Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, USA

(Überschrift neu gefasst.)

10.10.2019 - 13:29:25

WDH/ROUNDUP: Deutscher Export schrumpft - Schwacher Sommerausklang

und Boeing erschwere zusätzlich und unnötig das Leben, so Bingmann weiter. "Aber auch der Brexit lähmt durch die weiterhin ungeklärten Konditionen die Wirtschaft" - und das drei Wochen vor dem Austrittsdatum.

Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages kämpfen deutsche Unternehmen mit immer höheren Zollhürden. Neben dem Dauerstreit zwischen den USA und China, hatte sich zuletzt auch die Auseinandersetzung zwischen der Europäischen Union (EU) und der US-Regierung in Washington wegen Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus beziehungsweise den US-Hersteller Boeing zugespitzt.

Die Konflikte verunsichern Kunden, sie halten sich mit Bestellungen zurück. So waren im August 0,6 Prozent weniger Aufträge bei deutschen Industrieunternehmen eingegangen als im Vormonat. Verglichen mit August 2018 war der Auftragseingang um 6,7 Prozent gesunken.

Sinkende Bestellungen wirken sich auch auf den Export aus. Im August verringerten sich die Ausfuhren deutscher Waren sowohl in Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) als auch in Staaten außerhalb der Gemeinschaft. Nach Angaben der Wiesbadener Behörde gab es in den ersten acht Monaten nur noch ein kleines Plus von 0,4 Prozent auf 882,6 Milliarden Euro.

Obwohl die Importe in den ersten acht Monaten um 1,8 Prozent auf 735,1 Milliarden Euro anstiegen, verzeichneten das Statistische Bundesamt im August einen Rückgang um 3,1 Prozent auf 85,0 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Die Einfuhren sanken im August gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent auf 85,0 Milliarden Euro. Im Zeitraum Januar bis August entwickelten sich die Importe mit einem Anstieg von 1,8 Prozent auf 735,1 Milliarden Euro etwas besser.

Der Außenhandelsverband BGA hatte angesichts der Entwicklung jüngst seine Prognose für dieses Jahr nach unten korrigiert. "Wir müssen das laufende Jahr 2019 wohl abschreiben und uns mit einer schwarzen Null im Export zufriedengeben", sagte Bingmann. Maximal sei noch mit einem Mini-Wachstum von 0,5 Prozent zu rechnen. Im Sommer hatte der BGA ein Plus von 1,5 Prozent erwartet.

Auch die deutsche Elektroindustrie kassierte am Donnerstag ihre Jahresprognose. Man gehe inzwischen davon aus, "dass die Produktion der heimischen Elektroindustrie auch im Gesamtjahr 2019 in ähnlicher Größenordnung rückläufig sein wird, wie in den ersten acht Monaten", sagte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes ZVEI, Andreas Gontermann. Bis einschließlich August war die Produktion um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Ursprünglich hatte der ZVEI einen Zuwachs von einem Prozent für das Gesamtjahr prognostiziert.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet inzwischen mit dem schwächsten Wachstum der Weltwirtschaft seit Beginn des Jahrzehnts. "Wir haben in der Vergangenheit über die Gefahr von Handelskonflikten gesprochen. Jetzt sehen wir tatsächlich die Auswirkungen", warnte die neue IWF-Chefin Kristalina Georgiewa Anfang der Woche. Das globale Handelsvolumen wachse nicht mehr, Investitionen und das produzierende Gewerbe hätten "bedeutend nachgegeben". Für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft sind das keine guten Nachrichten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP/IWF: Globale Wachstumsaussichten trüben sich weiter ein. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsvorhersage für das Jahr 2019 - das vierte Mal in Folge - auf nunmehr 3 Prozent, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Prognose hervorgeht. Im Juli hatte der IWF noch ein Wachstum von 3,2 Prozent vorausgesagt. Auch für Deutschland wurde die Konjunkturprognose leicht nach unten korrigiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Konjunkturentwicklung als "besorgniserregend". WASHINGTON/BERLIN - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China lastet weiter auf der Weltwirtschaft. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 15:50) weiterlesen...

IWF: Weltwirtschaft wächst langsamer. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsvorhersage für das Jahr 2019 - das vierte Mal in Folge - auf nunmehr 3 Prozent, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Prognose hervorgeht. Im Juli hatte der IWF noch ein Wachstum von 3,2 Prozent vorausgesagt. Auch für Deutschland wurde die Konjunkturprognose leicht nach unten korrigiert. WASHINGTON - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China lastet weiter auf der Weltwirtschaft. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 15:47) weiterlesen...

IAB: Arbeitslosenquote ohne Berufsausbildung fünfmal höher. Nach Berechnungen des IAB lag die Arbeitslosenquote bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung im vergangenen Jahr bei 3,4 Prozent. Bei Personen ohne Berufsausbildung war sie dagegen mit 17,4 Prozent mehr als fünfmal so hoch, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg weiter mitteilte. NÜRNBERG - Ohne Berufsausbildung steigt das Risiko der Arbeitslosigkeit nach Angaben von Arbeitsmarktexperten deutlich. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 15:30) weiterlesen...

ZEW-Konjunkturerwartungen sinken weniger als erwartet. Eine Stimmungswende zeichnet sich aber noch nicht ab. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel um 0,3 Punkte auf minus 22,8 Zähler, wie das Institut am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf minus 26,4 Punkte gerechnet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Oktober weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 12:39) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich weniger als erwartet ein. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel um 0,3 Punkte auf minus 22,8 Zähler, wie das Institut am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf minus 26,4 Punkte gerechnet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Oktober weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 11:17) weiterlesen...

Großbritannien: Arbeitslosenquote steigt überraschend. In den drei Monaten bis August stieg sie um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einer unveränderten Quote von 3,8 Prozent gerechnet. Allerdings befindet sie sich weiterhin auf einem historisch sehr niedrigen Niveau. LONDON - In Großbritannien ist die Arbeitslosenquote überraschend gestiegen. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 10:59) weiterlesen...