Spanien, Italien

WARSCHAU - Polen hat sich skeptisch über die Initiative von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zur Einführung des Euro in allen EU-Mitgliedsländern geäußert.

15.09.2017 - 16:31:24

Reaktion auf Juncker: Polen will Euro in näherer Zukunft nicht. In näherer Zukunft sei das in Polen nicht vorgesehen, teilte das Finanzministerium in Warschau am Freitag mit. "Die Mitgliedschaft Polens in der Euro-Zone könnte negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben", hieß es zur Begründung. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Polen und der Eurozone seien zu groß. Als Beispiel wurde das niedrigere Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Polen genannt.

Der Europaabgeordnete Ryszard Czarnecki (PiS) sagte im polnischem Parlament: "Die meisten Staaten, die die größten Krisen in Europa hatten, sind Länder der Eurozone." Die Einführung des Euro sei keine gute Idee für "ärmere Länder".

Juncker hatte in seiner Grundsatzrede zur Lage der Europäischen Union am Mittwoch darauf gedrungen, alle EU-Staaten in die Eurozone einzubinden. Mit Ausnahme Großbritanniens und Dänemarks ist dies in den EU-Verträgen auch für sämtliche Länder vorgesehen.

Das polnische Außenministerium nannte Voraussetzungen für eine Übernahme des Euro. "Unerlässlich für einen eventuellen Beitritt Polens zum Gebiet der gemeinsamen Währung ist eine Stabilisierung der Situation in der Eurozone." Der Euro sei für Polen "kein Selbstzweck". Die polnische Wirtschaftspolitik verfolge das Ziel, wirtschaftliche Potenziale zu entwickeln und die Konkurrenzfähigkeit zu stärken.

Politiker der polnischen Regierungspartei PiS haben sich schon wiederholt gegen einen Beitritt Polens zur Eurozone ausgesprochen. So sagte Premierministerin Beata Szydlo im März, es gebe keine Pläne, den Euro einzuführen. "Für Polen ist es vorteilhaft, seine Währung zu behalten", sagte sie.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

POLITIK: Merkel trifft EU-Kollegen zu Vorgespräch über EU-Finanzen. Sie trafen sich auf Michels Einladung im Schloss Val Duchess in Brüssel zum Abendessen. Am Freitag steht das Thema auf der Tagesordnung des Sondertreffens der 27 bleibenden EU-Länder. Sie wollen Aufgaben, Schwerpunkte und Finanzierung der EU nach dem Austritt Großbritanniens beraten. BRÜSSEL - Vor dem EU-Sondergipfel ist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend mit dem belgischen Ministerpräsidenten Charles Michel und anderen Staats- und Regierungschefs zu Beratungen über den EU-Haushalt zusammengekommen. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 22:00) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Späte kleine Gewinne dank starker US-Börsen. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Eurozone beendete den Handelstag 0,05 Prozent höher bei 3431,99 Punkten. Steigende Kurse an der Wall Street im frühen Handel hatten eine Erholung auch an Europa Märkten zur Folge. Eine Stunde vor Handelsschluss hatte der EuroStoxx 50 noch mehr als ein Prozent im Minus gelegen, bevor die Kursgewinne am US-Markt für Rückenwind sorgten. FRANKFURT - Europas Aktien haben am Donnerstag nur dank starker US-Börsen noch knapp im grünen Bereich geschlossen. (Boerse, 22.02.2018 - 18:20) weiterlesen...

Repsol verkauft 20-Prozent-Anteil an Gas Natural für Milliardenbetrag. Der Preis je Aktie liege bei 19 Euro, teilte das Unternehmen der spanischen Börsenaufsicht CNMV am Donnerstag mit. Der Buchgewinn für Repsol betrage 400 Millionen Euro. Das Unternehmen ist ein weltweit führender Lieferant von Flüssiggas und ist hauptsächlich in Spanien und Lateinamerika, aber auch in Mittel- und Nordeuropa engagiert. MADRID - Der spanische Ölkonzern Repsol verkauft seinen Anteil von 20 Prozent an Gas Natural für 3,8 Milliarden Euro an den Finanzinvestor CVC Capital Partners. (Boerse, 22.02.2018 - 16:36) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,2276 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2276 (Mittwoch: 1,2312) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8146 (0,8122) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gefallen. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 16:11) weiterlesen...

Juncker warnt vor Finanzmarktturbulenzen nach Italien-Wahl und SPD-Abstimmung. BRÜSSEL - Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat angesichts der Wahlen in Italien und der Abstimmung der SPD vor Finanzmarktturbulenzen gewarnt. "Die erste März-Woche wird eine entscheidende Woche in der Europäischen Union", sagte Juncker am Donnerstag in Brüssel. Am 4. März finden die Parlamentswahlen in Italien statt. Am gleichen Tag soll auch das Ergebnis zur Mitgliederabstimmung der SPD über eine mögliche Regierungsbeteiligung veröffentlicht werden. Juncker warnt vor Finanzmarktturbulenzen nach Italien-Wahl und SPD-Abstimmung (Wirtschaft, 22.02.2018 - 16:10) weiterlesen...

Tausende Rentner protestieren in Spanien - Abgeordnetenhaus blockiert. Bei der von mehreren Gewerkschaften organisierten Demonstration forderten sie "angemessene Renten". Diese müssten der Inflation angepasst werden, damit die Kaufkraft nicht leide. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich zwischen 3000 und 4000 Pensionäre an dem Protest. MADRID - Tausende spanische Rentner haben am Donnerstag bei einer Protestkundgebung den Zugang zum Abgeordnetenhaus in Madrid blockiert. (Boerse, 22.02.2018 - 16:04) weiterlesen...