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Haushalt, Steuern

WASHINGTON - Das riesige US-Konjunkturpaket soll Finanzminister Steven Mnuchin zufolge nochmals um 250 Milliarden US-Dollar aufgestockt werden.

08.04.2020 - 20:42:43

US-Senat will Konjunkturprogramm um 250 Milliarden Dollar aufstocken. Die für kleinere und mittlere Unternehmen vorhergesehene Kreditsumme von rund 350 Milliarden Dollar müsse wegen großer Nachfrage rasch aufgestockt werden, hieß es am Dienstag. Die Kredite können bei Erfüllung bestimmter Bedingungen nach einer gewissen Zeit erlassen werden. Damit sollen in den Firmen möglichst viele Jobs erhalten bleiben.

derzeit nichts wissen. "Wir haben nicht nach Staatshilfe für Airbus gefragt", sagte Faury. Mit Blick auf den Boeing-Konzern, mit dem sich Airbus seit Jahren über staatliche Subventionen auf beiden Seiten gestritten hatte, stellt er klar, dass man auch künftig gleiche Wettbewerbsbedingungen für beide Hersteller wolle. Boeing hatte wegen des mehr als einjährigen Flugverbots für seinen Mittelstreckenjet 737 Max schon vor der Corona-Pandemie in einer schweren Krise gesteckt.

Unterdessen hielt sich Airbus im März angesichts der Krise vergleichsweise gut. So lieferte der Konzern trotz Unterbrechungen der Produktion insgesamt 36 Verkehrsflugzeuge aus. Ein Jahr zuvor seien es jedoch 55 gewesen, sagte Faury. Zugleich holte er von seinen Kunden Bestellungen für 21 Maschinen herein - Stornierungen bereits herausgerechnet. Im ersten Quartal kam der Hersteller damit auf 122 Auslieferungen und 290 Nettobestellungen.

"Das erste Quartal war beim Auftragseingang stark, aber die Situation hat sich komplett geändert", sagte Faury. Seinen im Februar verkündeten Plan, im laufenden Jahr 880 Verkehrsflugzeuge auszuliefern und den operativen Gewinn zu steigern, hatte der Vorstand schon im März gestrichen. Damit der Konzern die Krise übersteht, sollen die Aktionäre auf die Dividende für 2019 verzichten. Außerdem hat sich Airbus im März eine zusätzliche Kreditlinie von mehr als 15 Milliarden Euro gesichert.

Denn der weltweite Flugverkehr ist infolge der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen heftig eingebrochen. Die Fluggesellschaften, die die Auftragsbücher von Airbus und Boeing gefüllt haben, stecken in der womöglich schwersten Krise ihrer Geschichte. Bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften etwa stehen rund 700 der 763 Flugzeuge am Boden. Erst am Dienstag beschloss der Kranich-Konzern, seine Flotte um rund zehn Prozent zu verkleinern. Neue, zusätzliche Flugzeuge könne man in diesem Jahr gar nicht gebrauchen, hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bereits im März gesagt.

Vielen Airlines droht ohne staatliche Hilfe die Pleite. Der Weltluftfahrtverband IATA rief die Regierungen in aller Welt bereits auf, den betroffenen Unternehmen mit Finanzspritzen, Bürgschaften und anderen Erleichterungen zu helfen. Auch die Lufthansa spricht mit dem Bund über milliardenschwere Beihilfen.

Lufthansa-Chef Spohr und IATA-Chef Alexandre de Juniac gehen davon aus, dass die Branche nach der Krise nicht mehr dieselbe ist wie zuvor. Auch Faury bezeichnete dies als "nicht unwahrscheinlich". Die Lufthansa-Führung erwartet, dass es Monate dauert, bis die weltweiten Reisebeschränkungen vollständig aufgehoben sind, und Jahre, bis die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wieder das Niveau aus der Vorkrisen-Zeit erreicht.

@ dpa.de

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