Regierungen, Medizintechnik

USTI NAD LABEM - In der tschechischen Grenzregion um Usti nad Labem (Aussig an der Elbe) sind die Krankenhäuser wegen der vierten Corona-Welle an der Kapazitätsgrenze.

01.12.2021 - 12:19:27

Tschechische Grenzregion verlegt Corona-Intensivpatienten. Drei Intensivpatienten müssen mit Rettungswagen und einem Hubschrauber aus überlasteten Kliniken in Usti und Teplice nach Prag und Pilsen (Plzen) verlegt werden, wie das nationale Koordinationszentrum für Patientenverteilung am Mittwoch bekannt gab. In den nächsten Tagen sollen in Nordböhmen zusätzliche Kapazitäten auf den Corona-Stationen geschaffen werden. Usti nad Labem liegt knapp 50 Kilometer südlich von Dresden.

In Tschechien gab es innerhalb von sieben Tagen 1193 Neuansteckungen je 100 000 Einwohner, wie aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums in Prag hervorging. Am stärksten betroffen sind weiter die östlichen Landesteile. Knapp 6,4 Millionen der 10,7 Millionen Einwohner Tschechiens sind vollständig geimpft. Das Gesundheitssystem des EU-Mitgliedsstaats leidet seit Jahren an Personalmangel, da gut qualifizierte Ärzte und Pflegekräfte aufgrund schlechter Bezahlung ins westliche Ausland gehen.

@ dpa.de

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Nato schlägt Russland neue Krisengespräche vor. Nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg wurde am Dienstag eine Einladung für eine Reihe von Treffen des Nato-Russland-Rats verschickt. Die Alliierten seien bereit, konkrete Vorschläge auf den Tisch zu legen, sagte der Norweger bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin. Seinen Angaben zufolge könnte über die Reduzierung von Risiken bei militärischen Aktivitäten, mehr Transparenz und eine Verbesserung der Gesprächskanäle gesprochen werden. Als weitere Themenbereiche nannte er Rüstungskontrolle, Abrüstung und den Ukraine-Konflikt. BERLIN - Die Nato hat Russland neue Krisengespräche vorgeschlagen. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:20) weiterlesen...

Neuer Rekordwert in Dänemark - erstmals über 30 000 Neuinfektionen. In der täglichen Auflistung des nationalen Gesundheitsinstituts SSI kamen am Dienstag 33 493 nachgewiesene Fälle hinzu, darunter knapp 31 500 Neuinfektionen und 2000 erneute Infektionen. Damit sind seit Pandemiebeginn in dem EU-Land mit seinen knapp sechs Millionen Einwohnern knapp 1,2 Millionen Infektionen bestätigt worden. 3519 Menschen mit einer Corona-Infektion sind bisher in Deutschlands nördlichen Nachbarland gestorben. Zum Vergleich: Ende November hatte die tägliche Neuinfektionszahl bei etwa 5000 gelegen. KOPENHAGEN - Dänemark hat zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 30 000 Corona-Infektionen an einem Tag verzeichnet. (Boerse, 18.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

Impfnachweis wird angepasst - Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. Umgesetzt werden soll damit die Vorgabe der Europäischen Union, nach der Impfzertifikate in der EU künftig nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus gültig sind, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Dienstag in Berlin sagte. Im Zuge dessen sollen in Deutschland demnach auch die Vorgaben für eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geändert werden. BERLIN - Bis Anfang kommenden Monats sollen in Deutschland die digitalen Impfnachweise an jüngste EU-Vorgaben sowie an Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs von Johnson&Johnson angepasst werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:04) weiterlesen...