Regierungen, USA

Trump wollte 'Ende der Wahl' auch nach Kapitol-Sturm nicht anerkennen

22.07.2022 - 06:11:26

Trump wollte 'Ende der Wahl' auch nach Kapitol-Sturm nicht anerkennen. WASHINGTON - Einen Tag nach der verheerenden Attacke auf das US-Kapitol durch seine eigenen Anhänger weigerte sich der damalige Präsident Donald Trump, von einem "Ende der Wahl" zu sprechen. In nicht veröffentlichten Videomitschnitten einer Ansprache an das Land am 7. Januar sagte Trump: "Ich will nicht sagen, dass die Wahl vorbei ist" - obwohl dies im Rede-Entwurf stand. In der Ansprache hatte Trump die Übergabe der Macht an Wahlsieger Joe Biden angekündigt, nachdem der Druck auf ihn wegen des Sturms auf das Kapitol zu groß geworden war. Bei den dramatischen Ereignissen kamen fünf Menschen ums Leben.

Anhänger Trumps hatten am 6. Januar 2001 den Parlamentssitz in Washington erstürmt. Dort war der Kongress zusammengekommen, um den Wahlsieg von Trumps demokratischem Herausforderer Joe Biden formal zu bestätigen. Die gewalttätige Menge wollte das verhindern. Mike Pence leitete damals in seiner Rolle als Vizepräsident die Kongresssitzung - rechtlich eine rein zeremonielle Aufgabe. Trump hatte seinen Vize aber unverhohlen öffentlich dazu aufgerufen, das Prozedere zu blockieren - um ihm so nachträglich zum Wahlsieg zu verhelfen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Selenskyj: Russland stiftet mit Pipelines nur Unruhe. Als Beispiel verwies er am Freitagabend auf die Ankündigung des russischen Gaskonzerns Gazprom, die Belieferung Deutschlands über die Leitung Nord Stream 1 Ende August für drei Tage einzustellen. Ohne FDP-Vize Wolfgang Kubicki zu nennen, sprach Selenskyj zugleich von "absurden Äußerungen" in Deutschland, Nord Stream 2 in Betrieb zu nehmen. KIEW - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, seine Gaspipelines zur Erpressung zu nutzen. (Boerse, 19.08.2022 - 22:39) weiterlesen...

USA schicken Drohnen und weitere Militärhilfe in die Ukraine. Das geplante Hilfspaket soll unter anderem 15 Überwachungsdrohnen vom Typ ScanEagle, 40 minengeschützte Fahrzeuge und 16 Panzerhaubitzen umfassen, wie das US-Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte. Damit erhöht sich die US-Militärhilfe für die Ukraine seit Beginn der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden auf insgesamt 10,6 Milliarden US-Dollar (rund 10,56 Milliarden Euro). WASHINGTON - Die US-Regierung hat angekündigt, der von Russland angegriffenen Ukraine weitere Militärhilfe in Höhe von rund 775 Millionen US-Dollar (rund 772 Millionen Euro) bereitzustellen. (Wirtschaft, 19.08.2022 - 22:08) weiterlesen...

Nato-Gespräche mit der Türkei im August in Finnland geplant. Das sagte der finnische Außenminister Pekka Haavisto am Freitag bei einer Pressekonferenz. Dort sollten die Diskussionen auf Grundlage des Memorandums, das die drei Staaten kurz vor dem Nato-Gipfel in Madrid im Juni unterschrieben hatten, weitergeführt werden, sagte Haavisto. HELSINKI - Zu Gesprächen über die Norderweiterung der Nato wollen sich Vertreter Finnlands, Schwedens und der Türkei noch im August in Finnland treffen. (Wirtschaft, 19.08.2022 - 18:53) weiterlesen...

Gazprom: Dreitägige Abschaltung von Nord Stream 1 Ende August. MOSKAU - Der russische Energieriese Gazprom hat eine dreitägige Abschaltung der kompletten Gas-Pipeline Nord Stream 1 ab Ende August angekündigt. Aufgrund "einer Reihe routinemäßiger Wartungsarbeiten" werde vom 31. August bis einschließlich 2. September kein Gas in Richtung Deutschland fließen, teilte Gazprom am Freitag mit. Bereits seit Juni sind die Gas-Lieferungen aus Russland stark reduziert. Gazprom: Dreitägige Abschaltung von Nord Stream 1 Ende August (Wirtschaft, 19.08.2022 - 18:36) weiterlesen...

KORREKTUR: Unwettergefahr im Süden - Warnung vor Überflutungen und Erdrutschen (Ortsbestimmung im dritten Satz korrigiert) (Boerse, 19.08.2022 - 18:34) weiterlesen...

Putin und Macron befürworten Inspektion von ukrainischem AKW. In einem Telefonat hätten die beiden Staatschefs bekräftigt, dass Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Lage vor Ort bewerten sollten, teilte der Kreml am Freitag mit. MOSKAU/PARIS - Russlands Präsident Wladimir Putin und sein französischer Kollege Emmanuel Macron haben sich für eine Inspektion des von Russland besetzten südukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja durch internationale Experten ausgesprochen. (Boerse, 19.08.2022 - 17:17) weiterlesen...