Indikatoren, Deutschland

(Überflüssiges Wort in der Überschrift gestrichen.)

14.11.2017 - 10:44:24

WDH/ROUNDUP: Deutsche Inflation geht trotz teurer Nahrungsmittel zurück

WIESBADEN - Trotz drastischer Preissprünge bei einigen Nahrungsmitteln hat sich der Anstieg der Teuerung im Oktober in Deutschland insgesamt abgeschwächt. Die Inflationsrate lag um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung. Im Sommer war die Inflation bis auf 1,8 Prozent im August und September gestiegen. Gegenüber dem Vormonat blieben die Verbraucherpreise unverändert.

Vor allem der Anstieg der Energiepreise schwächte sich im Oktober deutlich ab. Energie kostete 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Im September waren es noch 2,7 Prozent gewesen. Unter anderem für Heizöl mussten Verbraucher im Oktober tiefer in die Tasche greifen (plus 3,8 Prozent), Gas wurde hingegen 1,7 Prozent billiger.

Allerdings hätte die Inflation auch ohne Berücksichtigung von Heizöl und Co. bei 1,6 Prozent gelegen. Der Effekt auf die Gesamtteuerung sei in diesem Monat nicht so stark ausgefallen, weil sich die Energiekosten ähnlich entwickelt hätten wie die sonstigen Preise, erläuterten die Statistiker auf Nachfrage.

Deutlich mehr zahlen als vor Jahresfrist mussten Verbraucher für Nahrungsmittel (plus 4,3 Prozent). Der Preisanstieg hat sich den Angaben zufolge damit seit Juli kontinuierlich verstärkt. Besonders teuer wurde Butter (plus 54 Prozent). Speisefette und -öle kosteten insgesamt 27,9 Prozent mehr. Teurer wurden auch Molkereiprodukte, Obst, Fisch und Fischwaren sowie Fleisch- und Fleischwaren. Lediglich Süßwaren wurden geringfügig billiger (minus 0,2 Prozent).

Nach Erfahrung der GfK-Konsumforscher reagieren Verbraucher besonders sensibel auf Preiserhöhung von Produkten, die sie häufig kaufen müssen. "Gerade wenn in diesen Bereichen die Preise etwas stärker steigen, ist die gefühlte Inflation entsprechend höher", hatte GfK-Forscher Rolf Bürkl jüngst erläutert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Euroraum insgesamt knapp unter 2,0 Prozent Inflation an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Denn dauerhaft niedrige oder gar sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher dazu bringen, Investitionen aufzuschieben - das würde die Konjunktur abwürgen. Mit viel billigem Geld versuchen die Währungshüter daher, die Konjunktur anzuschieben und die Inflation in Richtung ihrer Zielmarke zu treiben.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

DGB-Chef verlangt mehr Schutz und Respekt für Betriebsräte. Sie müssten früher und besser vor Kündigung und Schikanen gesetzlich geschützt werden, sagte der Gewerkschafter der Deutschen Presse-Agentur. Gegen Arbeitgeber, die Betriebsratsarbeit behinderten, müsse entschiedener vorgegangen werden. BERLIN/FRANKFURT - Unmittelbar vor Beginn der Betriebsratswahlen in mehr als 28 000 Unternehmen hat DGB-Chef Reiner Hoffmann einen besseren rechtlichen Schutz der Arbeitnehmervertreter gefordert. (Wirtschaft, 24.02.2018 - 13:33) weiterlesen...

Beschäftigten drohen nach Firmeninsolvenz oft Gehaltseinbußen. Im Schnitt verdienten sie selbst fünf Jahren nach der Pleite ihres früheren Arbeitgebers jährlich rund 4000 Euro weniger als vor der Insolvenz, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Das Risiko, Opfer einer Firmenpleite zu werden, ist aber regional sehr verschieden. NÜRNBERG - Beschäftigten eines insolvent gewordenen Betriebes drohen im weiteren Verlauf ihres Berufslebens teils empfindliche Gehaltseinbußen. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 14:23) weiterlesen...

Bauindustrie sieht nach Boomjahr kein Ende des Aufschwungs. Um die prall gefüllten Auftragsbücher zeitnah abarbeiten zu können, planten viele Betriebe in den kommenden zwölf Monaten zusätzliches Personal und mehr Investitionen, erklärte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Freitag. Es spreche alles dafür, dass die zu Jahresbeginn aufgestellte Umsatzprognose von 4 Prozent Plus im laufenden Jahr übertroffen werde. WIESBADEN/BERLIN - Die deutsche Bauindustrie sieht nach ihrem besten Jahr seit Mitte der 1990er Jahre auch für 2018 kein Ende des Aufschwungs. (Boerse, 23.02.2018 - 13:56) weiterlesen...

KORREKTUR/Forscher: Beschäftigten drohen nach Insolvenz häufig Gehaltseinbußen (Die genannte Anzahl der Tage gibt an, um wie viele Tage Insolvenz-Betroffene im Schnitt länger arbeitslos waren als Beschäftigte in einem wirtschaftlich stabilen Unternehmen, nicht die Gesamtdauer der Arbeitslosigkeit. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 13:51) weiterlesen...

Forscher: Beschäftigten droht nach Insolvenz häufig Gehaltseinbußen. Im Schnitt verdienten sie selbst fünf Jahren nach der Pleite ihres früheren Arbeitgebers jährlich rund 4000 Euro weniger als vor der Insolvenz, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Freitag veröffentlichten Studie. NÜRNBERG - Beschäftigten eines insolvent gewordenen Betriebs drohen im weiteren Verlauf ihres Berufslebens teils empfindliche Gehaltseinbußen. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 13:19) weiterlesen...

Eurozone: Inflation schwächt sich weiter ab. Im Januar seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,3 Prozent gestiegen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag nach einer zweiten Schätzung mit. Die Statistiker bestätigten damit wie erwartet eine erste Erhebung von Ende Januar. Die Inflation im Euroraum ist so niedrig wie seit dem vergangenen Juli nicht mehr. LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich die Preisentwicklung Anfang des Jahres erneut abgeschwächt. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 11:02) weiterlesen...