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Regierungen, USA

WASHINGTON - Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat erwartungsgemäß weitere Vorwahlen gewonnen.

24.06.2020 - 21:39:24

ROUNDUP/Prognosen: Biden gewinnt Vorwahlen in Kentucky und New York. Aus den Abstimmungen in den Bundesstaaten New York und Kentucky ging der 77-Jährige am Dienstag jeweils siegreich hervor, wie zahlreiche US-Medien prognostizierten. Endgültige Ergebnisse wurden erst nach Auszählung der Briefwahlzettel erwartet, von denen es diesmal wegen der Coronavirus-Pandemie deutlich mehr gibt.

Biden hatte sich bereits Anfang Juni die Stimmen für die Kandidatur der US-Demokraten gesichert. Damit gilt es als sicher, dass er bei der Präsidentschaftswahl gegen Amtsinhaber Donald Trump antreten wird. Der Republikaner bewirbt sich für eine zweite Amtszeit. Gewählt werden soll am 3. November.

Neben der Vorwahl für die Präsidentschaftskandidaten standen mehrere Kongress-Vorwahlen und lokale und regionale Abstimmungen auf den Wahlzetteln. In New York gewann die Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez (30) ersten Prognosen zufolge die Vorwahl in ihrem Bezirk. Sie setzte sich mit rund 70 Prozent der Stimmen uneinholbar gegen die frühere Journalistin Michelle Caruso-Cabrera durch.

Ocasio-Cortez, die 2018 als bislang jüngste Frau in den US-Kongress gewählt worden war, kann damit im November bei der Kongresswahl erneut antreten. Da ihr Wahlbezirk in den Stadtteilen Bronx und Queens überwiegend demokratisch geprägt ist, gilt ihre Wiederwahl als sicher.

Die Einwanderertochter aus der New Yorker Bronx war 2018 über die USA hinaus bekannt geworden, weil sie völlig überraschend Joe Crowley, einen der ranghöchsten alteingesessenen Demokraten, in der parteiinternen Vorwahl besiegt hatte. Ocasio-Cortez, die unter anderem als Kellnerin und Aktivistin tätig war und sich selbst als Sozialistin bezeichnet, tritt unter anderem für kostenfreie Universitäten und eine bundesweite Job-Garantie mit einem Mindestlohn von 15 US-Dollar pro Stunde ein.

Für eine Überraschung sorgte dagegen der Schuldirektor Jamaal Bowman, der sich bei der Kongress-Vorwahl in seinem Wahlbezirk in New York gegen den alteingesessenen Demokraten Eliot Engel durchsetzte. Der 73-jährige Engel wurde von zahlreichen hochrangigen Demokraten in Washington unterstützt, sah sich aber Vorwürfen ausgesetzt, die Menschen in seinem Wahlbezirk nicht mehr ausreichend zu unterstützen. Die Kandidatur des 44 Jahre alten Afro-Amerikaners Bowman hatte auch durch die Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität zusätzlichen Schwung bekommen. Die frühere linke demokratische Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren gratulierte Bowman per Twitter.

@ dpa.de

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