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Regierungen, Golfstaaten

WASHINGTON - Der neue US-Präsident Joe Biden will in der Außenpolitik auf Diplomatie, eine enge Zusammenarbeit mit Verbündeten und eine Position der Stärke setzen.

04.02.2021 - 19:13:31

Berater: Biden setzt in Außenpolitik auf Diplomatie und Stärke. Das kündigte sein Nationaler Sicherheitsberaters Jake Sullivan am Donnerstag vor einer Rede Bidens im US-Außenministerium an.

Biden werde vor den US-Diplomaten (20.45 Uhr MEZ) nicht seine ganze Außenpolitik skizzieren, sondern sich auf bislang getroffene Entscheidungen und seine Werte konzentrieren, sagte Sullivan. Strategie sei, "für die Vereinigten Staaten eine Position der Stärke zu etablieren, um damit der Rivalität der Supermächte und transnationalen Bedrohungen" zu begegnen. Dies sei auch für den Umgang mit China und Russland entscheidend.

Priorität werde haben, die Beziehungen mit den Verbündeten in Europa und Asien mit neuem Leben zu füllen, sagte Sullivan weiter. Biden werde auch eng mit internationalen Organisationen zusammenarbeiten. Als Beispiele nannte er die Entscheidung, die USA nach der Abwahl des bisherigen Präsidenten Donald Trump wieder zurück ins Pariser Klimaabkommen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu führen.

Sullivan erklärte zudem, die Regierung führe bereits Gespräche mit anderen Mitgliedern des Atomabkommens mit dem Iran. Insbesondere wolle man sich um eine gemeinsame Position mit Frankreich, Großbritannien und Deutschland bemühen. Trump hatte die US-Partner oft brüskiert und stand internationalen Organisationen sehr skeptisch gegenüber. Das Atomabkommen mit dem Iran kündigte er einseitig auf.

@ dpa.de

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