Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

USA, Japan

WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird seine globale Konjunkturprognose für dieses und nächstes Jahr trotz der Corona-Pandemie anheben.

30.03.2021 - 17:04:29

IWF wird globale Konjunkturprognose für dieses Jahr erhöhen. Im Januar sei für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent prognostiziert worden, nun sei mit einer "weiteren Beschleunigung" zu rechnen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Dienstag. Die Wirtschaft in vielen Industriestaaten werde sich dank der Impfkampagnen in diesem Jahr erholen, zudem habe es unter anderem in den USA weitere Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur gegeben, sagte Georgiewa. Die neue Prognose soll am Dienstag veröffentlicht werden.

Georgiewa warnte in dem vorab verbreiteten Redetext, dass sich eine Erholung in zwei Geschwindigkeiten abzeichne: Auf der einen Seite die zwei größten Volkswirtschaften, die USA und China, die die Krise noch in diesem Jahr hinter sich lassen dürften, und auf der anderen Seite die schwer von der der Corona-Krise erschütterten ärmeren Länder. In Schwellen- und Entwicklungsländern werde das Pro-Kopf-Einkommen bis nächstes Jahr um ein Fünftel niedriger sein, warnte Georgiewa. "Dieser Einkommensverlust bedeutet, dass Millionen Menschen Armut, Obdachlosigkeit und Hunger erfahren werden", sagte sie.

Die Regierungen ärmerer Länder haben einen geringeren finanziellen Spielraum, um sich gegen die Folgen der Corona-Krise zu stemmen. Georgiewa mahnte, für eine nachhaltige globale Erholung müssten alle Länder Zugang zu Corona-Impfstoffen haben. "Der Zeitpunkt, zu handeln, vergeht schnell. Je länger es dauert, die Produktion von Impfstoffen und deren Verteilung zu beschleunigen, desto schwieriger wird es, die Erfolge zu realisieren", sagte Georgiewa.

Die IWF-Chefin warnte zudem, dass die rasche wirtschaftliche Erholung in den USA zu einem "schnellen" Anstieg der Leitzinsen führen könnte. Das wiederum würde zum Abzug von Kapital aus Entwicklungs- und Schwellenländern führen und diese zusätzlich schwächen, sagte sie. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) rechnet allerdings bis auf Weiteres noch nicht mit einer Erhöhung des Leitzinses.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Erstimpfungen wegen Engpasses herunterfahren POTSDAM - Wegen Engpässen bei der Lieferung von Impfstoffen könnten neue Termine für Erstimpfungen für Biontech durchhalten zu können", sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch in einer Sitzung von Gesundheits- und Innenausschuss des Landtags. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 12:22) weiterlesen...

Umfrage: Schwindende Begeisterung für Elektroautos in Deutschland. In einer alljährlichen internationalen Untersuchung der Unternehmensberatung Deloitte zu den Wünschen von Autofahrern sagten nur noch 41 Prozent der 1050 befragten deutschen Autobesitzer, dass ihr nächster Wagen einen alternativen Antrieb haben soll. 2019 war es bei der Vorgängerumfrage noch mehr als die Hälfte der in Deutschland Befragten gewesen, wie Deloitte am Mittwoch in München mitteilte. MÜNCHEN - Elektroautos haben einer Umfrage zufolge trotz gestiegener Verkaufszahlen in Deutschland während der Corona-Krise wieder an Beliebtheit eingebüßt. (Boerse, 14.04.2021 - 12:04) weiterlesen...

Brandenburg: Erstimpfungen wegen Engpasses herunterfahren POTSDAM - Wegen Engpässen bei der Lieferung von Impfstoffen könnten Erstimpfungen für Biontech durchhalten zu können", sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch in einer Sitzung von Gesundheits- und Innenausschuss des Landtags. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 11:49) weiterlesen...

Gesundheitsministerium weist Kritik an Impfstoffverteilung zurück. "Anders als von manchem behauptet, werden die Impfstoff-Lieferungen an die Arztpraxen nicht halbiert", teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Die Impfstoffmenge steigere sich vielmehr stetig. BERLIN - Das Bundesgesundheitsministerium hat Kritik der Kassenärzte an der Verteilung von Corona-Impfstoffen zurückgewiesen. (Boerse, 14.04.2021 - 11:15) weiterlesen...

Großbritannien weitet Tests zu Impfstoff-Kombination aus. Künftig werden auch die Impfstoffe von Moderna und Novavax einbezogen, wie Matthew Snape von der Universität Oxford am Mittwoch dem Times Radio sagte. Seit Februar wird bereits in einer klinischen Studie untersucht, ob die bereits seit längerem in Großbritannien zugelassenen Impfstoffe von Biontech /Pfizer und Oxford/Astrazeneca in unterschiedlicher Abfolge als erste und zweite Dosis verwendet werden können. Moderna wird in Großbritannien seit Montag als drittes Mittel eingesetzt. OXFORD - Britische Wissenschaftler weiten ihre Tests zur Impfstoff-Wirksamkeit bei der Kombination unterschiedlicher Mittel auf weitere Wirkstoffe aus. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 11:14) weiterlesen...

SAP optimistischer für Entwicklung im Cloud-Geschäft - Kurssprung. Die Cloud- und Softwareerlöse dürften im laufenden Jahr währungsbereinigt bei 23,4 bis 23,8 (2020: 23,2) Milliarden Euro landen, teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend in Walldorf mit. Damit erhöht der Konzern die erst Anfang März gegebene Prognose am unteren Ende der Spanne um 100 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis soll hingegen weiter bei 7,8 bis 8,2 Milliarden Euro liegen. An der Börse kam das sehr gut an. Die Aktie war mit einem Kurssprung von mehr als vier Prozent Dax-Spitzenreiter. WALLDORF - Der Softwarekonzern SAP blickt nach einem vor allem vom Cloud-Geschäft getriebenen Start ins Jahr etwas optimistischer nach vorn. (Boerse, 14.04.2021 - 10:21) weiterlesen...