Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Baltikum

VILNIUS - Litauen will trotz zunehmend kälterem Wetter weiter Migranten zurückweisen, die illegal über die Grenze zum benachbarten Belarus in das EU-Land kommen wollen.

28.09.2021 - 13:44:28

Litauen will an Grenze zu Belarus weiter Migranten zurückweisen. "Wir werden die Strategie nicht ändern, weil die Entscheidung zum Schutz unserer Grenzen getroffen wurde und wir sie schützen werden. Das muss ich klar festhalten", sagte Innenministerin Agne Bilotaite der Agentur BNS zufolge am Dienstag in Vilnius. Mit Blick auf an der Grenze zu Belarus festsitzende Migranten fügte sie hinzu: "Natürlich muss humanitäre Hilfe geleistet werden, und sie wird bereitgestellt".

Die Regierung in Vilnius beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Flüchtlinge an die EU-Außengrenze zu bringen. Lukaschenko hatte Ende Mai angekündigt, dass Minsk Migranten nicht mehr an der Weiterreise in die EU hindern werde - als Reaktion auf verschärfte westliche Sanktionen.

Litauen hat seitdem mit einem Andrang von Migranten aus dem Nahen Osten über Belarus zu kämpfen - fast 4200 Flüchtlinge überquerten illegal die grüne Grenze. Das EU-Land hat deshalb den Ausnahmezustand ausgerufen und mit dem Bau eines Zauns begonnen. Seit Anfang August weist der litauische Grenzschutz Migranten ab, die bisher angekommenen Flüchtlinge wurden in Auffanglager gebracht.

Nach Angaben des Innenministeriums sollen bis zum 1. Oktober alle Migranten aus vorübergehenden Einrichtungen in richtige Unterkünfte überführt werden - darunter auch eine vormalige Justizvollzugsanstalt und Wohnheime. Aus Unzufriedenheit mit den Lebensbedingungen kam es wiederholt zu Protesten unter Migranten - erst am Wochenende entkamen gut 20 Flüchtlinge aus einem Lager in Rukla. Nicht alle von ihnen konnten bislang von der Polizei wieder aufgegriffen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP: Zwischenlagerung von Atommüll sorgt für offene Fragen. Der ehemalige Leiter der Entsorgungskommission des Bundes, Michael Sailer, warnte am Montag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur vor einer Lücke, die bei der Entsorgung hoch radioaktiver Abfälle entstehen könnte, wenn Genehmigungen für Zwischenlager zu früh ausliefen. BERLIN - Die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland sorgt für Diskussionsstoff. (Boerse, 18.10.2021 - 18:21) weiterlesen...

Lauterbach rechnet mit Festhalten an Corona-Auflagen. "Kein Bundesland wäre so verrückt, bei den derzeitigen Fallzahlen auf Zugangsbeschränkungen für geschlossene Räume zu verzichten oder die Maskenpflicht in Bus und Bahn zu begraben", sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). BERLIN - SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass zentrale Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auch dann weiter gelten, wenn die "epidemische Lage nationaler Tragweite" nicht verlängert wird. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 18:08) weiterlesen...

Lavastrom auf La Palma zerstört Bananenplantagen und verlangsamt sich. Der Strom habe sich deutlich verlangsamt und bewege sich am Rande des Berges La Laguna im Süden La Palmas nur noch mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Stunde vorwärts, berichtete der TV-Sender RTVE unter Berufung auf die zuständigen Behörden der spanischen Atlantik-Insel vor der Westküste Afrikas. Die 1270 Grad heiße Masse sei noch 160 Meter vom Meer entfernt. Sie habe am Montag erneut Bananenplantagen zerstört, wurde die Regionalchefin des Geographischen Instituts IGN, María José Blanco, in der Zeitung "El Mundo" zitiert. LA PALMA - Ein zweiter Lavastrom wird auf der kanarischen Vulkaninsel La Palma entgegen ersten Voraussagen am Montag wohl noch nicht das Meer erreichen. (Boerse, 18.10.2021 - 18:05) weiterlesen...

Tschechien hebt Umsatzsteuer auf Strom und Gas befristet auf. Die Umsatzsteuer auf Strom und Gas soll im November und Dezember nicht erhoben werden, wie das Finanzministerium in Prag am Montag mitteilte. Man reagiere damit auf eine "ganz ungewöhnliche Situation", teilte die zuständige Ministerin Alena Schillerova nach einer Kabinettssitzung mit. PRAG - Wegen stark gestiegener Energiepreise hat die tschechische Regierung Steuerentlastungen beschlossen. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 17:57) weiterlesen...

Kinderschutzbund begrüßt Ampel-Pläne für Kindergrundsicherung. Dies sei ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Kinderarmut und eine Investition in die Zukunft, die sich lohnen werde, sagte Präsident Heinz Hilgers am Montag nach einer Mitteilung. Von der Einführung würden seiner Ansicht nach Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland profitieren. Hilgers nannte auf Nachfrage rund 3,3 Millionen Kinder und Jugendliche, die derzeit Sozialleistungen bekämen, und außerdem alle Kinder und Jugendlichen, die Kindergeld bekämen - das waren zum Jahresbeginn laut Bundesfamilienministerium rund 18 Millionen. BERLIN - Der Kinderschutzbund hat die Pläne von SPD, Grünen und FDP zur Einführung einer sogenannten Kindergrundsicherung begrüßt. (Wirtschaft, 18.10.2021 - 17:42) weiterlesen...

Spahn für Ende der 'epidemischen Lage' - Folgen offen. Wie ein Ministeriumssprecher bestätigte, äußerte sich der CDU-Politiker entsprechend am Montag bei Corona-Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. "Bild" hatte darüber zuerst berichtet. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich für ein Auslaufen der sogenannten "epidemischen Lage nationaler Tragweite" ausgesprochen. (Boerse, 18.10.2021 - 17:30) weiterlesen...