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The Geneva Association, Zurich

Um Unternehmen vor Pandemierisiken zu sch?tzen, m?ssen Regierungen als Versicherer in letzter Instanz agieren: neuer Bericht die Geneva Association

21.04.2021 - 17:07:21

Um Unternehmen vor Pandemierisiken zu sch?tzen, m?ssen Regierungen als Versicherer in letzter Instanz agieren: neuer Bericht die Geneva Association. Zurich - - Um die Debatte zwischen Regierungen und Versicherern ?ber die Schliessung von Deckungsl?cken bei pandemiebedingten Betriebsunterbrechungsrisiken zu unterst?tzen, hat The Geneva Association eine Studie zum Thema ?ffentlich-Private L?sungen f?r Pandemierisiken (https://www.ge nevaassociation.org/research-topics/socio-economic-resilience/public-private-sol utions- ...

Zurich - - Um die Debatte zwischen Regierungen und Versicherern ?ber die Schliessung von Deckungsl?cken bei pandemiebedingten Betriebsunterbrechungsrisiken zu unterst?tzen, hat The Geneva Association eine Studie zum Thema ?ffentlich-Private L?sungen f?r Pandemierisiken (https://www.ge nevaassociation.org/research-topics/socio-economic-resilience/public-private-sol utions-pandemic-risk-research-report) ver?ffentlicht. Darin werden vier m?gliche staatlich gelenkte Finanzierungspl?ne vergleichend dargestellt: 1) Direktversicherung, 2) R?ckversicherung, 3) Sozialversicherung und 4) staatliche Hilfszahlungen nach dem Schadensfall.

- Der erste Bericht in dieser Serie, An Investigation into the Insurability of Pandemic Risk (https://www.genevaassociation.org/research-topics/socio-economic- resilience/investigation-insurability-pandemic-risk-research-report) ergab, dass Versicherer auf sich allein gestellt dieses Risiko nicht decken k?nnen. Verglichen mit den gesch?tzten globalen wirtschaftlichen Einbussen von ?ber 4 Billionen USD im Jahr 2020, nimmt die Schadens- und Haftpflichtversicherungsbranche weltweit j?hrliche Pr?mien in H?he von 1,6 Billionen USD ein, von denen nur gesch?tzte 30 Milliarden USD auf Betriebsunterbrechungsversicherungen entfallen.

- Die hohe notwendige Kapitalunterlegung macht es Privatversicherern unm?glich, einen bedeutsamen Versicherungsschutz f?r durch die Pandemie verursachte Betriebsunterbrechungen zu leisten. Sie k?nnen jedoch wichtige, nicht risikotragende Beitr?ge leisten, indem sie ihre Expertise in Risikobeurteilung, Risikominderung und Schadenmanagement wirkungsvoll einsetzen.

COVID -19 hat verdeutlicht, dass Betriebsunterbrechungen, die im Zusammenhang mit der Pandemie stehen, direkt an Regierungsentscheidungen, d.h. die Verh?ngung von Lockdowns, gekoppelt sind; ein Umstand, der Versicherern die Risikokalkulation unm?glich macht. Dar?ber hinaus haben derartige Risiken systemischen Charakter: Sie verursachen weitreichende und zeitgleiche finanzielle Verluste. Der private Versicherungsmarkt wird daher aufgrund der untragbar hohen Kapitalanforderungen nicht in der Lage sein, einen bedeutenden Versicherungsschutz f?r Gesch?ftskontinuit?t im Zusammenhang mit Pandemierisiken zu leisten. Die staatliche Mitwirkung ist entscheidend f?r die Verbesserung von Vorsorge und Stabilit?t im Hinblick auf k?nftige Pandemieschocks.

