Indikatoren, USA

WASHINGTON - Der Preisauftrieb in den USA hat sich im November von hohem Niveau aus weiter beschleunigt.

10.12.2021 - 17:08:03

USA: Inflation so hoch wie seit 1982 nicht mehr. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist die höchste Inflationsrate seit dem Jahr 1982. Analysten hatten diese Rate erwartet. Im Vormonat hatte sie noch bei 6,2 Prozent gelegen.

WASHINGTON - Der Preisauftrieb in den USA hat sich im November von hohem Niveau aus weiter beschleunigt. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist die höchste Inflationsrate seit dem Jahr 1982. Analysten hatten diese Rate im Schnitt erwartet. Im Vormonat hatte sie noch bei 6,2 Prozent gelegen.

USA: Michigan-Konsumklima steigt stärker als erwartet

MICHIGAN - In den USA ist das Konsumklima im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung legte im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Punkte auf 70,4 Punkte zu, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatte im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 68,0 Punkte gerechnet. Im Vormonat war der Indikator mit 67,4 Punkten auf den niedrigste Stand seit November 2011 gefallen.

ROUNDUP 2/Schulden auf Vorrat: Lindner schafft 60 Milliarden Finanz-Spielraum

BERLIN - Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) verschafft der Bundesregierung Milliarden-Spielraum für Investitionen in Klimaschutz und Digitalisierung. Im Bundeshaushalt 2021 sollen kurz vor Jahresende 60 Milliarden Euro umgeschichtet werden - und zwar Milliarden, die als Kredite bereits genehmigt waren, in diesem Jahr aber nicht mehr gebraucht werden.

ROUNDUP 3: Macron und Scholz beschwören deutsch-französische Partnerschaft

BERLIN/PARIS/BRÜSSEL - Beim Antrittsbesuch in Paris hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ebenso wie Staatschef Emmanuel Macron den Willen zur engen deutsch-französischen Zusammenarbeit bekräftigt. "Es geht darum, wie wir Europa stark machen können, die europäische Souveränität in all' den Dimensionen, die dazugehören. Da geht es um ökonomische Fragen, um Sicherheitsfragen und Fragen der Außenpolitik", sagte Scholz bei dem Treffen im Elyséepalast am Freitag. "Wichtig ist, dass wir da gleichgerichtet agieren, dass wir miteinander zusammenarbeiten", so Scholz.

Baerbock: Klimakrise wird ein Schwerpunkt des deutschen G7-Vorsitzes

BERLIN/LIVERPOOL - Außenministerin Annalena Baerbock will den Kampf gegen die Klimakrise zu einem der Schwerpunkte des deutschen Vorsitzes der Runde der führenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) machen. "Wir können uns der Illusion hingeben, dass der Westen eine Insel ist, aber auch auf dieser steigt das Wasser weiter unaufhaltsam an, wenn wir jetzt nicht handeln", sagte die Grünen-Politikerin am Freitag vor ihrer Reise zum Treffen der G7-Außenminister am Wochenende in Liverpool. "Deswegen werden wir auch den gemeinsamen Umgang mit der Klimakrise zu einem der Schwerpunkte unseres G7-Vorsitzes im nächsten Jahr machen."

Chinas Regierung will gegen Spekulation am Immobilienmarkt vorgehen

PEKING - Chinas Regierung will stärker gegen Spekulationen am Immobilienmarkt vorgehen. Vor dem Hintergrund der Krise um den hoch verschuldeten Immobilienriesen Evergrande hieß es in einer Erklärung zum Abschluss der jährlichen Konferenz zur Wirtschaftspolitik im neuen Jahr, es müsse der Grundsatz gelten "Häuser sind zum Wohnen da, nicht zum Spekulieren". Peking wolle die Markterwartungen besser steuern, neue Entwicklungsmodelle erkunden, den Markt für Mietwohnungen stärken und staatlich geförderte Wohnungsprojekte ausbauen.

ROUNDUP: Lindner plant Nachtragshaushalt mit Volumen von 60 Milliarden Euro

BERLIN - Der neue Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) plant einen Nachtragshaushalt für dieses Jahr im Volumen von 60 Milliarden Euro. Mit dem Geld sollten Zukunftsinvestitionen in Klimaschutz und Digitalisierung bereitgestellt werden, sagte Lindner am Freitag in Berlin. Er sprach von einem "Booster" für die Volkswirtschaft. Dem Kabinett sei ein Entwurf zugeleitet worden, es solle darüber am kommenden Montag beraten. Zusätzliche Schulden seien nicht geplant. Es sollten nicht genutzte Kreditermächtigungen genutzt werden.

