Indikatoren, Japan

TOKIO - Japans Exportwirtschaft hat im Februar von der anziehenden weltweiten Nachfrage profitiert und besser abgeschnitten als von Experten erwartet.

22.03.2017 - 12:04:36

Japans Exporte legen dritten Monat in Folge zu. Der Anstieg im abgelaufenen Monat war der stärkste seit zwei Jahren. Im vergangenen Jahr lag das Neujahrsfest in Asien überwiegend im Februar, in diesem Jahr war es bereits im Januar. Das stütze die Ausfuhren zusätzlich.

Besonders die Ausfuhren nach China stiegen im Jahresvergleich deutlich und legten um 28,2 Prozent zu. China ist einer der wichtigsten Handelspartner Japans. Japan profitierte vor allem vom Termin des chinesischen Neujahrsfestes, das in diesem Jahr bereits im Januar begann. Das Fest wird in China und weiteren Ländern im ostasiatischen Raum gefeiert und dauert mehrere Tage. 2016 lag es vollständig im Februar und wirkte sich somit auf die Exporte aus. Die Ausfuhren Japans in den gesamten asiatischen Raum stiegen um gut ein Fünftel.

Der bereinigte Überschuss in der Handelsbilanz lag im Februar bei 680 Milliarden Yen (rund 5,6 Milliarden Euro) und damit mehr als drei mal höher als noch im Januar. Seit 2010 hatte Japan keinen so großen Überschuss mehr erwirtschaftet. "Wachsende Exporte und steigende Importe um 1,2 Prozent signalisieren eine verstärkte wirtschaftliche Aktivität. Wir sind erfreut!", sagte Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank.

Japan exportierte im Februar mehr in die USA (+0,4%) und die EU (+3,3%). Den größten Anteil daran hatte die japanische Automobilindustrie. Steigende Exporte seien für die japanische Wirtschaft natürlich gut, sagte Nomura-Analyst Masaki Kuwahara. Da die Zahlen für die USA und die EU jedoch nicht besonders deutlich gestiegen seien, mache er sich Sorgen um die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung.

Aus den USA kam in der Vergangenheit mehrfach Kritik an stark auf Export ausgerichteten Nationen wie Japan oder Deutschland. US-Präsident Donald Trump sieht die amerikanische Wirtschaft durch den Exportüberschuss solcher Nationen gefährdet. So hatte er der japanischen Regierung vorgeworfen, den Yen bewusst abzuwerten und sich so Vorteile für den Export zu verschaffen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Minister Heil für digitale Agenda der Regierung binnen eines Jahres. "Wir sollten binnen eines Jahres eine ambitionierte digitale Agenda hinbekommen", sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die Koalition hat sich hier viel Gutes vorgenommen", so der SPD-Politiker. BERLIN - Arbeitsminister Hubertus Heil hat die Koalition zu mehr Ehrgeiz bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft aufgerufen. (Boerse, 25.05.2018 - 06:32) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 2,5 Prozent gesunken, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im April deutlich stärker gefallen als erwartet. (Boerse, 24.05.2018 - 16:10) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Boom der deutschen Wirtschaft stößt an Wachstumsgrenzen. Wegen eines schwächeren Außenhandels verlor Europas größte Volkswirtschaft bereits zum Jahresbeginn 2018 an Schwung. WIESBADEN/BERLIN - Der langjährige Boom der deutschen Wirtschaft stößt allmählich an Wachstumsgrenzen. (Wirtschaft, 24.05.2018 - 15:35) weiterlesen...

USA: Häuserpreise steigen schwächer als erwartet - FHFA. Der FHFA-Hauspreisindex legte zum Vormonat um 0,1 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Donnerstag in New York mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 0,6 Prozent erwartet. NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im März unerwartet schwach gestiegen. (Wirtschaft, 24.05.2018 - 15:21) weiterlesen...

Belgien: Geschäftsklima trübt sich ein. Der Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 0,2 Zähler gefallen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Donnerstag in Brüssel mit. BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im Mai eingetrübt. (Wirtschaft, 24.05.2018 - 15:20) weiterlesen...

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen überraschend. In der vergangenen Woche lag die Zahl der Erstanträge bei 234 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies sind 11 000 mehr als in der Woche zuvor. Volkswirte hatten mit 220 000 Anträge gerechnet. WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen. (Wirtschaft, 24.05.2018 - 14:50) weiterlesen...