In diesem Zusammenhang hat The Geneva Association k?rzlich die Studie ?ffentlich-Private L?sungen f?r Pandemierisiken (https://www.genevaassociation.o rg/research-topics/socio-economic-resilience/public-private-solutions-pandemic-r isk-research-report) ver?ffentlicht. Darin legt sie vier exemplarische Finanzierungspl?ne f?r Pandemierisiken dar, in denen die Regierungen eine f?hrende Rolle einnehmen k?nnen:

- Direktversicherung: Der Staatssektor stellt Betrieben, die Pandemierisiken ausgesetzt sind, eine freiwillige oder obligatorische Versicherung zur Verf?gung. - R?ckversicherung: Regierungen stellen Versicherern eine R?ckversicherungsdeckung zur Verf?gung, die innerhalb eines begrenzten Rahmens zur Wirkung kommt. - Sozialversicherung: Einfacher staatlicher Versicherungsschutz mit obligatorischer Beteiligung mittels Vorauszahlungen (z. B. durch Steuern oder Umlagen). - Staatshilfe nach dem Schadensfall: Ein seitens der Regierungen angebotenes ad hoc Sicherheitsnetz f?r Betroffene.

Mit dem Wissen, dass es keine einheitliche L?sung gibt, untersucht der Bericht, welche Massnahmen am ehesten zu den folgenden sieben politischen Zielen beitragen: 1) maximale Abdeckung, 2) beschr?nkte finanzielle Last f?r die ?ffentliche Hand, 3) bedarfsgerechte Verteilung der Mittel, 4) Anreize zur Risikominimierung, 5) Kosteneffizienz beim Risikotransfer, 6) betriebliche Effizienz, 7) volkswirtschaftlicher Nutzen.

Jad Ariss , Gesch?ftsf?hrer der Geneva Association, sagte: "Es ist eine Trag?die, dass Betriebe, insbesondere Klein- und Mittelbetriebe, im Laufe der Pandemie aufgrund der Lockdowns derart gravierende, unkontrollierbare finanzielle Verluste erleiden mussten. Der Staat musste sich mit Nothilfemassnahmen in H?he mehrerer Billionen Dollar einschalten. Regierungen und Versicherer m?ssen gemeinsame L?sungen zur Deckung k?nftiger Pandemiesch?den im Bereich Betriebsunterbrechung erarbeiten. Dabei sollten die Regierungen die F?hrungsrolle ?bernehmen."

Kai-Uwe Schanz , Leiter f?r Research & Foresight bei der Geneva Association und Hauptautor des Berichts, sagte: "Wir m?chten betonen, dass einer der im Bericht dargelegten Finanzierungspl?ne, und zwar die ad hoch Zahlung nach dem Schadensfall, der wohl am wenigsten effektivste ist. F?r die anderen dargestellten Massnahmen ist die ?berlegung entscheidend, ob sie auf obligatorischer oder freiwilliger Basis stattfinden sollen. Daneben ist die Rolle der Versicherer bei Kalkulation und Distribution des Versicherungsschutzes entscheidend. Wir hoffen, dass dieser Bericht Regierungen und Versicherern dazu verhilft, ihre partnerschaftlichen Verhandlungen zum Abschluss zu bringen."

Informationen zur Geneva Association

Die Geneva Association ist der einzige globale Verband von Versicherungsunternehmen. Ihre Mitglieder sind CEOs von Versicherungen und R?ckversicherungen. Auf der Grundlage aufw?ndiger Forschungsarbeiten, die in Zusammenarbeit mit Mitgliedern, akademischen Institutionen und multilateralen Organisationen durchgef?hrt werden, hat es sich die Geneva Association zur Aufgabe gemacht wichtige Trends und Risikobereiche zu erkennen und zu untersuchen, die die Versicherungsbranche beeinflussen k?nnen, und entsprechende Empfehlungen f?r die Branche und die politischen Entscheidungstr?ger herauszugeben.

Die Unternehmen der Mitglieder der Geneva Association haben ihren Hauptsitz in 25 verschiedenen L?ndern weltweit. Sie verwalten insgesamt Verm?genswerte in H?he von 17,1 Billionen USD, besch?ftigen 2,4 Millionen Menschen und sch?tzen 1,8 Milliarden Menschen.

pamela_corn@genevaassociation.org

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/131264/4895429 The Geneva Association, Zurich

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