Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Nahost

TEHERAN - Hunderttausende Iraner haben in der Hauptstadt Teheran an der Trauerzeremonie für den bei einem US-Raketenangriff in Bagdad getöteten iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen.

06.01.2020 - 08:45:25

Hunderttausende bei Trauerzeremonien für getöteten General in Teheran. Am frühen Montagmorgen gab es zunächst ein sogenanntes Leichengebet in der Universität Teheran, dem Tausende beiwohnten. Die Zeremonie wurde auf fast allen Fernsehkanälen des Landes live übertragen.

Am frühen Morgen gab es zunächst ein sogenanntes Leichengebet in der Universität Teheran, dem Tausende beiwohnten. Die Zeremonie wurde auf fast allen Fernsehkanälen des Landes live übertragen.

Danach sollte Soleimanis Leiche zum Asadi-Platz im Westen Teherans transportiert werden. Entlang der fast drei Kilometer langen Strecke wurden Medienberichten zufolge Hunderttausende Menschen erwartet, um Abschied von dem getöteten Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Einheit zu nehmen. Die Regierung hat den Montag in Teheran zum örtlichen Feiertag erklärt, damit dort alle Menschen an der Zeremonie teilnehmen können. Mehrere Straßen in der Stadtmitte wurden wegen der erwarteten Menschenmassen für Autos gesperrt, Schulen und Hochschulen blieben geschlossen.

Von Teheran aus sollte der Leichnam dann in die schiitische Hochburg Ghom gebracht werden. Auch dort war eine Zeremonie vor einem Mausoleum geplant. Die Beisetzung Soleimanis findet voraussichtlich am Dienstag in seinem Geburtsort Kerman im Südostiran statt. Auch in Kerman hat die Regierung den Dienstag zum örtlichen Feiertag erklärt.

Schon am Sonntag hatten nach örtlichen Medienangaben Hunderttausende Iraner an zwei Trauerzügen für Soleimani in Ahwas im Südwestiran und in der Heiligen Stadt Maschad im Nordostiran teilgenommen. Luftbilder aus beiden Städten zeigten gewaltige Menschenmassen und kilometerlange Schlangen. Besonders vor und im Mausoleum des achten schiitischen Imams Resa in Maschad soll der Andrang so groß gewesen sein, dass der Transport der Leiche in die Hauptstadt für die Organisatoren nicht mehr möglich war. Daher musste eine für Sonntagabend geplante dritte Trauerzeremonie in der Imam-Chomeini-Moschee in Teheran abgesagt werden, an der die gesamte iranische Führung teilnehmen sollte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schulze und Klöckner beharren auf strengeren Düngeregeln. Forderungen, das gesamte Verfahren einfach auszusetzen und zunächst die Messstellen zu überprüfen, seien unrealistisch, warnte Klöckner in einem Brief an die Unionsfraktion im Bundestag. Dies weckte "die falsche, nicht einlösbare Hoffnung, dass Deutschland eine Änderung der Düngeverordnung abwenden oder massiv Zeit gewinnen könne", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. BERLIN - Im Streit um Düngebeschränkungen für Bauern beharren Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf strengeren Regeln zum Grundwasserschutz. (Boerse, 29.01.2020 - 15:42) weiterlesen...

VIRUS: Evakuierungsflug wegen Coronavirus 'in den nächsten Tagen'. Die Entscheidung für einen Evakuierungsflug mit einem Flugzeug der Luftwaffe sei bereits am Montag vom Krisenstab des Auswärtigen Amts getroffen worden, sagte der stellvertretende Ministeriumssprecher, Christopher Burger, am Mittwoch in Berlin. Es müssten jetzt noch die letzten Fragen geklärt werden, um eine endgültige Genehmigung von chinesischer Seite zu bekommen. Seit Dienstag seien vier Konsularbeamte vor Ort, um den Flug vorzubereiten. Wann das Flugzeug genau starten und landen sollte war zunächt noch nicht klar. BERLIN/FRANKFURT AM MAIN - Die Bundeswehr wird "in den nächsten Tagen" Deutsche und ihre Angehörigen aus der chinesischen Provinz Hubei ausfliegen, von der aus sich das neuartige Coronavirus ausbreitet. (Boerse, 29.01.2020 - 15:42) weiterlesen...

VIRUS: Diskriminierende Töne nach Corona-Ausbruch. Eine Online-Petition aus Malaysia sammelte bis Mittwoch mehr als 400 000 Unterstützer. Darin wird ein Einreiseverbot für Chinesen gefordert. Das Virus habe sich in der Welt durch eine "unhygienische Lebensweise" verbreitet, heißt es in der Petition mit Blick auf die chinesische Bevölkerung. In Malaysia gibt es laut der Zeitung "Straits Times" (Singapur) sieben bestätigte Fälle. SEOUL/KUALA LUMPUR/PARIS/BERLIN - Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China bringt in einigen Ländern auch diskriminierende Töne mit sich. (Boerse, 29.01.2020 - 15:14) weiterlesen...

Brüssel lässt Tür für Huawei bei 5G-Ausbau offen. Die EU-Kommission empfahl am Mittwoch den Mitgliedsländern, risikobehaftete Anbieter aus Kernbereichen der Netze fernzuhalten. Zugleich könnten einzelne Länder auch weitergehende Maßnahmen ergreifen, "wenn sie die Notwendigkeit dazu feststellen". Die Bundesregierung plant Strafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes für Firmen, die gegen Sicherheitsauflagen verstoßen. BRÜSSEL/BERLIN - Der chinesische Huawei-Konzern soll beim Aufbau europäischer 5G-Netze mitmachen dürfen - wenn auch mit Einschränkungen. (Boerse, 29.01.2020 - 15:10) weiterlesen...

Finanzminister Scholz gegen Abschaffung von Cent-Münzen. "Ich bin nicht davon überzeugt, dass es richtig ist, dass wir jetzt unsere kleinen Cent-Münzen abschaffen", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. BERLIN - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hält wenig von der Idee, kleine Cent-Münzen aus dem Verkehr zu nehmen. (Boerse, 29.01.2020 - 14:56) weiterlesen...

Gesetzentwurf: 5G-Bußgelder in Höhe von bis zu 4 Prozent des Umsatzes. "Die Bußgelder sollen sich an der Wirtschaftskraft des Unternehmens orientieren und künftig bis zu vier Prozent des weltweiten Umsatzes des Unternehmens ausmachen können", sagte der stellvertretende Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 sehe solche neuen Sanktionen vor. BERLIN - Die Bundesregierung will im Fall von Verstößen gegen Sicherheitsauflagen beim Ausbau des superschnellen 5G-Mobilfunknetzes Bußgelder an der Wirtschaftskraft betroffener Firmen festmachen. (Boerse, 29.01.2020 - 14:44) weiterlesen...