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Indikatoren, USA

(Tippfehler in der Überschrift behoben)

01.10.2021 - 17:19:03

WDH/ISM: Stimmung in US-Industrie hellt sich auf

TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im September aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Punkte auf 61,1 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Freitag in Tempe mitteilte. Analysten hatten mit einem schwächeren Anstieg des Indikators auf 59,5 Punkte gerechnet.

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich stärker als erwartet auf

MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September stärker als erwartet aufgehellt. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Punkte auf 72,8 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer zweiten Erhebung mitteilte. Analysten hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 71,0 Punkten gerechnet. Im August war der Indikator mit 70,3 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 gefallen.

USA: Bauausgaben stagnieren im August

WASHINGTON - In den USA haben die Bauausgaben im August stagniert. Sie blieben gegenüber dem Vormonat stabil, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg wie im Vormonat um 0,3 Prozent gerechnet. Zuletzt wurde die Branche durch Materialengpässe und Preissteigerungen für Baustoffe gebremst.

USA: Konsumausgaben und Einkommen gestiegen

WASHINGTON - In den USA sind die Einkommen und Ausgaben der Verbraucher im August gestiegen. Die Konsumausgaben erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 0,7 Prozent gerechnet. Die Einnahmen stiegen auf Monatssicht wie von Volkswirten erwartet um 0,2 Prozent.

ROUNDUP 3/ USA: 'Shutdown' abgewendet - Weiter Streit um Infrastrukturpaket

WASHINGTON - In letzter Minute hat der US-Kongress zunächst für rund zwei Monate einen Teil-Stillstand der Regierungsgeschäfte verhindert. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist um Mitternacht verabschiedeten das Repräsentantenhaus und der Senat am Donnerstag (Ortszeit) einen Übergangshaushalt bis zum 3. Dezember, den US-Präsident Joe Biden später unterzeichnete. Einige Probleme bleiben jedoch vorerst ungelöst: Erstmals in der Geschichte der Landes droht der US-Regierung Mitte Oktober der Zahlungsausfall. Auch das Ringen um zwei große Investitionspakete geht weiter, die als zentrale Vorhaben der Präsidentschaft Bidens gelten.

Britische Industrie deutlich pessimistischer - Stagflationsrisko steigt

LONDON - Die Stimmung in der britischen Industrie hat sich im September erheblich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts IHS Markit fiel gegenüber dem Vormonat um 3,2 Punkte auf 57,1 Zähler, wie Markit am Freitag in London mitteilte. Ein erstes Erhebungsresultat wurde nach unten korrigiert. Damit ist die Stimmung so schlecht wie zuletzt im Februar, wenngleich der Indikator immer noch auf Wachstum hindeutet.

Eurozone: Inflation steigt auf höchsten Stand seit dreizehn Jahren

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum ist im September auf den höchsten Stand seit 13 Jahren gestiegen. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer ersten Schätzung mit. Im August hatte die Rate noch bei 3,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 3,3 Prozent gerechnet. Höher war die Inflation zuletzt im September 2008.

Deutscher Einzelhandel steigert Umsätze

WIESBADEN - Der deutsche Einzelhandel hat seine Umsätze im August wieder steigern können. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Erlöse um real (preisbereingt) 1,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten allerdings einen deutlicheren Zuwachs um im Schnitt 1,5 Prozent erwartet. Zudem folgt der Anstieg auf einen äußerst schwachen Vormonat.

Konjunktureinbruch im Krisenjahr 2020 im Osten etwas geringer

WIESBADEN - Die Corona-Krise hat die Wirtschaft in Ost- und Westdeutschland hart getroffen. Aufgrund struktureller Unterschiede brach das Bruttoinlandsprodukt im Osten (minus 3,8 Prozent) im Krisenjahr 2020 allerdings weniger stark gegenüber dem Vorjahr ein als in den alten Bundesländern (minus 5,1 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Freitag anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am Sonntag (3. Oktober) mitteilte.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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