Regierungen, USA

WASHINGTON - Das US-Verteidigungsministerium betrachtet das Ende eines Milit√§rabkommens zwischen S√ľdkorea und Japan zum Austausch geheimdienstlicher Informationen mit gro√üer Sorge.

22.08.2019 - 19:54:23

USA besorgt √ľber Ende des Milit√§rpakts zwischen S√ľdkorea und Japan. Es sei entt√§uschend, dass S√ľdkoreas Regierung dieses wichtige Abkommen nicht verl√§ngert habe, erkl√§rte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Donnerstag. Die Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit und der Verteidigung m√ľsse trotz Spannungen in anderen Politikbereichen Bestand haben, forderte er.

Auf Grundlage des Milit√§rpakts tauschten beide Staaten vor allem Informationen √ľber Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm aus. Zuletzt war ein Handelskonflikt zwischen S√ľdkorea und Japan jedoch zunehmend eskaliert. Die Regierung in Seoul k√ľndigte am Donnerstag √ľberraschend an, das drei Jahre alte Abkommen nicht mehr zu verl√§ngern. Es gebe kein gegenseitiges Vertrauen mehr, hie√ü es aus dem Pr√§sidialamt. Zuvor hatte Japan beschlossen, S√ľdkorea von einer Liste bevorzugter Handelspartner zu nehmen. Beide L√§nder sind wichtige US-Verb√ľndete.

Hintergrund des Handelskonflikts ist ein Disput √ľber die Entsch√§digung koreanischer Zwangsarbeiter w√§hrend Japans Kolonialherrschaft (1910 bis 1945).

@ dpa.de

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