Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

Wahlleute bestätigen Bidens Wahlsieg in den USA

15.12.2020 - 06:03:26

Wahlleute bestätigen Bidens Wahlsieg in den USA. WASHINGTON - Die Abstimmungen der Wahlleute in den US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington haben den Sieg des Demokraten Joe Biden über Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl bestätigt. Der Demokrat Biden (78) kam auf 306 Stimmen - wie auf Grundlage der zertifizierten Ergebnisse der Bundesstaaten nach der Wahl vom 3. November erwartet. Der Republikaner Trump (74) konnte 232 Stimmen auf sich vereinen. Biden wollte sich noch am Montagabend (Ortszeit) zu seinem Wahlsieg äußern.

Das Votum der Wahlleute in Kalifornien hob Biden am Montagabend über die Schwelle der notwendigen 270 Stimmen, als letzter Bundesstaat besiegelte Hawaii das Endergebnis. Der Präsident wird in den USA indirekt gewählt: Die insgesamt 538 Wahlleute stimmen stellvertretend für das Volk ab. In den allermeisten Bundesstaaten bekommt der Wahlsieger alle Stimmen der dortigen Wahlleute. Bei den Abstimmungen am Montag gab es keine Abweichler, alle Wahlleute stimmten entsprechend der Ergebnisse ab - und machten damit vage Hoffnungen mancher Trump-Anhänger zunichte, dass das Wahlresultat auf diesem Wege womöglich noch zu kippen sei.

Das offizielle Endergebnis der Präsidentenwahl wird am 6. Januar im Kongress in Washington verkündet. Biden soll am 20. Januar in der Hauptstadt vereidigt werden. An dem Tag endet Trumps Amtszeit automatisch, auch wenn er seine Niederlage nicht eingesteht. Dass Biden die Wahl gewonnen hat, ist spätestens seit dem 7. November klar, als ihn führende US-Medien - wie in den Vereinigten Staaten üblich - zum Sieger ausgerufen hatten.

Die Abstimmung der Wahlleute ist in normalen Wahljahren eine Formalie, weil der unterlegene Kandidat in der Regel noch in der Wahlnacht seine Niederlage einräumt. Trump behauptet aber immer noch, dass eigentlich er die Wahl gewonnen habe, und stellt sich als Opfer massiven Wahlbetrugs dar. Viele Republikaner - darunter die führenden Parteikollegen im US-Kongress - haben Biden öffentlich noch nicht als Wahlsieger anerkannt.

Mit einer Klagewelle haben Trump und seine Verbündeten versucht, das Wahlergebnis zu Gunsten des Amtsinhabers zu kippen. Weder er noch seine Anwälte oder seine Unterstützer haben Belege für ihre weitreichenden Vorwürfe vorgelegt. Mehr als 50 Klagen sind bereits gescheitert. Am vergangenen Freitag wies auch der Supreme Court in Washington eine Klage ab, mit der Bidens Sieg in vier Bundesstaaten gekippt werden sollte. Trump hatte danach erklärt, den juristischen Kampf gegen seine Niederlage noch nicht aufgegeben zu wollen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hunderte demonstrieren in Dublin teils gewaltsam gegen Lockdown. Zu Zusammenstößen mit der Polizei kam es nach Angaben der irischen Rundfunksenders RTÉ, als Demonstranten versuchten, zu einem zentral gelegenen Park durchzudringen. Mehrere Menschen wurden demnach festgenommen. DUBLIN - Hunderte Menschen haben am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin teils gewaltsam gegen die Lockdown-Maßnahmen in dem Land demonstriert. (Boerse, 27.02.2021 - 19:03) weiterlesen...

Corona-Krise: Österreich und Dänemark für Zusammenarbeit mit Israel. WIEN - Österreich und Dänemark wollen mit Israel eine enge Zusammenarbeit bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen sowie Medikamenten vereinbaren. Dazu werde er mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am 4. März Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu besuchen, teilte Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am Samstag mit. "Unsere 1. Priorität ist es, die Produktion und Beschaffung von Impfstoffen für die Zukunft zu beschleunigen", so Kurz auf Twitter. Ziel müsse es sein, sich auch angesichts möglicher weiterer Mutationen auf die Phase nach dem Sommer vorzubereiten. Corona-Krise: Österreich und Dänemark für Zusammenarbeit mit Israel (Wirtschaft, 27.02.2021 - 18:44) weiterlesen...

Lockern trotz steigender Zahlen?. Bereits am Samstag stieg die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner um 1,2 auf 63,8. Das meldete das Robert Koch-Institut (RKI). Die Inzidenz war infolge des Lockdowns bis Mitte Februar gesunken - auf 57,4 zum Ende der zweiten Februarwoche. Seit vergangenen Sonntag lag sie dann wieder bis auf einen Tag konstant über 60. BERLIN - Vor den Bund-Länder-Beratungen zu möglichen Öffnungsschritten in der Corona-Pandemie steigen die zentralen Kennzahlen weiter an. (Boerse, 27.02.2021 - 18:41) weiterlesen...

Biden verschärft Kurs gegen Riad - keine Sanktionen gegen Kronprinzen. Im Zusammenhang mit dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 verkündete die Biden-Regierung am Freitag (Ortszeit) Sanktionen, von denen Kronprinz Mohammed bin Salman aber verschont blieb. Kurz zuvor hatte das Büro der US-Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines einen bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht zu dem Fall veröffentlicht. Aus ihm geht hervor, dass der Kronprinz die Operation zur Gefangennahme oder Tötung Khashoggis im saudischen Konsulat in Istanbul nach Einschätzung der US-Geheimdienste genehmigt hatte. WASHINGTON - Der neue US-Präsident Joe Biden hat den Kurs gegenüber Saudi-Arabien in einer Abkehr von der Politik seines Vorgängers Donald Trump drastisch verschärft. (Wirtschaft, 27.02.2021 - 18:36) weiterlesen...

POLITIK: Erster Auftritt Trumps seit Auszug aus dem Weißen Haus. Der Republikaner ist als Redner bei der der jährlichen Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten, in Orlando im Bundesstaat Florida vorgesehen. Der Sender Fox News - der zu den CPAC-Sponsoren gehört - berichtete, Trump werde scharfe Kritik an der Politik seines demokratischen Nachfolgers Joe Biden üben. Erwartet werde, dass Trump in seiner Ansprache eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 erwähne, aber nicht formell verkünde. WASHINGTON - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump tritt am Sonntag (21.40 MEZ) erstmals seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus mit einer Ansprache in der Öffentlichkeit auf. (Wirtschaft, 27.02.2021 - 18:24) weiterlesen...

Italien verschärft Corona-Regeln - deutliche Lockerung auf Sardinien. Für die süditalienischen Regionen Basilikata und Molise gelten dann ein Lockdown, in der wirtschaftsstarken Lombardei sowie den Marchen und dem Piemont die mittel-strengen Regeln der Orangen Zone. Dazu unterzeichnete Gesundheitsminister Roberto Speranza eine Verordnung, wie sein Ministerium am Samstag in Rom mitteilte. ROM - Italien will ab Montag die Corona-Beschränkungen in einigen Teilen des Landes verschärfen. (Wirtschaft, 27.02.2021 - 18:21) weiterlesen...