Regierungen, USA

WASHINGTON - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat sich eigenen Angaben nach eine Booster-Impfung gegen das Coronavirus geben lassen - und ist daraufhin von einigen Anhängern ausgebuht worden.

20.12.2021 - 23:03:27

Trump offenbart Booster-Impfung und erntet vereinzelte Buhrufe. "Sowohl der Präsident als auch ich sind geimpft", sagte der konservative Moderator Bill O'Reilly am Sonntag auf einer Veranstaltung mit Trump in Dallas, wie aus einem Video von O'Reillys Programm "No Spin News" zu sehen ist. Der Moderater fragte anschließend Trump, ob dieser eine Auffrischungsimpfung bekommen habe. Trump bejahte die Frage - aus dem Publikum gab es daraufhin vereinzelt lautstarke Reaktionen. "Nicht, nicht, nicht (...) nein, nein", reagierte Trump und winkte ab.

Zuvor hatte der 75-Jährige über das Impfen gegen Covid-19 gesprochen. "Wenn man sie nicht bekommen will, sollte man nicht gezwungen werden, sie zu bekommen", sagte er über die Impfung. Gleichzeitig verteidigte er diese. Damit seien zahlreiche Menschenleben gerettet worden, sagte er. Trump hatte im September erklärt, er werde sich wahrscheinlich nicht boostern lassen. An anderer Stelle hatte er den Menschen im Land aber auch empfohlen, sich impfen zu lassen - allerdings immer betont, dass er dabei an die Freiheit des Einzelnen glaube. Trump war kurz vor der Präsidentschaftswahl 2020 selbst an Covid-19 erkrankt. Er wurde damals in einem Militärkrankenhaus behandelt.

US-Präsident Joe Biden setzt mittlerweile auf weitgehende Impfpflichten. Er ruft immer wieder offensiv zur Impfung auf und hat sich anders als Trump auch vor laufenden Kameras impfen lassen. Die Impfkampagne war in den USA gut gestartet - kommt mittlerweile aber nur noch schleppend voran. Bislang sind in den USA 61,5 Prozent der rund 330 Millionen Menschen zweifach geimpft. Knapp 30 Prozent von ihnen haben auch eine Auffrischungsimpfung erhalten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Debatte über Genesenenregelung - Unionspolitiker fordern Rücknahme. Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, griff in der "Welt" Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an: "Während Lauterbach den Genesenenstatus in Deutschland fragwürdig auf drei Monate verkürzt, stimmt die Ampel auf EU-Ebene einem Genesenenstatus von sechs Monaten zu. Das ist vollkommen planlos". Die Regierung verwies erneut darauf, dass die Festlegung vom zuständigen Robert Koch-Institut auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse getroffen worden sei. BERLIN - Unionspolitiker haben mit Verweis auf eine neue EU-Vereinbarung gefordert, die Verkürzung des Genesenenstatus nach Corona-Infektionen in Deutschland zurückzunehmen. (Boerse, 26.01.2022 - 18:26) weiterlesen...

Weniger Demonstranten als erwartet in Berlin (Wirtschaft, 26.01.2022 - 18:24) weiterlesen...

Nato-Staaten erzielen Verständigung über Antwort an Russland. Das durch den Nato-Rat angenommene Schriftstück sollte umgehend an die Regierung in Moskau übermittelt werden, hieß es am Mittwoch aus Bündniskreisen. Die Antwort der Allianz ergänze die, die aus den USA an Russland gegangen sei. An Washington hatte Moskau einen gesonderten Vorschlag zu Sicherheitsvereinbarungen nur zwischen den beiden Ländern übermittelt. BRÜSSEL - Die 30 Nato-Staaten haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf eine gemeinsame schriftliche Antwort auf Russlands Vorschlag für neue Sicherheitsvereinbarungen verständigt. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 18:01) weiterlesen...

Gericht: Kein Geld zurück an Bund für mangelhafte FFP2-Masken. Das Bonner Landgericht wies am Mittwoch eine Klage ab, mit der das Bundesgesundheitsministerium die Rückzahlung von 4,3 Millionen Euro hatte durchsetzen wollen. Diesen Betrag hatte der Bund an eine Firma aus dem Raum Frankfurt gezahlt, die im Frühjahr 2020 - wie viele andere Unternehmen auch - FFP2-Masken an den Bund geliefert hatte. BONN - In dem Streit mit Corona-Maskenhändlern hat der Bund eine Schlappe einstecken müssen. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 17:58) weiterlesen...

Pro und Contra Corona-Impfpflicht - Bundestag beginnt Beratungen. In einer ersten ausführlichen Debatte über diese gesellschaftlich brisante Frage prallten am Mittwoch die Meinungen von Befürwortern und Gegnern aufeinander. Prominente Gegner wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki oder Gregor Gysi von der Linkspartei hielten eine Impfpflicht für untauglich, unverhältnismäßig und gefährlich für das Vertrauen in die Demokratie. Befürworter sahen hingegen in einer Impfpflicht den einzigen Weg, um die Pandemie endgültig zu überwinden. BERLIN - Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist im Bundestag hoch umstritten. (Wirtschaft, 26.01.2022 - 17:57) weiterlesen...

Tschechien schickt Ukraine mehr als 4000 Artilleriegranaten. Das hat das liberalkonservative Kabinett in Prag am Mittwoch beschlossen. Die Munition vom Kaliber 152 Millimeter hat den Angaben zufolge einen Wert von umgerechnet knapp 1,5 Millionen Euro. Das Geschenk sei eine "wichtige Geste der Solidarität", sagte Verteidigungsministerin Jana Cernochova. PRAG - Inmitten wachsender Spannungen mit Russland erhält die Ukraine eine Lieferung von mehr als 4000 Artilleriegeschossen aus Tschechien. (Boerse, 26.01.2022 - 17:50) weiterlesen...