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Regierungen, Golfstaaten

TEHERAN - Die USA haben dem Beraterteam von Präsident Hassan Ruhani für die Teilnahme an der UN-Vollversammlung in New York kein Visum ausgestellt.

22.09.2019 - 16:15:25

Bericht: Kein US-Visum für Beraterteam von Irans Präsident Ruhani. Bei früheren Besuchen Ruhanis bei den UN sei das Team bis jetzt immer dabei gewesen, um Ruhanis Termine zu koordinieren, meldete die Nachrichtenagentur Isna am Sonntag. Auch die iranischen Journalisten, die den Präsidenten bei seinen Auslandsreisen stets begleiten, erhielten demnach keine US-Visa.

Sogar Ruhani selbst und sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hatten ihre Visa erst am Donnerstag erhalten. Es ist unklar, wer Ruhani am Montag nach New York begleiten werde. Sarif durfte laut Medienberichten nur zwei seiner Stellvertreter mitnehmen. Der iranische Chefdiplomat ist schon seit Freitag in New York.

Die mehrtägige Generaldebatte der UN-Vollversammlung beginnt am kommenden Dienstag mit einem Bericht des UN-Generalsekretärs. Ruhanis Rede ist für Mittwoch geplant. Ein zeitweise für möglich gehaltenes Treffen Ruhanis mit US-Präsident Trump am Rande der UN-Vollversammlung gilt als unwahrscheinlich.

Seit der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA vor gut einem Jahr haben die Spannungen zwischen Washington und Teheran immer weiter zugenommen. Die USA wollen den Iran mit den Sanktionen und einer Politik des "maximalen Drucks" dazu bewegen, einem neuen Abkommen mit härteren Auflagen zuzustimmen und die Unterstützung von Terrorgruppen in der Region einzustellen.

@ dpa.de

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