Regierungen, Golfstaaten

TEHERAN - Die iranische Regierung geht nicht davon aus, dass die von den USA verhängten Sanktionen zu einem Bruch mit der eigenen Bevölkerung führen.

06.11.2018 - 15:38:24

Sarif: Trumps Sanktionspolitik gegen Iran wird scheitern. "Das iranische Volk hat in den letzten Jahren ähnliche amerikanische Verschwörungen stets neutralisiert und wird es auch diesmal tun und erneut Geschichte schreiben", sagte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif in einer Videobotschaft am Dienstag. Er zeigte sich auch erfreut, dass die internationale Gemeinschaft sich gegen die US-Sanktionen positioniert habe - abgesehen von Israel und einigen wenigen arabischen Ländern.

Sarif sagte: "Die Regierung von Herrn (US-Präsident Donald) Trump wird bald einsehen, dass diese feindselige Politik (der Sanktionen) vergeblich ist und scheitern wird." Trump und die Amerikaner würden daher sehr bald die jetzigen Entscheidungen bereuen und ihre Politik gegenüber Iran ändern müssen, sagte der iranische Chefdiplomat.

Die USA hatten am Montag Sanktionen in Kraft gesetzt, um die zentralen Branchen der iranischen Wirtschaft - Ölexport, Finanzen, Verkehr - zu lähmen. Präsident Hassan Ruhani sprach von einem "Wirtschaftskrieg" der USA gegen den Iran. Gleichzeitig signalisierte Ruhani auch Gesprächsbereitschaft mit Trump. Bedingung sei jedoch die Rückkehr der USA zu dem Wiener Atomabkommen von 2015 sowie ein Ende der Sanktionen.

Schon vor der Wiedereinführung weiterer Sanktionen steckte der Iran in einer akuten Finanzkrise. Die Landeswährung Rial hat mehr als 60 Prozent an Wert verloren. Viele Menschen befürchten, dass die neuen Sanktionen die Wirtschaftskrise verschärfen werden.

@ dpa.de

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