Regierungen, USA

WASHINGTON - Der aktuelle Auszählungsstand der US-Kongresswahlen deutet darauf hin, dass es für die Demokraten nicht zur erhofften "blauen Welle" kommt.

07.11.2018 - 04:26:24

US-WAHL: Demokratische Chancen im Abgeordnetenhaus steigen. Für Aufregung sorgt aktuell, dass der US-Nachrichtenkanal Fox News als erster Sender einen Gesamtsieg der Demokraten im Repräsentantenhaus ausgerufen hat, andere Sender sind aber zunächst nicht auf diese Prognose eingestiegen.

Im Repräsentantenhaus haben mehrere Medien die Übernahme von vier Sitzen der Demokraten von den Republikanern bestätigt, außerdem lagen sie laut CNN in 33 weiteren bisher republikanischen Wahlkreisen vorne. Sieben republikanische Kandidaten führen wiederum in bisherigen Demokraten-Bezirken. Damit ergäbe sich ein Zugewinn von 30 Sitzen. Insgesamt müssen die oppositionellen Demokraten 23 Sitze hinzugewinnen, um sich die Mehrheit der 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses zu sichern.

Generell liegen die Ergebnisse auf Linie der vor der Wahl veröffentlichten Umfragen: Demokraten und Republikaner gewinnen die Bezirke, die sie sicher gewinnen mussten und jene Wahlkreise, die als tendenziell für die eine oder andere Seite eingestuft worden waren. Die "Toss Ups" genannten unentschiedenen Bezirke teilen sich auf. Für einen überragenden Sieg hätte es für die Demokraten gegen 22 Uhr Ostküstenzeit aber bessere Zahlen gebraucht.

Im Senat bräuchten die Demokraten zwei zusätzliche Siege, wenn es ihnen gleichzeitig gelingt, alle 26 eigenen Posten zu verteidigen. In Indiana konnten die Republikaner sogar einen Senatorensitz von den Demokraten übernehmen. Eine Senatsmehrheit für die Demokraten zeichnete sich am Dienstagabend (Ortszeit) nicht ab.

Aus den Nachwahlbefragungen sind weitere Zahlen über junge Wähler veröffentlicht worden. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegen demnach die Demokraten mit 37 Prozentpunkten Vorsprung vor den Republikanern, eine Steigerung im Vergleich zu den 22 Prozentpunkten Vorsprung, die Hillary Clinton 2016 einfahren konnte.

@ dpa.de

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