Deutschland, Volkswirtschaft

USA: Starke Gegenbewegung der Baubeginne

16.12.2016 - 17:17:24

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 16.12.2016

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Neubauten im November stark gefallen, nachdem sie im Vormonat massiv gestiegen war. Die Baubeginne gingen um 18,7 Prozent zurück, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Der Rückgang erscheint heftig, er folgt aber auf einen sagenhaften Anstieg von korrigiert 27,4 (zunächst 25,5) Prozent im Oktober. Bankvolkswirte hatten mit einer Gegenbewegung gerechnet, wenn auch nicht so stark wie faktisch eingetreten.

Eurozone: Inflation zieht leicht an

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im November leicht angezogen. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. Im Oktober hatte die Inflationsrate 0,5 Prozent betragen. Im Monatsvergleich fielen die Lebenshaltungskosten im November um 0,1 Prozent.

Eurozone: Handelsüberschuss geringer als erwartet

LUXEMBURG - Der Handelsbilanzsaldo der Eurozone ist im Oktober geringer ausgefallen als erwartet. Nach Zahlen des Statistikamts Eurostat vom Freitag betrug der Überschuss unbereinigt 20,1 Milliarden Euro. Analysten hatten einen Wert von 29,0 Milliarden Euro erwartet. Die Ausfuhren gingen um 5 Prozent auf 172,5 Milliarden Euro zurück, die Einfuhren fielen um 3 Prozent auf 152,4 Milliarden Euro.

Frankreich: Geschäftsklima steigt auf Fünfjahreshoch

PARIS - Die Stimmung in französischen Unternehmen hat sich im Dezember deutlich aufgehellt. Mit 105 Punkten erreichte das Geschäftsklima den höchsten Stand seit Juli 2011, wie aus Daten des Statistikamts Insee hervorgeht. Verglichen mit November ergibt sich ein Anstieg um drei Punkte. Analysten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Das gute Geschäftsklima folgt auf robuste Einkaufsmanagerindizes vom Donnerstag.

ROUNDUP: Ifo-Institut erwartet fortgesetzten Aufschwung

BERLIN - Das Ifo-Institut rechnet weiter mit moderatem Wachstum in Deutschland in den kommenden beiden Jahren. 2017 dürfte das Bruttoinlandsprodukt real um 1,5 Prozent steigen, 2018 dann um 1,7 Prozent, so die am Freitag in Berlin vorgelegte Prognose. Die Ökonomen aus München sind damit etwas optimistischer als ihre Berliner Kollegen vom Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die Wachstumsraten von 1,2 Prozent (2017) und 1,6 Prozent (2018) erwarten.

ROUNDUP/Insel-Streit: Russland und Japan streben Wirtschaftskooperation an

TOKIO - Japan und Russland wollen im Streit um eine Inselgruppe im Pazifik Gespräche über eine wirtschaftliche Kooperation in dem Gebiet aufnehmen. Darauf einigten sich Russlands Präsident Wladimir Putin und Japans Regierungschef Shinzo Abe zum Abschluss zweitägiger Gespräche in Japan. Einen Durchbruch in dem jahrzehntelangen Territorialkonflikt erzielten sie jedoch nicht.

Gläubiger-Kontrollen in Athen vorerst beendet - Fortsetzung im Januar

ATHEN - Vertreter der internationalen Geldgeber-Institutionen haben die Kontrollen des griechischen Spar- und Reformprogramms vorerst beendet und sind für die Weihnachtstage abgereist. Die Verhandlungen sollen aber via Telefon-Konferenz fortgesetzt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Kreisen des Athener Finanzministeriums erfuhr. Die EU-Kommission bestätigte dies. Zu Ergebnissen machte die Brüsseler Behörde keine Angaben. Es wird damit gerechnet, dass die Gläubiger-Kontrolleure Anfang Januar wieder nach Athen kommen.

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