Regierungen, Deutschland

Veranstaltungen mit Zuschauern in Berlin weiter erlaubt

23.12.2021 - 13:58:26

Veranstaltungen mit Zuschauern in Berlin weiter erlaubt. BERLIN - Trotz Gefahren wegen der sich rasch verbreitenden Corona-Virusvariante Omikron bleiben Kultur- und Sportveranstaltungen in Berlin vorerst mit Zuschauern erlaubt. Allerdings werden die zulässigen Obergrenzen für die Teilnehmerzahl nach unten korrigiert. Das teilte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssitzung mit. Bund und Länder hatten am Dienstag vereinbart, dass "überregionale Großveranstaltungen" spätestens ab 28. Dezember ohne Zuschauer stattfinden müssen. Allerdings wurde nicht definiert, was genau unter diesen Begriff fällt.

In Berlin sind laut den Senatsbeschlüssen Veranstaltungen im Freien vom 28. Dezember an nur noch mit bis zu 3000 Personen sowie in geschlossenen Räumen mit bis zu 2000 Personen zulässig. Voraussetzung ist ein von den Behörden vorgegebenes Hygienerahmenkonzept, das mindestens eine maschinelle Belüftung in geschlossenen Räumen vorsieht. Außerdem müssen solche Veranstaltungen grundsätzlich nach 2G-plus-Regeln stattfinden: Sie stehen also nur Geimpften und Genesenen offen, die obendrein einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Auch das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend.

Für alle anderen Veranstaltungen gilt wie bisher: Im Freien sind sie mit mehr als 1000 zeitgleich Anwesenden verboten, in Innenräumen mit mehr als 200 zeitgleich Anwesenden. Hierbei gilt weiterhin die 2G-Regelung.

"Wir haben uns entschlossen, hier maßvoll vorzugehen in Abwägung der Risiken und Schutzmaßnahmen", sagte Giffey. Ziel sei, Aktivitäten in Kultur, Sport oder Wirtschaft soweit wie möglich aufrechtzuerhalten, wenn auch unter eingeschränkten Bedingungen. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass das immer noch besser ist, als eine komplette Absage."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Johnson streitet Lügenvorwürfe zu Lockdown-Partys ab. Ihn habe "kategorisch niemand" darauf aufmerksam gemacht, dass eine Veranstaltung im Mai 2020 im Garten seines Amtssitzes gegen die damals geltenden Corona-Auflagen verstoßen könnte, beteuerte Johnson am Dienstag in einem Interview des Senders Sky News. Er betonte erneut, er sei von einem Arbeitstreffen ausgegangen. Gleichzeitig entschuldigte sich Johnson "für jegliche Fehlentscheidungen, die gemacht wurden". Auf Rücktrittsforderungen entgegnete er, zunächst müsse das Ergebnis eines internen Berichts abgewartet werden. LONDON - Der britische Premierminister hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe in der "Partygate"-Affäre gelogen. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 19:15) weiterlesen...

Holetschek: Frist für einrichtungsbezogene Impfpflicht überdenken. Der Bund müsse zunächst noch offene Fragen klären, sagte Holetschek der "Mediengruppe Münchner Merkur tz" (Mittwoch). MÜNCHEN - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Frist zur Einführung einer Impfpflicht für Mitarbeiter von Klinken, Altenheimen oder Arztpraxen "gegebenenfalls noch einmal kritisch zu überdenken". (Wirtschaft, 18.01.2022 - 19:10) weiterlesen...

Weißes Haus: Russland könnte 'jederzeit' Angriff auf Ukraine starten. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, machte am Dienstag erneut den russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Eskalation verantwortlich. "Präsident Putin hat diese Krise verursacht, indem er 100 000 russische Soldaten entlang der ukrainischen Grenzen zusammengezogen hat", sagte Psaki. "Um es klar zu sagen, wir halten die Situation für extrem gefährlich. WASHINGTON - Die US-Regierung hat angesichts der Spannungen im Ukraine-Konflikt in deutlichen Worten vor einem möglichen Einmarsch Russlands gewarnt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 19:05) weiterlesen...

Nato schlägt Russland neue Krisengespräche vor. Nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg wurde am Dienstag eine Einladung für eine Reihe von Treffen des Nato-Russland-Rats verschickt. Die Alliierten seien bereit, konkrete Vorschläge auf den Tisch zu legen, sagte der Norweger bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin. Seinen Angaben zufolge könnte über die Reduzierung von Risiken bei militärischen Aktivitäten, mehr Transparenz und eine Verbesserung der Gesprächskanäle gesprochen werden. Als weitere Themenbereiche nannte er Rüstungskontrolle, Abrüstung und den Ukraine-Konflikt. BERLIN - Die Nato hat Russland neue Krisengespräche vorgeschlagen. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 18:51) weiterlesen...

US-Außenminister Blinken trifft Amtskollegen Lawrow am Freitag. Ziel sei es, die diplomatischen Gespräche fortzusetzen und Russland dazu zu bringen, unverzügliche Schritte zur Deeskalation zu unternehmen, sagte eine hohe Beamtin des US-Außenministeriums am Dienstag. Blinken hatte zuvor mit Lawrow telefoniert. "Im Rahmen dieses Gesprächs beschlossen die beiden, dass es sinnvoll wäre, sich persönlich zu treffen", hieß es weiter. KIEW - US-Außenminister Antony Blinken plant angesichts schwerster Spannungen im Ukraine-Konflikt ein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Freitag in Genf. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 18:23) weiterlesen...

EU-Kommission empfiehlt Hochschulen mehr Schutz gegen Cyberangriffe. Dazu zählen etwa Schulungen zum Datenschutz und zur Cybersicherheit für Mitarbeitende und Studierende, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Auch aus anderen Bereichen werden Praktiken zur Unterstützung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufgezeigt. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat Empfehlungen veröffentlicht, wie sich Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen besser gegen Cyberangriffe und Erpressungen aus dem Ausland schützen können. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 18:03) weiterlesen...