Indikatoren, Japan

TOKIO - Japans Maschinenbauaufträge haben im September einen Rekordrückgang im Vergleich zum Vormonat verzeichnet.

08.11.2018 - 05:00:25

Japans Maschinenbauaufträge stark gesunken - Aussichten aber positiv. Wie die Regierung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt am Donnerstag in Tokio bekanntgab, verringerten sich die Aufträge - mit Ausnahme der für Schiffe sowie solcher von Energieerzeugern - um 18,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 802,2 Milliarden Yen (6,2 Mrd Euro). Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn vergleichbarer Daten im April 2005. Die Regierung führte dies jedoch auf eine Korrektur nach den beiden Vormonaten zurück, in denen die Maschinenbauaufträge deutlich gestiegen waren: Im Juli um 11 Prozent und im August um 6,8 Prozent.

Insgesamt zeige der Trend bei den Aufträgen nach oben, hieß es. Im Quartalsvergleich legten die Aufträge zwischen Juli und September um 0,9 Prozent zu. Und auch der Ausblick auf das laufende Quartal sei positiv: Zum Vorquartal werde ein Plus von 3,6 Prozent erwartet, hieß es. Die Daten zu Maschinenbauaufträgen gelten als ein wichtiger Indikator für die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in Japan.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Frankreich: Geschäftsklima stabil. Das Geschäftsklima habe stabil 102 Punkte betragen, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mit. Analysten hatten dagegen mit einem leichten Anstieg auf 103 Zähler gerechnet. Im längeren Vergleich bewegt sich die Unternehmensstimmung auf erhöhtem Niveau, sie hat sich in den vergangenen Monaten aber tendenziell eingetrübt. PARIS - Die Stimmung in den französischen Unternehmen hat sich im Januar nicht verändert. (Wirtschaft, 23.01.2019 - 09:09) weiterlesen...

Japans Exporte fallen stärker als erwartet. Der Wert der Ausfuhren sei gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 Prozent gefallen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Es war der stärkste Rückgang der Exporte Japans seit dem Herbst 2016. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten damit gerechnet, dass die Ausfuhren um 1,8 Prozent sinken. Auch die Importe der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt blieben hinter den Erwartungen der Experten zurück. Sie legten zum Jahresende um 1,9 Prozent zu und wuchsen damit deutlich langsamer als noch zuletzt. TOKIO - Schwache Geschäfte in China haben die japanischen Exporte im Dezember stärker belastet als erwartet. (Wirtschaft, 23.01.2019 - 06:20) weiterlesen...

Japans Notenbank senkt Inflationserwartung - Geldpolitik unverändert. Das gab die Bank of Japan (BoJ) am Mittwoch im Anschluss an zweitägige Beratungen bekannt. Zugleich senkte sie die Inflationsprognose für die Fiskaljahre bis März 2021. Damit bleibt das Inflationsziel der Notenbanker von zwei Prozent in weiter Ferne. TOKIO - Die japanische Zentralbank hält angesichts der weiter niedrigen Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. (Wirtschaft, 23.01.2019 - 06:16) weiterlesen...

Außenhandelsverband erwartet 2019 bis zu drei Prozent Exportwachstum. "Wir ... gehen trotz der hohen Wahrscheinlichkeit eines ungeordneten Brexits davon aus, dass die deutschen Exporte in diesem Jahr bis zu drei Prozent wachsen können", sagte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann, der Zeitung "Die Welt" (Mittwoch). Im Jahr 2020 werde der Export um bis zu 3,5 Prozent wachsen. BERLIN - Die deutsche Exportwirtschaft ist trotz Brexits und internationaler Handelskonflikte verhalten optimistisch für das laufende Jahr. (Wirtschaft, 23.01.2019 - 04:50) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen stark. Im Dezember fielen die Verkäufe bestehender Häuser kräftig. Im Vergleich zum Vormonat gingen sie um 6,4 Prozent zurück, teilte die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Dienstag in Washington mit. Es ist der stärkste Rückgang seit November 2015. Analysten hatten im Mittel mit einem wesentlich geringeren Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet. WASHINGTON - Der US-Häusermarkt entwickelt sich weiterhin schwach. (Wirtschaft, 22.01.2019 - 16:18) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen dritten Monat in Folge (Schreibweise Leibniz-Zentrum im zweiten Satz korrigiert.) (Wirtschaft, 22.01.2019 - 12:51) weiterlesen...