Airbus, NL0000235190

TOULOUSE / LONDON - Airbus macht die Zukunft seiner Werke in Großbritannien von der Bewegungsfreiheit der Beschäftigten zwischen der Insel und dem Kontinent nach einem Brexit abhängig.

09.06.2017 - 09:54:24

GB-WAHL/Airbus: Britische Regierung muss Arbeitnehmern Freizügigkeit garantieren. "Wir haben als Unternehmen ein offensichtliches Interesse an der Freizügigkeit von Menschen", sagte der Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns, Tom Enders, am Donnerstagabend vor Journalisten in Toulouse. Es sei sehr wichtig für Airbus, dass Mitarbeiter zwischen den verschiedenen Standorten in Europa wechseln könnten, sagte er kurz vor Schließung der Wahlbüros in Großbritannien.

"Wir wollen in Großbritannien bleiben", ergänzte der Chef des Verkehrsflugzeug-Geschäfts, Fabrice Brégier, am Freitag. Das hänge aber von den langfristigen Folgen ab, die der Austritt des Landes aus der Europäischen Union nach sich ziehe. Enders machte klar, dass die Regierungen in Großbritannien und auf dem Kontinent zusammen mit Brüssel die schwierigen Verhandlungen über das künftige Verhältnis des Landes zur EU führen müssten. "Danach werden wir prüfen, was die Ergebnisse für uns bedeuten."

Airbus beschäftigt rund 15 000 Menschen in Großbritannien. Zu den Standorten gehört das Werk in Broughton in Wales, das die Tragflächen für alle Airbus-Jets produziert. Die britischen Werke gehörten zu den effizientesten im Konzern, sagte Enders. Mögliche Zollschranken nach einem Brexit könnten diese Wettbewerbsfähigkeit jedoch verschlechtern. Er hoffe, dass die neue britische Regierung die große Bedeutung der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie für das Land erkenne. Dabei gebe es aber keine Gewissheiten.

@ dpa.de

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