Indikatoren, USA

TEMPE - Die Stimmung der US-Dienstleister hat sich im Oktober von hohem Niveau aus weniger als erwartet eingetrübt.

05.11.2018 - 16:13:24

USA: Stimmung der Dienstleister weniger als erwartet verschlechtert. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) fiel um 1,3 Punkte auf 60,3 Zähler, wie das Institut am Montag in Tempe mitteilte. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang auf 59,0 Punkte gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Die Entwicklung im Überblick:

^ Oktober Prognose Vormonat

Einkaufsmanagerindex 60,3 59,0 61,6

Aktivitätsindex 62,5 65,2

Preisindex 61,7 64,2

Auftragsindex 61,5 61,6

Beschäftigungsindex 59,7 62,4°

@ dpa.de

Weitere Meldungen

China: Industrie und Investitionen überraschen positiv - Einzelhandel enttäuscht. Enttäuscht hat dagegen der Einzelhandel. Alles in allem werteten Experten die am Mittwoch veröffentlichten Daten als Zeichen für eine Stabilisierung der zuletzt schwachen Wirtschaft des Landes. Die Industrieproduktion sei im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen, teilte die Regierung am Mittwoch in Peking mit. Experten hatten damit gerechnet, dass der Produktionsanstieg auf dem Vormonatswert von 5,8 Prozent verharrt. PEKING - In China haben Industrieproduktion und Investitionen von Unternehmen im Oktober überraschend etwas an Fahrt aufgenommen. (Wirtschaft, 14.11.2018 - 06:53) weiterlesen...

Japans Wirtschaft schrumpft stärker als erwartet - Naturkatastrophen belasten. Das auf das Jahr hochgerechnete Bruttoinlandsprodukt fiel in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent, wie die Regierung am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft noch um 3 Prozent gewachsen. Wegen der Erdbeben, Taifune und starken Regenfälle in den vergangenen Monaten hatten von Bloomberg befragte Experten im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet, dabei aber nur ein Minus von einem Prozent auf dem Zettel. TOKIO - Naturkatastrophen haben Japans Wirtschaft im dritten Quartal stark belastet. (Wirtschaft, 14.11.2018 - 06:52) weiterlesen...

Deutschland: Immer mehr Verbraucher kämpfen mit Schulden. In diesem Jahr sei die Zahl der überschuldeten Personen in der Bundesrepublik um rund 19 000 auf mehr als 6,9 Millionen gestiegen, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Dienstag in Düsseldorf mit. Das heißt: Bei gut jedem zehnten Erwachsen sind die Gesamtausgaben dauerhaft höher als die Einnahmen. DÜSSELDORF - Trotz guter Konjunktur und niedriger Arbeitslosigkeit können immer mehr Menschen in Deutschland ihre Rechnungen nicht bezahlen. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 14:25) weiterlesen...

DZ-Bank-Chefvolkswirt: Aufschwung neigt sich seinem Ende zu. "Insbesondere der Handelskonflikt zwischen den USA und China trübt die Investitionsfreude weltweit ein", sagte Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ Bank, am Dienstag in Frankfurt. Dies gelte mittlerweile auch für deutsche Unternehmen. FRANKFURT - In Deutschland neigt sich der Aufschwung nach Einschätzung der DZ Bank belastet durch eine gestiegene geopolitische Unsicherheit seinem Ende zu. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 14:25) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartung steigt überraschend. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, stieg der von ihm erhobene Indikator um 0,6 Punkte auf minus 24,1 Zähler. Analysten hatten im Schnitt hingegen einen erneuten Dämpfer und einen Indexwert von minus 26,0 Punkte erwartet. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im November überraschend verbessert. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 12:38) weiterlesen...

Inflation auf Zehn-Jahreshoch - Energiepreise treiben Teuerung an. Das Preisniveau lag um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit vorläufige Daten. Eine höhere Jahresinflationsrate hatte es zuletzt im September 2008 mit 2,8 Prozent gegeben - dem Jahr der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im Oktober um 0,2 Prozent. WIESBADEN - Angeheizt von gestiegenen Energiekosten sind die Verbraucherpreise in Deutschland im Oktober so stark gestiegen wie seit gut zehn Jahren nicht mehr. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 11:22) weiterlesen...