit Spannung, wie die neuen Wachstumserwartungen ausfallen werden. In der vorigen IWF-Prognose vom Oktober rechnete der IWF für 2022 mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 4,9 Prozent. WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt am Dienstag eine neue Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr vor. (Wirtschaft, 25.01.2022 - 05:49) weiterlesen...