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Japan, Deutschland

TOKIO - Japans Zentralbank hat in der Corona-Krise ihre Finanzhilfen für die Unternehmen des Landes verlängert und hält an ihrem Kurs einer extrem lockeren Geldpolitik weiter unverändert fest.

18.12.2020 - 06:33:28

Japans Zentralbank verlängert Corona-Hilfsprogramm. Wie die Bank von Japan (BoJ) am Freitag nach zweitägigen Beratungen bekanntgab, soll ein Finanzprogramm zur Unterstützung privater Unternehmen um sechs Monate bis Ende September verlängert werden.

Damit flankiert die japanische Notenbank milliardenschwere Konjunkturprogramme der Zentralregierung. Japanische Geschäftsbanken können sich mit der Entscheidung der Zentralbank weiterhin so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen weiterhin billig bleiben.

Die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt hatte im Zuge der Corona-Krise einen Rekordeinbruch erlitten. Zwar rappelt sich Japan nun langsam wieder auf. Experten rechnen jedoch damit, dass es noch Jahre dauert, bis sich die asiatische Wirtschaftsmacht vollständig von den Auswirkungen der globalen Pandemie erholen wird.

Japans Währungshüter hatten vor sieben Jahren mit einer drastischen Lockerung der geldpolitischen Zügel begonnen, um die jahrelange Deflation mit stetig sinkenden Preisen zu überwinden. Eine Deflation gilt als Gift für die Wirtschaft, weil sich Verbraucher und Unternehmen in Erwartung günstigerer Preise mit Käufen und Investitionen zurückhalten.

Damals hatte die japanische Zentralbank erwartet, das Inflationsziel von zwei Prozent innerhalb von etwa zwei Jahren zu erreichen. Davon ist die Notenbank jedoch weit entfernt. Im November sanken die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent und damit so stark wie seit über zehn Jahr nicht mehr.

Für das bis März laufende Fiskaljahr rechnet die BoJ mit einem Rückgang des Verbraucherpreisindexes um 0,6 Prozent. Da das Ziel einer Preissteigerung in weiter Ferne liegt, will die Bank in den kommenden Monaten prüfen, inwieweit ihre Politik überhaupt greift. Das Ergebnis dieser Überprüfung soll wahrscheinlich im März vorgestellt werden.

@ dpa.de

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