Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Statistisches Bundesamt

Verbraucherpreise 2019: +1,4 % gegenüber dem Vorjahr / Inflationsrate zieht zum Jahresende 2019 an

16.01.2020 - 10:06:44

Verbraucherpreise 2019: +1,4 % gegenüber dem Vorjahr / Inflationsrate zieht zum Jahresende 2019 an. Wiesbaden - Verbraucherpreisindex, Dezember und Jahr 2019 +1,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +1,4 % im Jahresdurchschnitt 2019 gegenüber 2018 (vorläufiges Ergebnis bestätigt) Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Dezember und Jahr 2019 +1,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,6 % ...

Wiesbaden -

Verbraucherpreisindex, Dezember und Jahr 2019 +1,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +1,4 % im Jahresdurchschnitt 2019 gegenüber 2018 (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Dezember und Jahr 2019 +1,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,6 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +1,4 % im Jahresdurchschnitt 2019 gegenüber 2018 (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2019 um 1,4 % gegenüber 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Jahresteuerungsrate 2019 damit niedriger als im Vorjahr (2018: +1,8 %). Im Dezember 2019 war die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - höher als in den Vormonaten und erreichte einen Wert von +1,5 %.

Veränderung im Jahr 2019 gegenüber dem Jahr 2018 Die Energieprodukte verteuerten sich 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % nach +4,6 % im Jahr 2018. Der geringe Preisanstieg bei Energie in 2019 resultiert vor allem aus dem Preisrückgang bei Mineralölprodukten (-1,8 %; davon leichtes Heizöl: -2,5 %; Kraftstoffe: -1,6 %). Dennoch verteuerten sich einige Energieprodukte deutlich (zum Beispiel Erdgas: +3,9 %; Strom: +3,4 %). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2019 ebenfalls bei +1,4 % gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2019 gegenüber 2018 ebenfalls nur moderat um 1,4 %. Im Einzelnen gab es auch hier gegenläufige Preisentwicklungen: Deutlich teurer wurden Gemüse (+6,3 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,1 %). Günstiger hingegen für die Verbraucher wurden beispielsweise Speiseöle und Speisefette (-6,0 %) sowie Obst (-3,3 %).

Waren insgesamt verteuerten sich 2019 gegenüber 2018 um 1,3 %. Am stärksten erhöhten sich die Preise für Verbrauchsgüter (+1,5 %). Darunter verteuerten sich neben Nahrungsmitteln und Energie (jeweils +1,4 %) vor allem Tabakwaren (+3,7 %) und Druckerzeugnisse (+3,4 %). Die Preise für Gebrauchsgüter erhöhten sich im gleichen Zeitraum nur um 0,7 %. Telefone (-6,8 %) und Geräte der Unterhaltungselektronik (-5,6 %) wurden deutlich günstiger.

Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen insgesamt im Jahresdurchschnitt 2019 gegenüber 2018 mit +1,5 % etwas stärker, darunter Nettokaltmieten um 1,4 %. In 2019 lagen zudem die Preise für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,0 %) sowie für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,5 %) deutlich höher als 2018.

Veränderung im Dezember 2019 gegenüber Dezember 2018 Die Verbraucherpreise insgesamt lagen im Dezember 2019 um 1,5 % höher als im Dezember 2018. Damit zog die Inflationsrate am Ende des Jahres an (November und Oktober 2019: jeweils +1,1 %).

Maßgeblich verantwortlich für die im Vergleich zu den Vormonaten höhere Inflationsrate war die Preisentwicklung bei Energie, die im Dezember 2019 nur noch um 0,1 % unter dem Vorjahresmonatsniveau lag (November 2019: -3,7 % gegenüber November 2018). Von Dezember 2018 bis Dezember 2019 verbilligten sich vor allem leichtes Heizöl (-6,2 %) und Kraftstoffe (-4,5 %). Einige Energieprodukte verteuerten sich hingegen deutlich, zum Beispiel Erdgas (+5,2 %) und Strom (+4,1 %). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Dezember 2019 bei 1,8 % gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Dezember 2018 bis Dezember 2019 um 2,1 %. Deutlich teurer waren Fleisch und Fleischwaren (+5,5 %).

Waren insgesamt sind im Dezember 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat mit 1,2 % unterdurchschnittlich gestiegen, geprägt durch die Preisentwicklung bei den Energieprodukten. Neben den Nahrungsmitteln verteuerten sich vor allem Tabakwaren (+4,2 %) und Druckerzeugnisse (+4,1 %).

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,8 %. Unter den Dienstleistungen verteuerten sich die Nettokaltmieten um 1,5 %. Einige Dienstleistungspreise zogen noch stärker an (zum Beispiel Dienstleistungen sozialer Einrichtungen: +5,2 %; Wartung und Reparatur von Fahrzeugen: +4,8 %).

Veränderung im Dezember 2019 gegenüber dem Vormonat November 2019 Im Vergleich zum November 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im Dezember 2019 um 0,5 %. Ein wesentlicher Grund war der saisonbedingte Preisanstieg bei Pauschalreisen (+21,1 %).

Harmonisierter Verbraucherpreisindex für Deutschland

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland hat sich im Jahresvergleich 2019 gegenüber 2018 um 1,4 % erhöht. Im Dezember 2019 lag der HVPI um 1,5 % über dem Stand von Dezember 2018. Im Vergleich zum November 2019 stieg der Index im Dezember 2019 um 0,6 %.

Weitere Informationen zur Verbraucherpreisstatistik bietet die Fachserie 17, Reihe 7 "Verbraucherpreise für Deutschland". Detaillierte Daten zur Verbraucherpreisstatistik können über die Tabellen Verbraucherpreisindex (61111-0004) und (61111-0006) sowie Harmonisierter Verbraucherpreisindex (61121-0002) und (61111-0004) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte: Verbraucherpreisstatistik, Telefon: +49 (0) 611 / 75 47 77, www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt

Pressestelle

Telefon: +49 611-75 34 44 www.destatis.de/kontakt

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/32102/4493319 Statistisches Bundesamt

@ presseportal.de