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Vermischtes, Deutscher Imkerbund e. V.

Wachtberg - Honigbienen sind als Best?uber von Wild- und Kulturpflanzen unersetzlich, denn 80 Prozent aller heimischen Bl?tenpflanzen sind auf die Best?ubung durch verschiedenste Insekten angewiesen, wovon Bienen einen bedeutenden Anteil ?bernehmen.

16.02.2021 - 11:32:31

Deutscher Imkerbund verzeichnet trotz Corona-bedingter Einschr?nkungen mehr Mitglieder

Wachtberg - Honigbienen sind als Best?uber von Wild- und Kulturpflanzen unersetzlich, denn 80 Prozent aller heimischen Bl?tenpflanzen sind auf die Best?ubung durch verschiedenste Insekten angewiesen, wovon Bienen einen bedeutenden Anteil ?bernehmen. Das macht die Bienenhaltung nicht nur ?konomisch, sondern vor allem ?kologisch so bedeutend und notwendig. Abgesehen davon, dass Honigbienenv?lker in der heutigen Kulturlandschaft ohne die Obhut des Menschen nicht mehr ?berleben k?nnen, leisten Imker*innen mit ihrer Arbeit einen ganz wesentlichen Beitrag f?r den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

Erfreulich ist, dass sich immer mehr Menschen jeden Alters f?r die Imkerei interessieren, nachdem deren Entwicklung jahrzehntelang eine Talfahrt erlebte. Verb?nde, wie den Deutschen Imkerbund e.V. (D.I.B.) und seine Landesverb?nde, plagten lange gro?e Nachwuchssorgen. Seit nunmehr 13 Jahren spiegeln die D.I.B.-Mitgliederzahlen allerdings eine Trendwende wieder. F?r das vergangene Jahr meldeten die 19 Landesverb?nde des gr??ten europ?ischen Imkerverbandes erneut einen Anstieg der Mitgliederzahlen.

Der zuvor rasante Mitgliederanstieg hat sich im Jahr 2020 etwas verlangsamt. Auch der Anstieg der betreuten Bienenv?lker war geringer als 2019. Im Einzelnen bedeutet das:

Insgesamt wuchs die Zahl der im D.I.B. organisierten Mitglieder von 127.253 auf 132.633 (+4,23 %; Vorjahr +5,45 %). Nicht mehr alle D.I.B.-Landesverb?nde verzeichneten Zuw?chse. Im Saarland (- 2,92 %), in Sachsen (-2,77 %) und in Westfalen-Lippe (- 0,51 %) ging die Zahl der Mitglieder leicht zur?ck. Aber es gab auch ?berdurchschnittlich positive Entwicklungen in den Verb?nden Brandenburg (5,41 %), Hessen (9,08 %), Rheinland (15,24 %) und Schleswig-Holstein (5,60 %).

D.I.B.-Pr?sident Torsten Ellmann begr?ndet die Entwicklung so: "Die meisten Neumitglieder kommen ?ber den Kontakt zum Ortsverein zum D.I.B., von denen es in Deutschland fl?chendeckend rund 2.500 gibt. Wir haben damit gerechnet, dass dies im Corona-Jahr 2020 schwierig werden w?rde. Denn sowohl Schulungsm?glichkeiten als auch die Durchf?hrung von Informationsveranstaltungen und Vereinstreffen waren in fast allen Regionen nur begrenzt oder unter erschwerten Bedingungen m?glich. Die trotzdem positive Gesamtbilanz zeigt, dass unsere Vereine sich ihrer gro?en Verantwortung in der Nachwuchsbildung bewusst sind. Sie haben eine sehr gute Arbeit geleistet und es verstanden, trotz der schwierigen Bedingungen neue Bienenbegeisterte anzusprechen und als Mitglied einzubinden. Daf?r bin ich allen ehrenamtlich Engagierten sehr dankbar."

Auch der Altersdurchschnitt der Imker*innen entwickelte sich weiter positiv und lag 2020 bei 55,4 Jahren. 2010 lag dieser noch bei 60 Jahren. Grund f?r die Verj?ngung der Imkerschaft ist ebenfalls die positive Nachwuchsentwicklung. Auch der Anteil an Frauen, die Bienenv?lker betreuen, wuchs im vergleichbaren Zeitraum um ein Dreifaches auf 20,46 % an.

Die Entwicklung der Bienenv?lkerzahlen lag im vergangenen Jahr bei 3,9 % (2019: +4,42 %). Wie bereits im Vorjahr wurden durchschnittlich 6,7 V?lker je Mitglied betreut.

Hinzu kommen nicht im D.I.B. organisierte Imkereien. So ist f?r das gesamte Bundesgebiet nach Sch?tzungen derzeit von rund 160.000 Imkereien auszugehen, die ca. 1.100.000 Bienenv?lker halten. Diagramme zur Entwicklung seit 1992 hat der D.I.B. auf seiner Homepage unter

https://deutscherimkerbund.de/161-Imkerei_in_Deutschland_Zahlen_Daten_Fakten ver?ffentlicht.

Der ?berwiegende Teil der Imkerei ist zwar in der gl?cklichen Situation, nicht direkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen zu sein. Aber in den n?chsten Wochen und Monaten werden wieder viele Imkervereine vor der gro?en Herausforderung stehen, ob und wie Praxis-Schulungen f?r Anf?nger angeboten und das Vereinsleben aufrechterhalten werden k?nnen. Online-Schulungen, wie zum Beispiel auf dem Internetportal http://www.die-honigmacher.de vermitteln zwar sehr gut theoretisches Wissen zur Imkerei. Aber Torsten Ellmann wei?: "Solche Online-Kurse sind nur ein Baustein einer fachgerechten Imkerausbildung und reichen keinesfalls aus, um Bienen zu halten. Viel wichtiger ist es f?r Neulinge, den direkten Kontakt zu Bienen zu haben und mit Hilfe erfahrener Fachleute notwendige Arbeiten am Bienenvolk kennenzulernen und durchzuf?hren. Viele Vereine haben deshalb entsprechende, an die jeweiligen regionalen Auflagen angepasste, Hygienekonzepte erarbeitet, um Anf?nger auch in diesen Zeiten erfolgreich zu Nachwuchsimkern auszubilden."

Pressekontakt:

Petra Friedrich, mailto:presse@imkerbund.de, Tel. 0228/9329218 o. 0163/2732547

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/68302/4839411 Deutscher Imkerbund e. V.

@ presseportal.de