Regierungen, USA

WASHINGTON - Der neue Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, will sich nicht von der Politik beeinflussen lassen.

13.02.2018 - 17:06:45

US-Notenbankchef Powell betont Unabhängigkeit von Politik. "Der Kongress hat uns klugerweise mit einem großen Grad an Unabhängigkeit ausgestattet, sodass wir unsere geldpolitischen Ziele ohne Rücksichtnahme auf kurzfristigen politischen Druck verfolgen können", sagte Powell am Dienstag laut einem Redetext bei einer Zeremonie zu seiner offiziell bereits vor gut einer Woche erfolgten Vereidigung.

WASHINGTON - Der neue Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, will sich nicht von der Politik beeinflussen lassen. "Der Kongress hat uns klugerweise mit einem großen Grad an Unabhängigkeit ausgestattet, sodass wir unsere geldpolitischen Ziele ohne Rücksichtnahme auf kurzfristigen politischen Druck verfolgen können", sagte Powell am Dienstag laut einem Redetext bei einer Zeremonie zu seiner offiziell bereits vor gut einer Woche erfolgten Vereidigung.

Frankreichs Arbeitsmarkt profitiert weiter vom Aufschwung

PARIS - Der Aufschwung in Frankreich hat die Lage auf dem Arbeitsmarkt Ende des vergangenen Jahres weiter verbessert. Im vierten Quartal sei die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft um 53 300 oder 0,3 Prozent gestiegen, teilte das französische Statistikamt Insee am Dienstag mit. Im dritten Quartal hatte es zwar auch einen Zuwachs bei der Zahl der Beschäftigten gegeben, aber nur um 49 600.

EZB-Chef Draghi: Technologie hinter Kryptowährungen ist sehr nützlich

FRANKFURT - Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hält große Stücke auf die Blockchain-Technologie. Die hinter vielen Kryptowährungen stehende Technik sei "recht vielversprechend", sagte Mario Draghi in einem am Dienstag veröffentlichten Video-Interview der Notenbank. Sie erlaube beispielsweise eine schnelle und automatische Begleichung von Rechnungen direkt nach deren Erhalt und könne der Wirtschaft viele Vorteile bringen.

Insider: Börsen-Crash wurde durch Manipulation verursacht

FRANKFURT - Ein Insider aus der Finanzbranche führt den Börsen-Crash der vergangenen Woche auf zweifelhafte Machenschaften zurück. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten seien auf Manipulationen eines an den Börsen vielbeachteten "Angstbarometers" zurückzuführen, heißt es in einem Schreiben des US-Anwalts Jason Zuckerman an die Finanzregulierungsbehörde CFTC vom Montag. Konkret geht es um den sogenannten Volatilitätsindex "Vix", der einerseits das Ausmaß der Kursschwankungen an den US-Börsen beschreibt, und an dem sich andererseits der Wert spekulativer Finanzprodukte orientiert.

Großbritannien: Inflation verharrt bei drei Prozent

LONDON - Die Inflation in Großbritannien ist zum Jahresbeginn unverändert geblieben. Im Januar habe die Inflationsrate bei 3,0 Prozent gelegen, teilte das Statistikamts ONS am Dienstag mit. Damit verblieb die Teuerung auf dem Niveau vom Vormonat. Analysten hatten stattdessen mit einem leichten Rückgang auf 2,9 Prozent gerechnet.

Island: Bitcoin-Hersteller verbrauchen bald mehr Energie als Haushalte

LONDON - Der hohe Energieverbrauch zur Erzeugung der Digitalwährung Bitcoin bringt immer neue Kuriositäten mit sich. So dürften die in Island beheimateten Bitcoin-Produzenten in diesem Jahr mehr Strom verbrauchen als alle isländischen Privathaushalte zusammen. Dies sagte Johann Snorri Sigurbergsson, ein Sprecher des isländischen Energieunternehmens HS Orka, dem britischen Fernsehsender BBC.

Kritik aus der SPD an geplanter Kandidatur gegen Nahles

BERLIN/FLENSBURG - In der SPD verschärft sich vor der Sitzung von Präsidium und Vorstand die Führungsdebatte. Die baden-württembergische SPD-Chefin Leni Breymaier kritisierte am Dienstag die Ankündigung der Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, sich für den SPD-Vorsitz zu bewerben. Lange würde damit Fraktionschefin Andrea Nahles herausfordern, die bereits an diesem Dienstag kommissarisch den Parteivorsitz übernehmen könnte.

IEA: Rekordhohe US-Fördermenge könnte Opec-Strategie durchkreuzen

PARIS - Der starke Anstieg der Ölproduktion in Förderländern außerhalb der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) bleibt nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) weiterhin der bestimmende Faktor am Ölmarkt. "Der schnelle Anstieg der Produktion außerhalb der Opec, angeführt von den USA, wird wahrscheinlich stärker zulegen als die Nachfrage", hieß es in dem Monatsbericht für Februar, den die IEA am Dienstag in Paris veröffentlichte. Zuletzt war die amerikanische Fördermenge erstmals über die Marke von 10 Millionen Barrel pro Tag gestiegen und erreichte ein Rekordhoch von 10,25 Millionen Barrel.

ROUNDUP: SPD-Pläne zur Übergabe des Parteivorsitzes stoßen auf Widerstand

BERLIN - Die Pläne der SPD-Spitze zur raschen Übergabe des Parteivorsitzes an Andrea Nahles stoßen intern zunehmend auf Widerstand. Nachdem die Parteilinke eine Urwahl gefordert hatte, gibt es jetzt auch rechtliche Bedenken gegen eine kommissarische Übernahme des SPD-Vorsitzes durch Nahles. Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange kündigte zudem am Montagabend überraschend ihre Kandidatur für den SPD-Bundesvorsitz an.

ROUNDUP: Einsam und arm - Jeder dritte Alleinstehende von Armut bedroht

BERLIN - Fast jeder dritte Alleinstehende in Deutschland ist von Armut bedroht. Nach den jüngsten Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat waren dies 2016 32,9 Prozent der Alleinstehenden. Zehn Jahre zuvor waren nur 21,5 Prozent aller Alleinstehenden armutsgefährdet.

ROUNDUP/Trumps Wunschkatalog: US-Präsident legt 4,4-Billionen-Dollar-Etat vor

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat einen Billionen schweren Etatentwurf für das Finanzjahr 2019 an den Kongress geschickt. Das 4,4 Billionen US-Dollar umfassende Paket sieht eine weitere erhebliche Steigerung für Verteidigung vor. Im Gegenzug sollen Programme für Ärmere, Ältere und Bedürftige radikal zusammengestrichen werden. Die Demokraten kritisierten die Pläne am Montag scharf.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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