Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

TEHERAN / WIEN - Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben ihren Streit um die Inspektion von zwei angeblich geheimen Atom-Standorten beigelegt.

26.08.2020 - 23:59:01

Verdächtige Atom-Standorte: Iran und IAEA einigen sich auf Inspektion. Beide Seiten hätten sich nach intensiven Beratungen darauf geeinigt, dass Teheran den Inspekteuren aus Wien freiwillig den Zugang einräume, teilten IAEA-Chef Rafael Grossi und Irans Atom-Chef Ali-Akbar Salehi in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch mit. Der seit langem schwelende Streit hatte das Verhältnis zwischen der UN-Behörde und der Islamischen Republik stark belastet.

TEHERAN/WIEN - Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben ihren Streit um die Inspektion von zwei angeblich geheimen Atom-Standorten beigelegt. Beide Seiten hätten sich nach intensiven Beratungen darauf geeinigt, dass Teheran den Inspekteuren aus Wien freiwillig den Zugang einräume, teilten IAEA-Chef Rafael Grossi und Irans Atom-Chef Ali-Akbar Salehi in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch mit. Der lange schwelende Streit hatte das Verhältnis zwischen der UN-Behörde und der Islamischen Republik stark belastet.

An den beiden Standorten in Teheran und Isfahan soll der Iran nukleares Material aufbewahrt haben. Satellitenbilder deuten laut IAEA darauf hin, dass diese Stätten gesäubert und Spuren früherer Aktivitäten beseitigen worden sind. Die iranische Atomorganisation bestreitet dies und hatte bisher die IAEA-Forderung abgelehnt. Dies hatte bei vielen Staaten zu Besorgnis geführt. Die IAEA sicherte ihrerseits zu, dass sie gegenwärtig keine weiteren Fragen zu diesem Thema habe.

Die IAEA überwacht die Einhaltung des Atomabkommens mit dem Iran. Der Deal von 2015 soll die Islamische Republik am Bau einer Atombombe hindern. Die strittige Frage hatte zwar nicht direkt etwas mit der Vereinbarung zu tun, aber die USA hatten das Verhalten Teherans als Beweis angeführt, dass dem Iran nicht zu trauen sei.

Irans Präsident Hassan Ruhani begrüßte die Einigung. "Die Einigung war der Weg in die richtige Richtung für eine Beilegung der Differenzen", sagte Ruhani nach einem Treffen mit Grossi. Für den Iran spielt die IAEA laut Ruhani eine wichtige Rolle für die Rettung des Atomabkommens von 2015, das nach dem Ausstieg der USA "derzeit nur noch mit Krücken gehen kann, aber noch am Leben ist".

Grossi sagte nach seiner Rückkehr aus Teheran nach Wien, die Einigung sei in Hinblick auf Frieden und Sicherheit "sehr, sehr wichtig gewesen". Die geplanten Inspektionen fänden sehr bald statt. Genaue Termine nannte er nicht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland: Im vergangenen Jahr erhielten weniger Haushalte Wohngeld. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete, bezogen Ende 2019 rund 504 400 Haushalte Wohngeld - das waren 1,2 Prozent aller privaten Haushalte. Am Jahresende 2018 hatten noch rund 548 000 Haushalte Wohngeld bezogen, was einem Anteil von 1,3 Prozent aller Privathaushalte entsprach. Damit sei die Zahl der Wohngeld beziehenden Haushalte im Vergleich zu 2018 um acht Prozent gesunken. WIESBADEN - Die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, ist in Deutschland im vergangenen Jahr zurückgegangen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 08:57) weiterlesen...

Fleischriese Tönnies: Sind nicht von Durchsuchungen betroffen. "An unserem Standort in Weißenfels gibt es bisher keine Durchsuchung", sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Die Bundespolizei führt seit den frühen Morgenstunden in fünf Bundesländern Durchsuchungen durch. Rund 800 Beamte sind im Einsatz. RHEDA-WIEDENBRÜCK - Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies ist nach eigenen Angaben nicht von der Razzia wegen des Verdachts der illegalen Einschleusung von Arbeitskräften betroffen. (Boerse, 23.09.2020 - 08:20) weiterlesen...

1769 Corona-Neuinfektionen in Deutschland registriert. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen mindestens 275 927 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 23.9., 0.00 Uhr). BERLIN - Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 1769 neue Corona-Infektionen gemeldet. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 07:33) weiterlesen...

Kabinett entscheidet über nächsten Haushalt mit neuen Schulden. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will erneut erhebliche Schulden aufnehmen, geplant sind Kredite von rund 96 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll deshalb wieder die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse ausgesetzt werden. BERLIN - Das Kabinett will heute den Bundeshaushalt für 2021 absegnen - und damit auch entscheiden, wie der Bund weiter gegen die Folgen der Corona-Krise ankämpft. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 06:34) weiterlesen...

Neustart in der Migrationspolitik? EU-Kommission legt Vorschläge vor. Dazu will die Brüsseler Behörde Vorschläge vorlegen, über die die EU-Länder und das Europaparlament anschließend verhandeln. Seit der großen Flüchtlingsbewegung 2015 sind die EU-Staaten bei diesem Thema völlig zerstritten. BRÜSSEL - Die EU-Kommission nimmt am Mittwoch (gegen Mittag) einen neuen Anlauf für die seit Jahren blockierte Reform der Asyl- Migrationspolitik. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 06:34) weiterlesen...

Anhörung zur Tesla-Fabrik - Kritik wird lauter. Die Ökologisch Demokratische Partei Brandenburg warnte vor umweltschädlichen Maßnahmen mit dem Einsatz von Pfählen. Das Umweltministerium hatte mehrfach darauf verwiesen, dass die Gefahren geprüft werden, Tesla hatte Kritik am Pfahlbau zurückgewiesen. ERKNER - Vor der Anhörung von Kritikern zum Bau der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Brandenburg werden Bedenken gegen das Projekt lauter. (Boerse, 23.09.2020 - 06:34) weiterlesen...