Deutschland, Volkswirtschaft

USA: Stimmung der Dienstleister überraschend aufgehellt

06.07.2017 - 17:06:25

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 06.07.2017

WASHINGTON - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Juni überraschend verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) stieg von 56,9 Punkten im Mai auf 57,4 Zähler, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Volkswirte hatten stattdessen mit einem Rückgang auf 56,5 Punkte gerechnet.

USA: Privatbeschäftigung steigt schwächer als erwartet - ADP

WASHINGTON - In der Privatwirtschaft der USA ist die Beschäftigung im Juni schwächer gestiegen als erwartet. Es seien 158 000 Stellen hinzu gekommen, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit 188 000 neuen Jobs gerechnet. Zudem wurde der Zuwachs im Vormonat um 23 000 Stellen auf 230 000 Arbeitsplätze nach unten korrigiert.

USA: Handelsbilanzdefizit sinkt etwas weniger als erwartet

WASHINGTON - Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Mai etwas weniger gesunken als erwartet. Das Defizit sei von 47,6 Milliarden US-Dollar im Vormonat auf 46,5 Milliarden Dollar gefallen, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang auf 46,3 Milliarden Dollar gerechnet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Sie sei um 4000 auf 248 000 Anträge geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit 243 000 Anträgen gerechnet.

ROUNDUP: Deutsche Industrie mit moderatem Auftragszuwachs

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat im Mai wieder mehr Aufträge erhalten als im Vormonat. Allerdings stieß das Ergebnis bei Volkswirten eher auf Enttäuschung. Schuld daran ist die schwache Entwicklung im Vormonat, die zudem noch etwas mauer ausfiel als zunächst ermittelt. An den Finanzmärkten spielten die Daten wie gewohnt keine große Rolle.

EZB hat Veränderung der Kommunikation zu Wertpapierkäufen erwogen

FRANKFURT - Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) haben über eine mögliche Veränderung ihrer Kommunikation zum Wertpapierkaufprogramm diskutiert. Während man sich letztlich entschieden habe, nur den Ausblick bezüglich der Leitzinsen zu verändern, sei außerdem eine Anpassung bezogen auf QE erwogen worden, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll der Notenbank zur jüngsten Zinsentscheidung im Juni. Es seien aber Bedenken geäußert worden, dass schon kleine Änderungen in der Kommunikation als grundsätzlicher Schwenk beim geldpolitischen Kurs missinterpretiert werden könnten.

ROUNDUP: Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf Höchstwert seit Januar 2016

FRANKFURT - Zunehmende Hinweise auf eine geldpolitische Wende im Euroraum machen sich im Handel mit deutschen Staatspapieren deutlich bemerkbar. Die Rendite von Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit ist am Donnerstag über 0,5 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2016 bei 0,54 Prozent geklettert. Bereits seit gut einer Woche legt die Verzinsung im Handel fast kontinuierlich zu. Grund dafür sind jüngste Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), die an den Finanzmärkten die Erwartung einer baldigen Reduzierung der EZB-Wertpapierkäufe bestärkt haben.

G20/Trump isoliert - G20-Mitglieder wollen Klimaabkommen rasch umsetzen

HAMBURG - Nach dem Rückzug der USA vom Pariser Klimaabkommen wollen die anderen G20-Staaten auf dem Gipfel in Hamburg ein Signal für die "schnelle Umsetzung" der "unumkehrbaren" Vereinbarung geben. Die Differenzen mit US-Präsident Donald Trump sollen im Abschlusskommuniqué festgehalten werden, was ein ungewöhnlicher Schritt wäre. In dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vorlag, heißt es ferner, dass die anderen G20-Staaten die Abkehr der USA "zur Kenntnis nehmen". "Die USA bestätigen ihr starkes Bekenntnis zu einem globalen Ansatz, der Treibhausgase verringert, während Wirtschaftswachstum unterstützt und den Bedürfnissen der Energiesicherheit nachgekommen wird."

WTO-Chef begrüßt Einigung von EU und Japan bei Freihandelspakt

HAMBURG - Der Chef der Welthandelsorganisation WTO, Roberto Azevedo, hat die grundsätzliche Einigung der EU mit Japan auf ein Freihandelsabkommen begrüßt. "Das ist eine fantastische Neuigkeit und eine gute Nachricht", sagte Azevedo am Donnerstag in Hamburg vor Beginn des G20-Gipfels bei einer Veranstaltung der Wochenzeitung "Die Zeit". Für eine solche Initiative könne es nur Applaus geben. Besser als solche bilateralen Freihandelsabkommen seien zwar Vereinbarungen auf multilateraler Ebene. Aber das Problem sei, dass man hier aktuell nicht vorankomme.

Mitglieder der US-Notenbank uneins über Beginn des Bilanzabbaus

WASHINGTON - Die Mitglieder der US-Notenbank Fed waren sich auf ihrer jüngsten Sitzung uneins, wann mit dem Abbau der riesigen Bilanzsumme begonnen werden soll. "Die Mitglieder hatten verschiedene Ansichten über den angemessenen Zeitpunkt einer Änderung der Reinvestitionspolitik", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 13. bis 14. Juni. Nach der letzten Sitzung hatte es von der Fed geheißen, dass man mit dem Abbau noch im Jahr 2017 beginnen will.

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