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Regierungen, Deutschland

TUNIS - Wegen kontinuierlich steigender Infektionszahlen verschärft die tunesische Regierung die Corona-Beschränkungen.

29.10.2020 - 19:23:28

Tunesien verschärft Coronaregeln - nächtliche Ausgangssperre. Unter anderem beginnt von Montag an wieder eine nächtliche Ausgangssperre im gesamten Land, wie die tunesische Nachrichtenagentur TAP am Donnerstag berichtete. Die Ausgangssperre soll demnach unter der Woche zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr sowie am Wochenende zwischen 19.00 Uhr und 5.00 Uhr (MEZ) gelten. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums hatte die Situation im Land zuvor als "sehr gefährlich" bezeichnet.

Zusätzlich zu der nächtlichen Ausgangssperre sollen auch Schulen und Moscheen zeitweise geschlossen werden. Künftig sind zudem Zusammenkünfte mit mehr als vier Personen im öffentlichen Raum nicht mehr erlaubt. Cafés und Restaurants müssen um 16.00 Uhr schließen, und Reisen zwischen Regionen sind bis auf Ausnahmen untersagt.

Tunesien hatte bereits Anfang des Monats nächtliche Ausgangssperren in einigen Teilen des Landes verhängt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Zwischen März und Juni hatte es erstmals eine landesweite Ausgangssperre gegeben, nach deren Aufhebung die Regierung erklärte, den Kampf gegen das Virus gewonnen zu haben.

Das nordafrikanische Land mit seinen rund 11,5 Millionen Einwohnern hat zuletzt 2125 Neuinfektionen registriert - Tunesien rechnet den Wert allerdings meist aus mehreren Tagen zusammen. In Deutschland, das mehr als siebenmal so viele Einwohner hat, wurden am Donnerstag 16 774 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. In Tunesien wird allerdings deutlich weniger getestet. Viele Krankenhäuser sind bereits überlastet.

Millionen Tunesier laufen Gefahr, aufgrund der erneuten Einschränkungen ihre Arbeitsplätze zu verlieren. Bereits vor der Corona-Pandemie hatte Tunesien unter einer Wirtschaftskrise gelitten, die sich weiter verschärft hat.

Auch Tunesiens Nachbarland Algerien könnte wegen steigender Fälle bald wieder schärfere Regeln einzuführen. Die Regierung beklagte laut einer Erklärung vom Donnerstag eine "nachlassende Wachsamkeit" im Land und wies auf die Möglichkeit hin, das öffentliche Leben erneut weitgehend herunterzufahren. In besonders von der Pandemie betroffenen Regionen galt bereits eine nächtliche Ausgangssperre, in mehreren weiteren Regionen wurde sie neu verhängt.

Das flächenmäßig größte Land Afrikas hatte erst im August nach einer strikten fünfmonatigen Ausgangssperre langsam wieder Beschränkungen gelockert. Algerien hat bisher nach Angaben der Behörden mehr als 56 700 Corona-Fälle registriert. Mindestens 1931 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

@ dpa.de

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