ROUNDUP: Inflationssorgen wachsen - Teuerungsrate über 5 Prozent

WIESBADEN - Die Menschen in Deutschland müssen einen weiteren Preisschub verkraften: Die Inflation stieg im November auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren. Angeheizt insbesondere von gestiegenen Energiepreisen legten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,2 Prozent zu. Das Statistische Bundesamt bestätigte am Freitag damit eine erste Schätzung. Eine höhere Teuerungsrate wurde zuletzt im Zuge des Wiedervereinigungsbooms im Juni 1992 mit 5,8 Prozent gemessen. Im Oktober des laufenden Jahres hatte die Rate bei 4,5 Prozent gelegen.

ROUNDUP: RKI registriert 61 288 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 413,7

BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 413,7 an.

Italiens Industrie produziert weniger

ROM - Die italienischen Industrieunternehmen haben ihre Produktion im Oktober verringert. Nach Angaben des Statistikamts Istat vom Freitag lag die Herstellung 0,6 Prozent unter dem Stand des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Produktion um 2,0 Prozent an. Die Markterwartungen wurden jeweils klar verfehlt.

Spanische Industrie produziert weniger

MADRID - Die spanische Industrie hat im Oktober weniger produziert. Nach Angaben des Statistikamts INE vom Freitag lag die Gesamtproduktion 0,4 Prozent tiefer als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Herstellung 0,9 Prozent niedriger aus. Analysten hatten hingegen einen Zuwachs erwartet.

Britische Industrie produziert weniger

LONDON - Die britischen Industrieunternehmen haben ihre Gesamtproduktion im Oktober verringert. Gegenüber September fiel die Herstellung um 0,6 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten dagegen einen leichten Anstieg erwartet. Die Produktion liegt immer noch 2,1 Prozent tiefer als vor Übergriff der Corona-Pandemie auf Großbritannien.

Britische Wirtschaft wächst nur leicht

LONDON - Die Wirtschaft Großbritanniens ist im Oktober nur schwach gewachsen. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei gegenüber September um 0,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Analysten hatten im Mittel mit einem deutlicheren Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte die Wirtschaft noch kräftig um 0,6 Prozent expandiert.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Großbritannien: Omikron lastet auf Unternehmensstimmung. Der Einkaufsmanagerindex der Marktforscher von IHS Markit fiel von Dezember auf Januar um 0,2 Punkte auf 53,4 Zähler, wie Markit am Montag in London mitteilte. Markit führte die Entwicklung vor allem auf eine Abschwächung im Dienstleistungssektor zurück. Das verarbeitende Gewerbe habe sich besser entwickelt, zumal die Lieferengpässe nicht mehr ganz so drastisch ins Gewicht gefallen seien. LONDON - Die britische Wirtschaft ist zum Jahresstart durch die rapide Ausbreitung der Corona-Variante Omikron belastet worden. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 10:54) weiterlesen...

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Rohstahlproduktion in Deutschlands steigt. Trotz der Pandemie habe sich die Menge um 12 Prozent auf 40,1 Millionen Tonnen erhöht, berichtete die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag. Dieser Anstieg konnte jedoch die Verluste in den Jahren 2018 bis 2020 nicht ausgleichen. Insgesamt lag die Erzeugung 2021 noch immer 7 Prozent unter dem Niveau von 2017. Damals wurden in Deutschland 43,3 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. DÜSSELDORF - Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist 2021 erstmals seit drei Jahren wieder gestiegen. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 09:18) weiterlesen...

Bundesagentur: Aufbau neuer Rücklagen wird Jahre brauchen. "Es wird Jahre dauern, bis wir wieder ein sicheres und krisenfestes Finanzpolster haben", sagte Schönefeld der Deutschen Presse-Agentur. Im Haushalt 2022 klaffe noch eine Lücke von 1,3 Milliarden Euro. Frühestens von 2023 könne wieder Geld angespart werden, sagte Schönefeld, die als Vorstandsmitglied der Bundesagentur nach mehr als 35 Jahren in der Behörde in der zweiten Jahreshälfte in den Ruhestand gehen wird. NÜRNBERG - Die Bundesagentur für Arbeit wird nach Einschätzung ihrer Finanzchefin Christiane Schönefeld lange Zeit brauchen, um nach den Corona-Jahren wieder eine Rücklage zur Krisenabwehr aufzubauen. (Wirtschaft, 22.01.2022 - 15:55) weiterlesen...