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Auto, Verkehr

Vor über drei Jahren wurde eine Kaufprämie für E-Autos eingeführt.

04.11.2019 - 19:53:24

Umbruch in der Autobranche - Kaufprämie für E-Autos soll bis Ende 2025 verlängert werden. Der Zuschuss soll nun verlängert und deutlich angehoben werden. Die Hoffnung ist es, dadurch den Verkauf anzukurbeln.

  • «Autogipfel» - Foto: Michael Kappeler/dpa

    Neben Kanzlerin Merkel nehmen mehrere Bundesminister, Ministerpräsidenten von «Autoländern» und die Spitzen von Union und SPD an dem Spitzentreffen teil. Foto: Michael Kappeler/dpa

  • Spitzentreffen im Kanzleramt - Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

    Elektromobilität, Zukunft von Jobs, autonomes Fahren: Politik und die Branche beraten bei einem «Autogipfel» über zentrale Fragen beim Umbruch der deutschen Schlüsselindustrie. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

«Autogipfel» - Foto: Michael Kappeler/dpaSpitzentreffen im Kanzleramt - Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Plug-in-Hybride, die oft in SUVs genutzt werden, kombinieren einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor. Für diese Fahrzeuge ist laut Vorlage geplant, die Förderung unter «Umweltschutzgesichtspunkten» an Kriterien zu koppeln. So sollen die Fahrzeuge eine CO2-Emission von höchstens 50 Gramm pro Kilometer aufweisen sowie eine bestimmte Mindestreichweite.

Mit den höheren Kaufprämien soll der Verkauf von E-Fahrzeugen angekurbelt werden. Zwar steigen die Neuzulassungen von E-Autos, aber auf einem .

Merkel hatte bei der Eröffnung der Produktionslinie des neuen VW-Elektromodells ID.3 in Zwickau gesagt, die Regierung wolle die Kaufprämie ab 2021 verlängern und für kleinere Fahrzeuge mit einem Preis von unter 40.000 Euro anheben. Dies ist auch Teil des Klimaschutzprogramms der Regierung.

Die Autohersteller wollen in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche E-Autos auf den Markt bringen, auch im Massenmarkt. Um Klimaziele 2030 zu schaffen, sind bis dahin sieben bis zehn Millionen E-Autos in Deutschland notwendig, wie aus einem «Masterplan Ladeinfrastruktur» der Bundesregierung hervorgeht.

Der ID.3 von VW soll beim größten Hersteller der Welt das Massengeschäft mit elektrischen Fahrzeugen etablieren und die Grundlage für weitere Varianten mit alternativem Antrieb werden.

Auf dem «Autogipfel» wollten Politik und Industrie die Weichen für einen Durchbruch von Elektroautos auf dem Massenmarkt stellen. Dabei geht es neben der Kaufprämie darum, den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Ladestationen für E-Autos zu beschleunigen. Dies gilt als zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität.

Merkel kündigte vor dem Treffen an, sie wolle sich dafür einsetzen, dass der zügiger vorankommt. «Wir werden als Bund erhebliche Anstrengungen übernehmen», sagte sie in Zwickau. «Wir glauben, dass wir das politisch flankieren müssen.» Aber auch die Auto- und die Energieindustrie seien gefordert.

In den nächsten Jahren werde der Bund 3,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Mehr Ladepunkte und Kaufanreize für E-Autos seien zwei wesentliche «Schrauben», an denen man drehen müsse, damit der E-Mobilität in Deutschland der Durchbruch gelingen könne.

Derzeit gibt es rund - vor allem auf dem Land muss man derzeit oft lange suchen. Die Bundesregierung hatte angekündigt, zu schaffen. Der Bau privater Ladepunkte soll stärker gefördert werden. Im Miet- und Wohnungseigentumsrecht soll es Erleichterungen geben.

@ dpa.de

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