Indikatoren, Japan

WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für dieses Jahr weltweit mit einer deutlich höheren Inflationsrate als noch vor drei Monaten erwartet.

25.01.2022 - 15:09:28

IWF rechnet für 2022 weltweit mit deutlich höherer Inflationsrate. In einer am Dienstag vorgestellten Wirtschaftsprognose geht der IWF für die Industriestaaten von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3,9 Prozent aus. Das ist im Vergleich zur vorherigen Prognose vom Oktober eine Erhöhung um 1,6 Prozentpunkte. In Entwicklungs- und Schwellenländern soll die Teuerungsrate 2022 durchschnittlich 5,9 Prozent beantragen - ein Plus von einem Prozentpunkt.

Für 2023 erwartet der IWF dank weniger Unterbrechungen globaler Lieferketten, stabilisierter Energiepreise und einer insgesamt strafferen Geldpolitik deutlich langsamer steigende Preise. In den Industriestaaten soll die Inflation dann nur noch 2,1 Prozent betragen, in den Schwellen- und Entwicklungsländern 4,7 Prozent.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Verkäufe bestehender Häuser sinken stärker als erwartet. Gegenüber dem Vormonat fiel die Zahl der Bestandsverkäufe um 2,4 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten ein Minus von 2,3 Prozent erwartet. Es war der dritte Rückgang in Folge. WASHINGTON - In den USA sind im April die Hausverkäufe stärker gesunken als erwartet. (Boerse, 19.05.2022 - 16:22) weiterlesen...

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen. Die Zahl sei um 21 000 auf 218 000 geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit lediglich 200 000 Anträgen gerechnet. Das Niveau der Hilfsanträge bleibt trotz des Anstiegs im längeren Vergleich niedrig. WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche höher als erwartet ausgefallen. (Wirtschaft, 19.05.2022 - 14:45) weiterlesen...

USA: Philly-Fed-Index geht deutlich zurück. Der Indikator für die Industrie (Philly-Fed-Index) fiel um 15 Punkte auf 2,6 Zähler, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag in Philadelphia mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem wesentlich moderateren Rückgang auf 15 Punkte gerechnet. PHILADELPHIA - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im Mai deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 19.05.2022 - 14:44) weiterlesen...

'Lassen niemanden allein'. "Wir lassen niemanden allein", versprach er am Donnerstag in seiner Regierungserklärung im Bundestag. Die umstrittenen Waffenlieferungen an die Ukraine verteidigte er mit deutlichen Worten: "Einem brutal angegriffenen Land bei der Verteidigung zu helfen, darin liegt keine Eskalation. BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat vor allem Menschen mit geringem Einkommen zugesichert, den Preisanstieg im Zuge des Ukraine-Kriegs abzufedern. (Wirtschaft, 19.05.2022 - 12:47) weiterlesen...

Sommerweizen-Anbaufläche nach Beginn des Ukraine-Krieges ausgeweitet. Die Fläche für Sommerweizen steigt gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um knapp drei Viertel (plus 73,5 Prozent) auf 53 100 Hektar, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Bei Sommergerste wird ein Zuwachs um ein Fünftel (plus 20,3 Prozent) auf 358 500 Hektar erwartet. Als mögliche Gründe nannte die Wiesbadener Behörde die Preissteigerungen für Getreide infolge des Ukraine-Krieges. Sommergetreide wird im Frühjahr ausgesät. WIESBADEN - Landwirte in Deutschland haben die Anbauflächen für Sommergetreide im Erntejahr 2022 teilweise deutlich ausgeweitet. (Boerse, 19.05.2022 - 11:32) weiterlesen...

Umfrage: Viele Maschinenbauer wollen Belegschaft aufstocken. Nach Angaben des Branchenverbandes VDMA möchten 89 Prozent von rund 360 befragten Personalverantwortlichen in den nächsten sechs Monaten die Stammbelegschaft im Unternehmen vergrößern. Die Perspektiven für Fachkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Informatikerinnen und Informatiker seien im Maschinen- und Anlagenbau "exzellent", sagte Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer am Donnerstag. FRANKFURT - Viele deutsche Maschinenbauer wollen trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges ihr Personal aufstocken. (Boerse, 19.05.2022 - 11:15) weiterlesen...